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	<title>Belletristik Archive - The Champ Talks</title>
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	<title>Belletristik Archive - The Champ Talks</title>
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	<item>
		<title>Interview Margit Auer</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-margit-auer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 09:05:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen Scweizer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Das Handy ist ein Fluch! Wir sollten es alle viel öfter zur Seite legen und stattdessen zu einem Buch greifen.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-margit-auer/">Interview Margit Auer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1730100722431" >
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			<h3><strong><u>Interview Margit Auer<br />
&#8211; Bestseller-Kinderbuchautorin von `Die Schule der magischen Tiere`<br />
</u></strong></h3>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1730100741533" >
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			<h2>“Das Handy ist ein Fluch! Wir sollten es alle viel öfter zur Seite legen und stattdessen zu einem Buch greifen.“</h2>

		</div>
	</div>
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	<div class="mkd-separator" style="width: 60%;border-bottom-width: 1pxpx;margin-top: 40px;margin-bottom: 30px"></div>
</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Frau Auer, Sie sind einer der erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Kinderbuchautorinnen. Die Liste Ihrer bereits veröffentlichten Büchern beträgt bereits über Dreißig, und es kommen zukünftig zur Freude Ihrer jungen Leserschaft weitere hinzu. Was treibt Sie nach wie vor an?</em></strong></p>
<p><strong>Margit Auer:</strong> Zunächst mal will ich selbst wissen, wie die Geschichte ausgeht! Ich habe das große Finale im Kopf, aber manchmal kommt es auch anders als man denkt … <em>(lächelt)</em>.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Ihre Bestseller-Buchreihe `Die Schule der magischen Tiere´ wurde vielfach prämiert, in unzählige Sprachen übersetzt und sogar verfilmt. Hätten Sie sich vor über zehn Jahren bei dem Erscheinen des ersten Buches träumen lassen, dass die Geschichten um Ida, Bennie, Jo und Co. sowie ihre magischen Tierfreunde ein solcher Erfolg weltweit werden?</em></strong></p>
<p><strong>Margit Auer:</strong> Ich habe mir damals nur Eines gewünscht: dass die Reihe so erfolgreich wird, dass ich sie weiterschreiben darf. Ich hatte noch so viele Ideen! Zum Glück ist es genau so gekommen.</p>

		</div>
	</div>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Wie kamen Sie überhaupt auf die Idee für diese Geschichte, die wichtige Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt, zwischenmenschliche Situationen und Abenteuer in der Kindheit und Schulzeit aufgreift und mit einer `Prise´ Magie vereint?</em></strong></p>
<p><strong>Margit Auer:</strong> Viele Puzzleteile kamen zusammen. Da gab es die Kinderbücher, die ich meinen Söhnen vorgelesen habe. Manche fand ich toll, manche fand ich schrecklich. Geärgert habe ich mich zum Beispiel über Bücher, in denen Lehrerinnen und Lehrer als Witzfiguren dargestellt werden. Als Trottel, die überhaupt nichts kapieren. Das fand ich ungerecht und unangemessen. Kinder gehen gern zur Schule und erleben dort so viele Abenteuer. Und es gibt so viele engagierte Lehrerinnen und Lehrer, ihnen wollte ich ein Denkmal setzen. Eine Miss Cornfield gibt es an vielen Schulen!</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Eine Miss Cornfield gibt es an vielen Schulen!&#8220;</p>
<footer>Margit Auer</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><img decoding="async" class=" wp-image-3407 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Kinofilm-1-221x300.jpg" alt="" width="160" height="217" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Kinofilm-1-221x300.jpg 221w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Kinofilm-1.jpg 310w" sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" /></strong></p>
<p><strong><em>Dieses Jahr wird die dritte Verfilmung Ihrer Bestsellerreihe auf der Kino-Leinwand erscheinen, ein vierter Teil ist in Planung. Konnten Sie bei den ersten zwei Kinofilmen von `Die Schule der magischen Tiere´ Ihrerseits Input für die Umsetzung einzelner Szenen geben oder bei der Auswahl der Schauspieler-Charaktere Einfluss nehmen? Und sind Sie mit der bisherigen filmischen Darstellung Ihrer Geschichten zufrieden?</em></strong></p>
<p><strong><em><img decoding="async" class=" wp-image-3412 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Kinofilm-2-212x300.jpg" alt="" width="160" height="227" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Kinofilm-2-212x300.jpg 212w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Kinofilm-2.jpg 240w" sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" /></em></strong></p>
<p><strong>Margit Auer:</strong>  Ich habe die Drehbücher immer zu lesen bekommen und kommentiert. Zum Glück wurden meine Wünsche fast immer umgesetzt. Alles andere wäre auch unklug. Wenn der Autorin die Filme nicht gefallen, werden sie auch den Kindern nicht gefallen. Ich finde die ersten beiden Filme sehr gelungen und auch Film Nummer 3 entwickelt sich sehr vielversprechend. Die Songs sind der Hit!</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Wo wird Margit Auer `Die Schule der magischen Tiere 3´ im Herbst dieses Jahres persönlich im Kino schauen?</em></strong></p>
<p><strong>Margit Auer:</strong> Hoffentlich mit der gesamten Filmcrew auf der Premiere in München.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="410" height="387" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Kinofilm-3.jpg" class="vc_single_image-img attachment-large" alt="" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Kinofilm-3.jpg 410w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Kinofilm-3-300x283.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 410px) 100vw, 410px" /></div>
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	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Steht zu Beginn eines Buches eigentlich bereits das Ende bei Ihnen fest, oder entwickelt sich die Storyline individuell mit dem Schreiben?</em></strong></p>
<p><strong>Margit Auer:</strong> Ich plotte sehr gründlich, sonst könnte ich mein riesiges Jahrespensum nicht bewältigen. Für die Entwicklung der Geschichte benötige ich etwa einen Monat. Dann denke ich ununterbrochen über meine Figuren nach. Beim Zahnarzt, beim Joggen, beim Einschlafen und beim Aufwachen. Wenn die Geschichte steht und ich einen roten Faden habe, fange ich an zu schreiben. Dafür brauche ich weitere drei Monate. Wenn ich einfach drauflos schreiben würde, würde ich mich verzetteln und bräuchte viel länger.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1730107018389" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3423 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_Foto-Ute-Noeth-1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_Foto-Ute-Noeth-1-225x300.jpg 225w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_Foto-Ute-Noeth-1-768x1024.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_Foto-Ute-Noeth-1-1152x1536.jpg 1152w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_Foto-Ute-Noeth-1-600x800.jpg 600w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_Foto-Ute-Noeth-1-1200x1600.jpg 1200w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_Foto-Ute-Noeth-1-500x667.jpg 500w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_Foto-Ute-Noeth-1-700x933.jpg 700w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_Foto-Ute-Noeth-1.jpg 1512w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" />Sie sind gelernte Journalistin und mit Begeisterung Kinderbuchautorin. Warum haben Sie sich für dieses Buch-Genre entschieden und nicht zum Beispiel für das Schreiben von Krimi-Romanen wie Ihr Ehemann Richard Auer, der ebenfalls als erfolgreicher Autor aktiv ist?</em></strong></p>
<p><strong>Margit Auer:</strong>  Ich hab’s einfach mal probiert und gemerkt, dass mir die Altersgruppe liegt. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>`Die Schule der magischen Tiere´ wird sogar von vielen Schulen und Lehrer(inne)n als Schullektüre genutzt. Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach im Zeitalter der zunehmenden Digitalisierung, Kinder zum Lesen von klassischen, `haptischen´ Büchern zu begeistern?</em></strong></p>
<p><strong>Margit Auer: </strong>Das Handy ist ein Fluch! Wir sollten es alle viel öfter zur Seite legen und stattdessen zu einem Buch greifen. Ein gutes Buch beamt uns in eine andere Welt. Ein Blick aufs Handy führt zu Kopfschmerzen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Die &#8218;Endlich Ferien&#8216; &#8211; Reihe eignet sich super. [&#8230;] Meine Leserinnen und Leser können einfach nicht genug kriegen von Ida, Benni und ihren Freunden!&#8220;</p>
<footer>Margit Auer</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

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	</div>

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		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3421 " src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_privat-3-682x1024.jpg" alt="" width="314" height="471" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_privat-3-682x1024.jpg 682w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_privat-3-200x300.jpg 200w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_privat-3-768x1152.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_privat-3-500x750.jpg 500w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_privat-3-700x1050.jpg 700w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2024/10/Margit-Auer_privat-3.jpg 853w" sizes="auto, (max-width: 314px) 100vw, 314px" />Ihre Bücher werden von den Kindern nicht nur im heimischen Kinderzimmer, sondern auch auf Reisen sicher gerne gelesen. Welche Ihrer Bücher würden Sie Familien und Kindern als Lektüre und perfektes Reise-Accessoire für den nächsten Urlaub empfehlen, um auch in der schulfreien Zeit die Abenteuer der Lieblings-Buchhelden genießen zu können?</em></strong></p>
<p><strong>Margit Auer:</strong> Die `Endlich Ferien´ &#8211; Reihe eignet sich super. Ich habe diese Spin-Off-Serie entwickelt, um einige Lieblingscharaktere herauszugreifen und sie nochmal näher zu beschreiben. Meine Leserinnen und Leser können einfach nicht genug kriegen von Ida, Benni und ihren Freunden! Ida und ihr Fuchs Rabbat reisen nach Italien, Silas und sein Krokodil Rick fahren ins Zeltlager, Elisa und ihre Wölfin Silber besuchen eine Jugendherberge. Ich versuche immer, Reiseziele zu finden, die den Kindern Spaß machen. Ich bin als Kind selbst gern ins Zeltlager gefahren. Ohne Eltern zu verreisen, war ein riesiges Abenteuer!</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Frau Auer, einen ganz herzlichen Dank für das tolle Interview!</em></strong></p>
<p><em>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</em></p>
<p><em>Interview: Andreas Detert / Fotos: Margit Auer (privat), Ute Nöth, Carlsen Verlag</em></p>

		</div>
	</div>

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</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-margit-auer/">Interview Margit Auer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview with Michael Hjorth and Hans Rosenfeldt</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-with-michael-hjorth-and-hans-rosenfeldt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2022 11:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.the-champ-talks.de/?p=2778</guid>

					<description><![CDATA[<p>It is not that different to see your book characters come to life compared to see your script characters come to life.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-with-michael-hjorth-and-hans-rosenfeldt/">Interview with Michael Hjorth and Hans Rosenfeldt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1643557807383" >
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			<h3><strong><u>Interview with Michael Hjorth and Hans Rosenfeldt</u></strong></h3>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1643557819894" >
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			<h2>It is not that different to see your book characters come to life compared to see your script characters come to life.</h2>

		</div>
	</div>
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	<div class="mkd-separator" style="width: 60%;border-bottom-width: 1pxpx;margin-top: 40px;margin-bottom: 30px"></div>
</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Michael and Hans, exciting thrillers that captivate readers from the start distinguishes you as an author duo. What is special about this genre for you?</em></strong></p>
<p><strong>Hans Rosenfeldt &amp; Michael Hjorth</strong>: It‘s a genre we really enjoy. With a murder to start with, there is a natural story engine from start that makes it exciting to follow &#8211; and write. It also is a perfect genre to explore different societies, characters, themes and more. There is also a lot of storyline work to make a good thriller and we really love storylining.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1643558546822" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Inspiration for us comes from the storyline process. Where we both bring a lot of ideas, tweak them, build on them, changes and changes back until we have a story that works.&#8220;</p>
<footer>Hans Rosenfeldt &amp; Michael Hjorth</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>How do you create a new novel? When writing a new novel, do you split up so that each of you write separate chapters, or do you write collaboratively?</em></strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2810 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover-2_Schwedisches-Original.jpg" alt="" width="282" height="417" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover-2_Schwedisches-Original.jpg 318w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover-2_Schwedisches-Original-203x300.jpg 203w" sizes="auto, (max-width: 282px) 100vw, 282px" />Hans Rosenfeldt &amp; Michael Hjorth</strong>: Our work has evolved. In the beginning we took the next chapter in the storyline and outline and wrote it, no matter what it was about. Then we realized that it was better to follow the characters so we started to divide some of them between us. Never the main characters, those we always shared – even if Hans writes more `Torkel´ and Michael more `Ursula´.  Then we started to divide the different strands between us as well. So, every book has had a little different process but we always write separately.</p>
<p>We start a new book by working close together for up to a month. During that time, it’s us and a white board. We beat out the storyline, decide the path and journey for our characters and divide the work between us.</p>
<p>Then we go off and write separately. We phone each other a lot if we have questions and get new ideas. With the last couple of books, towards the end of the writing, we have been sitting together. Still writing separately, but we learned it is good to be able to communicate quickly when the deadline closes in.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Where do you get the inspiration for a new crime novel?</em></strong><em><br />
</em><strong><br />
Hans Rosenfeldt &amp; Michael Hjorth</strong>: Inspiration for us comes from the storyline process. Where we both bring a lot of ideas, tweak them, build on them, changes and changes back until we have a story that works.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>In your books, the &#8218;idiosyncratic criminal psychologist Sebastian Bergman&#8216; is the main character in solving the individual, exciting criminal cases. What distinguishes this main character from main characters in other crime books?</em></strong><em><br />
</em><br />
<strong>Hans Rosenfeldt &amp; Michael Hjorth</strong>: Usually the protagonist is relatively easy to like, but not in this case. That is probably the main thing that distinguishes `Sebastian´ from many other main characters. We really wanted to create someone that you would love to hate. The background is that `Sebastian Bergman´ was first developed as a TV-series. Michael had produced the `Wallander series´ on Swedish and German TV with Rolf Lassgård as `Kurt Wallander´. Rolf Lassgård wanted to play someone more unlikeable and we both thought it was a really good idea and started developing Sebastian Bergman.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1643558634031" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Stockholm is our home city, but we enjoy being away from it and discover and learn more about other places.&#8220;</p>
<footer>Hans Rosenfeldt &amp; Michael Hjorth</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2819 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover-4_Schwedisches-Original.jpg" alt="" width="190" height="298" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover-4_Schwedisches-Original.jpg 318w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover-4_Schwedisches-Original-191x300.jpg 191w" sizes="auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px" /></strong></p>
<p><strong><em>All of your crime stories in this series are set in Stockholm. What is so special about this city for you personally?</em></strong></p>
<p><strong>Hans Rosenfeldt &amp; Michael Hjorth</strong>: They are actually not fully set in Stockholm. The setting of `Riksmord´ <em>(Som Man Sår / Die Früchte, die man erntet)</em> is placed there, and our characters live there but the whole idea with our protagonist team is that they travel all across Sweden. So, every book take place in a different location in Sweden. We enjoy moving our team around. Stockholm is our home city, but we enjoy being away from it and discover and learn more about other places.</p>
<p><b> </b></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>The 7th volume of the Sebastian Bergman crime series is currently out with the book title `Som Man Sår´ (</em></strong><strong><em>Die Früchte, die man erntet)</em></strong><strong><em>. What can readers look forward to?<br />
</em></strong><br />
<strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2804 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover_Hjorth_Rosenfeldt_Die-Fruechte-die-man-erntet-622x1024.jpg" alt="" width="190" height="313" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover_Hjorth_Rosenfeldt_Die-Fruechte-die-man-erntet-622x1024.jpg 622w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover_Hjorth_Rosenfeldt_Die-Fruechte-die-man-erntet-182x300.jpg 182w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover_Hjorth_Rosenfeldt_Die-Fruechte-die-man-erntet-768x1264.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover_Hjorth_Rosenfeldt_Die-Fruechte-die-man-erntet-933x1536.jpg 933w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover_Hjorth_Rosenfeldt_Die-Fruechte-die-man-erntet-1244x2048.jpg 1244w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover_Hjorth_Rosenfeldt_Die-Fruechte-die-man-erntet-1200x1975.jpg 1200w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Cover_Hjorth_Rosenfeldt_Die-Fruechte-die-man-erntet.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px" />Hans Rosenfeldt &amp; Michael Hjorth</strong>: It is been three years since we last met the team around Sebastian Bergman in a novel. There have been a lot of changes. `Vanja´ is now head of Riksmord and gets her first big case straight away. A sniper that is shooting seemingly random people in the small town of Karlshamn in the south of Sweden. Vanja quickly realizes that this person will not stop. But she has no clues, no suspects and soon no time to solve the biggest case of her career.</p>
<p>So that is the case. Then we have the characters, and there are quite a few surprises laying in store for the readers. Not least when it comes to `Billy´…</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Many of your books have a large fan base not only in Scandinavia but also internationally. Your crime novel series has already appeared in 34 countries, has been sold over 4 million times worldwide &#8211; over 2.2 million times in Germany alone &#8211; and it is impossible to imagine best-selling lists without them. When you wrote your first book, did you dream that this crime story would be so popular?</em></strong><em><br />
</em><strong><br />
Hans Rosenfeldt &amp; Michael Hjorth</strong>: Dream, maybe, but it seemed just like that: a dream. We were extremely happy to be published in Sweden &#8230; <em>(both laugh)</em>.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>The first two books of your crime series have already been filmed as a TV series. Rolf Holger Lassgård, who is considered one of the most famous actors in Scandinavia and who has also played the commissioner `Kurt Wallander´ in the film adaptations of Henning Mankell&#8217;s novels, plays your protagonist Bergman. Are there any other books planned to be made into film versions in the future?</em></strong><em><br />
</em><strong><br />
Hans Rosenfeldt &amp; Michael Hjorth</strong>: No, not right now. We decided to focus on Sebastian as a book character for now and maybe later, when we are finished with the books, we will pursue streaming or TV.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>You were both actively involved in the TV production of the Sebastian Bergman crime novels with the script and the direction. Is it something special for you to see the story of your books on the screen?</em></strong><em><br />
</em><br />
<strong>Hans Rosenfeldt &amp; Michael Hjorth</strong>: It is of course, but TV has also been our profession the whole time. It is not that different to see your book characters come to life compared to see your script characters come to life.</p>

		</div>
	</div>
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		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;The main difference between writing a script and writing a novel is the amount of words.&#8220;</p>
<footer>Michael Hjorth</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Michael, in your opinion what is the main difference between writing a script and writing a novel?</em></strong><em><br />
</em><em><br />
</em><strong>Michael Hjorth</strong>: The main difference between writing a script and writing a novel is the amount of words.</p>
<p>A script is not the finished product. It’s a blueprint. Short stage directions and dialogue. Then there are producers, directors, actors, designers and other team members that build the finished house. Literally hundreds of people involved to finalize the story.</p>
<p>In a novel the writer(s) have to replace all the work those people do, with words. Describing how people and places look, what they think. So, a lot more needs to be written.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>You have also written scripts for film adaptations of the novels by the renowned Swedish author Henning Mankell. In your opinion; is it difficult to reproduce the story from a book 1-to-1 as a film version?</em></strong></p>
<p><strong>Michael Hjorth</strong>: It is impossible. The mediums are too different. You can capture the essence of a book, but it will never be a copy. I at least have never seen it.</p>

		</div>
	</div>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1643560762918" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;I just love stories. Reading them, seeing them, developing them. It is always so much funnier inside my head than it is in the real world.&#8220;</p>
<footer>Hans Rosenfeldt</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Hans, you are also a popular radio and television presenter in your home country of Sweden and have received numerous awards as a screenwriter and creator of the most successful Scandinavian series to date, &#8218;Die Brücke&#8216; and the British television series &#8218;Marcella&#8216;. Where does your fascination for developing new stories come from?<br />
</em></strong><em><br />
</em><strong>Hans Rosenfeldt:</strong> I just love stories. Reading them, seeing them, developing them. It is always so much funnier inside my head than it is in the real world. I love to have total control, that everything is possible and the feeling when a good story falls in to place is hard to beat.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>In addition to your joint work as author duo in the Bergman series, you Mr. Rosenfeldt has now also published your own new novel `Vargasommar´ (Wolfssommer), which is the beginning of a new thriller series. What is the content of `Vargasommar`?</em></strong><em><br />
</em><em><br />
</em><strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2848 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/cover_rosenfeldt-674x1024.jpg" alt="" width="260" height="395" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/cover_rosenfeldt-674x1024.jpg 674w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/cover_rosenfeldt-197x300.jpg 197w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/cover_rosenfeldt-768x1167.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/cover_rosenfeldt.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" />Hans Rosenfeldt</strong>: `Vargasommar´ is set up north in Sweden, in the small town of Haparanda right on the border to Finland and the protagonist is `Hannah Wester´, a middle aged police officer, going through menopause and a marriage in decline.</p>
<p>The story starts with the finding of a dead wolf that has human remains in its stomach. One can soon link the remains to a drug deal going wrong in Finland some weeks prior, when a man got away with drugs and money worth many millions of Euro. Now they’ve found the man, but where are the money and the drugs? The Haparanda police are not the only one looking. There is `Katja´, a ruthless assassin whose job is to find the drugs and the money and to bring it back to its owner…that is the blueprint of the story of Vargasommar´ <em>(Wolfssommer)</em>.</p>
<p><strong><em>Thank you very much for the great interview, Michael and Hans!</em></strong></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em><br />
Interview: Andreas Detert | Fotos: Kajsa Göransson, Anders Thessing, Norstedts, Rowohlt Verlag<br />
</em></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-with-michael-hjorth-and-hans-rosenfeldt/">Interview with Michael Hjorth and Hans Rosenfeldt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Thomas Thiemeyer</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-thomas-thiemeyer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2022 09:09:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.the-champ-talks.de/?p=2693</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Von Rückbesinnung möchte ich nicht reden, weil ich nicht glaube, dass der Weg zurück der richtige ist. Nur der Weg nach vorne bringt uns weiter.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-thomas-thiemeyer/">Interview mit Thomas Thiemeyer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1643323607864" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3><strong><u>Interview mit Thomas Thiemeyer</u></strong></h3>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1643323594027" >
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			<h2>„Von Rückbesinnung möchte ich nicht reden, weil ich nicht glaube, dass der Weg zurück der richtige ist. Nur der Weg nach vorne bringt uns weiter.“</h2>

		</div>
	</div>
<div class="mkd-separator-holder clearfix  mkd-separator-center mkd-separator-normal">
	<div class="mkd-separator" style="width: 60%;border-bottom-width: 1pxpx;margin-top: 40px;margin-bottom: 30px"></div>
</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Herr Thiemeyer, seit 2004 sind Sie nun Buchautor und haben verschiedene Bestseller-Romane im Bereich der Jungendbuch- und Krimi-Literatur verfasst. Was oder wer dient Ihnen als Inspiration für Ihre Geschichten?</em></strong><em><br />
</em><strong><br />
Thomas Thiemeyer:</strong> Wie man so schön sagt: Das Leben! Ich ziehe meine Inspirationen aus einer Vielzahl von Quellen – seien es Reisen, Begegnungen, Erlebnissen – oder aus Dingen die ich gelesen, gesehen oder gehört habe. Autorinnen und Autoren sind wie Schwämme, sie saugen alles auf, bewerten es, verdichten und destillieren es, um dann am Schluss mit einer Story herauszukommen, die sowohl sehr persönlich, als auch (hoffentlich) von großem Interesse für möglichst viele Leserinnen und Leser ist.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1643324351963" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Meine Romane bilden den Wunsch nach dem Unbekannten ab, dem Mysteriösen, dem Unerklärlichen.&#8220;</p>
<footer>Thomas Thiemeyer</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Ihre bekanntesten und mehrfach ausgezeichneten Werke sind sicherlich die Jugendbuch-Reihen `Evolution`, `World Runner`, `Die Chroniken der Weltensucher´ oder Ihre Hannah-Peters-Reihe, die mit Ihrem Debütroman `MEDUSA` in 2004 Ihren Anfang nahm. Was fasziniert Sie an klassischen Abenteuergeschichten, die von der Entdeckung versunkener Kulturen oder der Bedrohung durch mysteriöse Mächte handeln?<br />
</em></strong><strong><u><br />
</u></strong><strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2704 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_World-Runner_Thiemeyer.jpeg" alt="" width="260" height="403" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_World-Runner_Thiemeyer.jpeg 387w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_World-Runner_Thiemeyer-194x300.jpeg 194w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" />Thomas Thiemeyer:</strong> Schriftsteller und Schriftstellerinnen sind nicht nur Schwämme, sie sind dazu auch noch sehr egoistisch <em>(lacht). </em>In meinem Fall schreibe ich am liebsten über Dinge, die mich selbst interessieren. Über Themen, von denen ich mich unterhalten fühle und bei denen ich den Eindruck habe, dass sie zu wenig in der Buchlandschaft abgebildet werden. Und das sind ganz klar Abenteuergeschichten.</p>
<p>Wir leben in einer Welt, in der alles erklärt, alles erforscht und alles durchgetaktet ist – wie langweilig! Meine Romane bilden den Wunsch nach dem Unbekannten ab, dem Mysteriösen, dem Unerklärlichen. Wir ersticken an einer Informationsflut und töten damit das ab, was ich unseren `Fantasiemuskel´ nennen. Den Teil unseres Verstandes, der unser Fernweh, unsere Sehnsüchte und unser Vorstellungsvermögen enthält.</p>
<p>Seien wir doch mal ehrlich: häufig sind die Fragen interessanter als die Antworten. Unser `was-wäre-wenn?´-Gen, das in jedem von uns steckt und das leider gerade etwas verkümmert, benötigt dringend Futter und findet es nicht. Außer in der Literatur! Ich hoffe mit meinen Romanen den Leserinnen und Lesern jedweden Alters eine unterhaltsame Zeit zu schenken, in denen dieses kindliche Staunen, dieser `sense of wonder´ wie ihn die Amerikaner nennen, wieder zum Leben erweckt wird.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1643324555476" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Ich nehme meine Leser an die Hand, zeige ihnen Dinge, die sie kennen und führe sie dann immer tiefer hinein in den Kaninchenbau. &#8222;</p>
<footer>Thomas Thiemeyer</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Auf einer Ihrer Recherchereisen zu Ihrem Roman `Nebra´ wurden Sie sogar im Rahmen eine TV-Dokumentation über `Geheimnisvolle Orte` begleitet. Wie wichtig ist Ihnen im Vorfeld eines neuen Buches der Besuch der realen Orte, an der Ihre Story dann möglicherweise seine Handlung findet? </em></strong></p>
<p><strong>Thomas Thiemeyer:</strong> Mit guten Recherchen fängt alles an. Sie sind die Stützpfeiler, auf die sich eine gute Geschichte aufbauen lässt. Wenn sie tragen und belastbar sind, sind die Leser und Leserinnen viel schneller bereit, dem Autor auch auf ungekanntes Terrain zu folgen. Es ähnelt ein bisschen dem, was Zauberkünstler machen. Sie zeigen dem staunenden Publikum etwas Echtes, nur um dann im zweiten Schritt und ohne erkennbaren Bruch etwas zu tun, was eigentlich unmöglich ist. Nichts anderes mache ich in meinen Büchern. Ich nehme meine Leser an die Hand, zeige ihnen Dinge, die sie kennen und führe sie dann immer tiefer hinein in den Kaninchenbau. An dem Punkt, an dem sie merken, dass etwas nicht stimmt, sind sie schon viel zu tief in der Geschichte, um noch umkehren zu können.</p>
<p>Ich reise viel und gerne. Vor allem an Orte, an denen auch meine Geschichten spielen. Das hilft mir, in die Szene `einzutauchen´, alle Sinne anzusprechen und sie zu Papier zu bringen. Diese Reize und Eindrücke möglichst authentisch wiederzugeben, das macht einen guten Weltenbau aus. Es macht auch meine Arbeit leichter. Denn nur, wenn in meinem Kopf `ein Film abläuft´, tut er das auch im Kopf der Leserinnen und Leser.</p>

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	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>In Ihrer `Evolution´-Trilogie versetzen Sie die Leserschaft zum Beispiel in eine dystopische Zukunft, in der die Welt ohne Strom zurückversetzt scheint und eine Gruppe von Jugendlichen in dem spannenden Handlungsstrang versucht, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, weshalb die Tiere den Planeten zurückerobert haben. Was meinen Sie; stünde eine Rückbesinnung zur Natur der Menschheit ganz gut zu Gesicht, um eine solche Zukunft zu vermeiden?<br />
</em></strong><strong><u><br />
</u><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2702 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Evolution_Thiemeyer.jpeg" alt="" width="260" height="395" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Evolution_Thiemeyer.jpeg 394w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Evolution_Thiemeyer-197x300.jpeg 197w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" />Thomas Thiemeyer:</strong> Von Rückbesinnung möchte ich nicht reden, weil ich nicht glaube, dass der Weg zurück der richtige ist. Nur der Weg nach vorne bringt uns weiter. Allerdings nur, wenn wir aus unseren Fehlern lernen. Zu glauben, der Mensch wäre etwas Besonderes, nur, weil er etwas cleverer ist als seine Artgenossen, war ein Riesenfehler. Wir sind, wie uns der britische Zoologe Desmond Morris so treffend beschrieb, `nackte Affen.´ Fähig zur Herstellung von Werkzeugen, zur Sprache und Schrift, ja sogar zur Entwicklung künstlicher Intelligenz. Ganz erstaunlich. Dennoch sind und bleiben wir ein Teil der Natur und des Lebenskreislaufs dieses Planeten. Zu glauben, wenn uns das alles hier nicht mehr gefällt, könnten wir in ein Raumschiff steigen und wegfliegen, ist eine riesengroße Illusion. Wir müssen uns wohl oder übel mit den natürlichen Gegebenheiten auf diesem Planeten arrangieren und wir sollten das auf eine sanfte und rücksichtsvolle Weise tun. Auch sollten wir uns mit dem Gedanken vertraut machen, dass selbst wir, „die Krone der Schöpfung“ nur ein durchlaufender Posten sind und irgendwann ausgestorben sein werden. Diesem Gedanken gehe ich in „Evolution“ nach.</p>

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	</div>

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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Ich wage mal die steile These, dass Korsika die schönste und interessanteste Insel des gesamten Mittelmeerraums ist.&#8220;</p>
<footer>Thomas Thiemeyer</footer>
</blockquote>

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			<p><strong><em>Seit 2018 veröffentlichen Sie zudem unter dem von Ihnen gewählten Pseudonym `Vitu Falconi´ zudem Thriller-Geschichten, die auf Korsika spielen. Warum Korsika als Handlungsort? </em></strong><u></u></p>
<p><strong>Thomas Thiemeyer:</strong> Ich wage mal die steile These, dass Korsika die schönste und interessanteste Insel des gesamten Mittelmeerraums ist. Das Gebirge ist mit knapp 3.000 Metern bereits hochalpin. Zu seinen Füßen blaues Meer, verwunschene Buchten und Taucherparadiese. Dazwischen dichte, undurchdringliche Wälder, Esskastanien und Wildschweine. Die Küsten sind relativ unverbaut, weil die Korsen es geschafft haben, die großen Hotelkonzerne von ihrer Insel fernzuhalten. Die Naturfreunde wird‘s freuen. Doch auch Kultur, Literatur und Musik kommen nicht zu kurz. Die Korsen sind stolz, wortkarg und lieben gutes Essen. Kann man sich etwas Schöneres vorstellen? Gut, hin und wieder haben sie eine kriminelle Ader &#8211; siehe sizilianische Mafia- , doch die richtet sich nie gegen Besucher und Touristen. Denn von denen leben sie ja – und Korsen sind gute Geschäftsleute. Mal ehrlich: für einen Autor kann es kaum ein spannenderes Umfeld geben.</p>

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			<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2703 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Korsische-Vendetta_Thiemeyer.jpeg" alt="" width="260" height="404" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Korsische-Vendetta_Thiemeyer.jpeg 386w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Korsische-Vendetta_Thiemeyer-193x300.jpeg 193w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></p>
<p><strong><em>In dieser, auf der französischen Mittelmehrinsel spielenden, Buchreihe löst der französische Krimi-Autor `Eric Marchand´ als Protagonist die einzelnen Kriminalfälle. Aktuell ist mit `Korsische Vendetta´ der dritte Band Ihrer Krimireihe erschienen. Worauf können sich die Leserinnen und Leser freuen?    </em></strong><u></u></p>
<p>Thomas Thiemeyer: In `Korsische Vendetta´ löse ich alle Handlungsfäden auf, die ich in Band 1 und 2 aufgebaut habe, drehe die Spannungsschraube noch mal richtig an und bringe die Geschichte (vorerst) zu einem hoffentlich befriedigenden Ende. Die Geschichte rund um Eric Marchands Vergangenheit, seine Liebe zu Laurine, aber auch seine Feindschaft zu Mateu, dem Sohn des obersten Mafiabosses, werden hier noch einmal auf die Spitze getrieben und zum Abschluss gebracht. Leserinnen und Leser dürfen sich auf ein Drama mit shakespeareschen Qualitäten gefasst machen <em>(lacht).</em></p>

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	</div>

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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Ich male erzählerisch und schreibe malerisch.&#8220;</p>
<footer>Thomas Thiemeyer</footer>
</blockquote>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Ehe Sie mit dem Schreiben von Büchern begannen, waren Sie bereits viele Jahre als renommierter Illustrator tätig und konnten hierbei mit diversen Verlagen bei der Illustration unterschiedlichster Buchtitel, Buchumschläge, Jugendbücher oder Spiele zusammenarbeiten. Ist das Zeichnen Ihre zweite Leidenschaft?</em></strong></p>
<p><strong>Thomas Thiemeyer:</strong> Es ist sogar meine erste. Nicht meine größte, aber zeitlich gesehen kam das Malen vor dem Schreiben. Tatsächlich nutze ich jede freie Minute, um zu Pinsel, Ölfarbe und Staffelei zu greifen. Wobei ich die beiden Tätigkeiten – Schreiben und Malen – nicht als Gegensätze verstehe, sondern als Ergänzung. Ich male erzählerisch und schreibe malerisch. Beiden Medien liegt der Wunsch zugrunde, Geschichten zu erzählen. Und das macht sie für mich zu zwei Seiten derselben Münze.</p>

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			<p><strong><em>Auf Ihrer Website finden sich unzählige Bildmotive und Kunstdrucke Ihrer Gemälde und Illustrationen in Öl und Acrylfarben, die die Betrachter in fantastische Welten und faszinierende Szenen eintauchen lassen. Woher nehmen Sie Ihre Ideen für die einzelnen Bildmotive?<br />
</em></strong><strong><u><br />
</u>Thomas Thiemeyer:</strong> Die stammen tief aus meinem Unterbewusstsein. Inzwischen gönne ich mir den Luxus, nur noch selten Auftragsarbeiten anzunehmen und Kundenwünschen zu entsprechen. Vielmehr kann ich das machen, worauf ich selbst Lust habe und was mich antreibt. Im Grunde unterscheidet das die Kunst von der Gebrauchsgrafik. Was dabei herauskommt, können geneigte Betrachter auf <a href="http://www.redbubble.com">www.redbubble.com</a> oder <a href="http://www.thiemeyer.de">www.thiemeyer.de</a> bestaunen, wo es meine schönsten Arbeiten als hochwertige Kunstdrucke zu kaufen gibt …*Werbeblock Ende*… (<em>lacht</em>).</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Die Buchcover Ihrer World- Runner- und Evolution-Reihen sind in analogem Stil gestaltet, entstammen jedoch überraschenderweise nicht aus Ihrer Feder, sondern wurden von dem Concept-Artist Jann Kerntke erstellt. Hat es einen Grund, warum Sie Ihre eigenen Bücher nicht selbst illustriert haben?</em></strong></p>
<p><strong>Thomas Thiemeyer:</strong> Für meine Pentalogie `Die Chroniken der Weltensucher´ habe ich meine Cover noch selbst gemalt. Doch diese Reihe spielt im ausgehenden 19. Jahrhundert und zu Zeiten von Jules Verne. Da hat meine Ölmaltechnik gepasst. Für `Evolution´, `World Runner´ und jetzt im Mai das anstehende `Countdown´, ist meine Maltechnik zu tradiert. Da muss ein frischer Strich her, eine moderne Bildgestaltung, die vielleicht sogar ein bisschen an Computerspiele erinnert. Der Sinn dahinter ist schnell erklärt: wir wollen auch die Jungs und Mädchen ans Lesen bringen. Und alles, was die Hemmschwelle zum Lesen senkt – und sei es nur die Covergrafik – ist willkommen.</p>

		</div>
	</div>

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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Das einzig entscheidende Kriterium eines guten Whiskys ist die Qualität im Glas.&#8220;</p>
<footer>Thomas Thiemeyer</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Auf Ihrem eigenen Online-Kanal `Der Whisky Club` bieten Sie für Interessierte und Whisky-Liebhaber viel Wissenswertes rund um das `Goldene Getränk` an und geben zudem Whisky-Empfehlungen preis. Was macht für Sie einen guten Whisky aus? </em></strong><u></u></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2721 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Der-Whisky-Club_Thiemeyer.jpg" alt="" width="361" height="179" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Der-Whisky-Club_Thiemeyer.jpg 444w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Der-Whisky-Club_Thiemeyer-300x149.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 361px) 100vw, 361px" />Thomas Thiemeyer: Dass er gut riecht und gut schmeckt. Es ist weder wichtig, wie alt er ist, noch, welche Fässer Verwendung gefunden haben oder ob die Destillerie einen großen Namen trägt. Das einzig entscheidende Kriterium eines guten Whiskys ist die Qualität im Glas. Natürlich haben Alter, Fässer, Getreidesorten, ja sogar die verwendeten Hefekulturen und die Form einer Brennanlage einen Einfluss auf den Geschmack, aber der ist eben höchst subjektiv. Alles, was ich als Whiskytaster tun kann, ist, meine persönliche Meinung kundzutun, das Preis/Leistungsverhältnis zu bewerten und eine finale Punktvergabe zu machen. Wenn die ehrlich und wahrhaftig ist &#8211; und das ist sie, da ich alle getesteten Whiskys aus eigener Tasche bezahle- , kann ich den Zuschauern und Zuschauerinnen vielleicht einen kleinen Leitfaden durch die verwirrend große Anzahl an Anbietern und Abfüllungen des `Uisge Beatha – des Wassers des Lebens´ bieten. <em><br />
<strong><br />
Herzlichen Dank Herr Thiemeyer für das spannende Interview!</strong><br />
</em></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em><br />
Interview: Andreas Detert / Fotos: Thomas Thiemeyer privat, Arena Verlag, Knaur<br />
</em></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-thomas-thiemeyer/">Interview mit Thomas Thiemeyer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview with John Strelecky</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-with-john-strelecky/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jan 2022 14:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.the-champ-talks.de/?p=2730</guid>

					<description><![CDATA[<p>“The world has so many amazing and beautiful places full of wonderful people.”</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-with-john-strelecky/">Interview with John Strelecky</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1643730349253" >
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			<h3><strong><u>Interview with John Strelecky</u></strong></h3>

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	</div>

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			<h2><em>“The world has so many amazing and beautiful places full of wonderful people.”</em></h2>

		</div>
	</div>
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	<div class="mkd-separator" style="width: 60%;border-bottom-width: 1pxpx;margin-top: 40px;margin-bottom: 30px"></div>
</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>John, you are an experienced book author and you have already been honored with your guides and novels in the select group of the `hundred most inspiring people in the field of leadership and personal development´. How did you come to be a book author?</strong></em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2754 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Strelecky_Schreiben.jpg" alt="John Strelecky" width="429" height="360" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Strelecky_Schreiben.jpg 904w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Strelecky_Schreiben-300x252.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Strelecky_Schreiben-768x645.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px" /></p>
<p><strong>John Strelecky:</strong> When I was in my early thirties I made a major decision to leave my career and go backpack around the world. Pretty much everyone told me I was crazy. I had always dreamed of seeing the world and being an adventurer though, and I felt like my life was going by so fast. It felt like if I didn’t do it then, I might never do it, and the thought of that was not good. So I did it. And it turned out to be a life changing decision. The experiences I had and the people I met positively impacted my life in so many ways. I came back a different person.</p>
<p>When I returned from that trip, something inside me said sit down and start typing. So, I did. Over the next twenty-one days, the story of `Das Cafe am Rande der Welt´ flowed through me. Now here we are. That little book has been translated into 43 languages, sold over four million copies, and is being turned into a movie.</p>
<p>Most important of all though, is I know from the heartfelt emails and messages people send, that it has helped them in their lives. Which is incredibly humbling and wonderful.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1643330774856" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;So for me, the `Cafe´ is a wonderfully magical place, and I think readers have found that to be true for them as well.&#8220;</p>
<footer>John Strelecky</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>Your best-known book titles &#8218;The Cafe on the Edge of the World&#8216; and ‘The Big Five for Life&#8216; are narratives about the meaning of life and an ode to life itself. What do readers find in your books?</strong></em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2738 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Das-Cafe-am-Rande-der-Welt.jpg" alt="Das Café am Rande der Welt" width="304" height="473" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Das-Cafe-am-Rande-der-Welt.jpg 1334w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Das-Cafe-am-Rande-der-Welt-193x300.jpg 193w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Das-Cafe-am-Rande-der-Welt-657x1024.jpg 657w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Das-Cafe-am-Rande-der-Welt-768x1196.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Das-Cafe-am-Rande-der-Welt-986x1536.jpg 986w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Das-Cafe-am-Rande-der-Welt-1315x2048.jpg 1315w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_Das-Cafe-am-Rande-der-Welt-1200x1869.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 304px) 100vw, 304px" /></p>
<p><strong>John Strelecky:</strong> In interacting with fans over the years, they’ve shared with me that they find hope. Prior to reading the books they were struggling with something, or in pain of some sort, and often feeling very alone in the world.</p>
<p>After reading the books they realize they aren’t alone. That there are lots of other people also wondering about the meaning of life and trying to figure it all out. They also find answers to some of what they’ve been struggling with. Honestly, the same experience happens with me and the stories. So many times, during the writing process one of the characters will say something which helps me deal with a situation I’ve been struggling with. That was especially true of the third book in the cafe series ` Wiedersehen im Café am Rande der Welt´, which deals with getting older. In going back to the cafe, I found answers in the story which I couldn’t seem to find anywhere else.</p>
<p>So for me, the `Cafe´ is a wonderfully magical place, and I think readers have found that to be true for them as well.</p>

		</div>
	</div>

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		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;I hope the books inspire readers to follow their heart and leap into whatever adventures call to them. &#8222;</p>
<footer>John Strelecky</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>What would you like to achieve with your stories and book content?</em></strong></p>
<p><strong>John Strelecky:</strong> My great wish is the stories help people live their version of an extraordinary life. I hope the books inspire readers to follow their heart and leap into whatever adventures call to them.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2743 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_The-Big-Five-for-Life.jpg" alt="The Big Five for Life" width="291" height="448" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_The-Big-Five-for-Life.jpg 1464w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_The-Big-Five-for-Life-195x300.jpg 195w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_The-Big-Five-for-Life-665x1024.jpg 665w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_The-Big-Five-for-Life-768x1183.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_The-Big-Five-for-Life-997x1536.jpg 997w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_The-Big-Five-for-Life-1330x2048.jpg 1330w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/01/Buchcover_The-Big-Five-for-Life-1200x1848.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 291px) 100vw, 291px" /></p>
<p>It’s amazing the way a single concept or way of looking at things can forever change our lives in a positive way. My goal is to share those concepts. And it’s wonderful to see the impact that can have on others. For example, the concept of `Museum Day´ from my book, `The Big Five for Life´. Over the years I’ve received so many beautiful stories of the ways that has helped people shape their view of life. It has inspired musicians to write songs, parents to create special moments with their children, entrepreneurs to found companies with extraordinary cultures, and lots and lots of want to be travelers to go see the world.</p>
<p>In 2022 the fourth book in the `Das Cafe am Rande der Welt´ series comes out. The main character is a fifteen-year-old girl. And while the wisdom of her story is something for all of us, I especially hope younger readers will find inspiration to help them deal with the challenges they may be facing, and then go on to live amazing lives.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><em><strong>Besides writing books, your second passion is traveling with your family. What are your three favorite places that you have got to know so far?</strong></em></p>
<p><strong>John Strelecky:</strong> The world has so many amazing and beautiful places full of wonderful people. When I travel I’m I especially drawn to adventure, nature, and animals, so South Africa, New Zealand, and the Amazon are three of my favorites destinations for those specific things. I can honestly say though, that everywhere I’ve traveled has been special in some way.</p>
<p>These days I really miss traveling to places where I get to interact with fans of the books. It’s one of my favorite activities each year and because of the covid challenges that hasn’t been possible. The plan is that I’ll be doing an Eleven-city-tour through Germany, Austria, and Switzerland starting May 17th of 2022. We even have a tour bus reserved that’s decorated with all kinds of fun cafe imagery. That’s the way I’ll get from city to city and it’s designed so fans can take all kinds of cool selfies with it. So, I’m really hopeful that will happen because it would be a lot of fun for everyone.</p>

		</div>
	</div>

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	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><em><strong>One of your other books is titled &#8218;The Big Five for Life&#8216;. Which five things in life are most important to you &#8211; and why?</strong></em></p>
<p><strong>John Strelecky:</strong> Thank you for asking. It’s an incredible gift when someone is curious about what matters most to us in life. It also opens up some really rich discussions when we’re interacting with others and we embark on that type of conversation.<br />
My personal Big-Five-for-Life are;</p>
<p><strong>#1. Have a loving relationship with the people who matter most to me.</strong><br />
Why? &#8211; At the end of the day, it’s the special moments with the people I love which are the most important to me. Those are the memories which make me smile the broadest, and which make my heart feel most full.</p>
<p><strong>#2. Travel the world.</strong><br />
Why? &#8211; I’m an adventurer at my core. I feel so alive when I’m experiencing new things and pushing the boundaries of what I know, and what I’m capable of.</p>
<p><strong>#3. Master mind over matter.</strong><br />
Why? &#8211; We have far greater capabilities than we experience in our everyday lives. I’m fascinated by what we’re truly capable of when we tap the full potential of our mind.</p>
<p><strong>#4. Inspire as many people as possible through my books and other activities. </strong><br />
Why? &#8211; I know how tough it is to feel lost, in pain, and alone. I feel a big part of my life’s purpose is to help others move away from that and to experience the wonder that life can be. Writing is one of the best ways I know how to do that.</p>
<p><strong>#5. Write a song which breaks the top ten of the pop charts.</strong><br />
Why? &#8211; I’ve always loved the way music can instantly transport us emotionally, and energetically. It’s another form of writing, and one which I think would be awesome to try.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-6"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><em><strong>Thank you very much John for the great interview. </strong></em></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em><br />
Interview: Andreas Detert / Fotos: John Strelecky, Paul Landerl, dtv Verlagsgesellschaft<br />
</em></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-with-john-strelecky/">Interview with John Strelecky</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Sebastian Fitzek</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-sebastian-fitzek/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 10:17:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.the-champ-talks.de/?p=2554</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Ich will immer Menschen unterhalten.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-sebastian-fitzek/">Interview mit Sebastian Fitzek</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1639044987441" >
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			<h3><strong><u>Interview mit Sebastian Fitzek</u></strong></h3>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1639045007160" >
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			<h2>„Ich will immer Menschen unterhalten.“</h2>

		</div>
	</div>
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	<div class="mkd-separator" style="width: 60%;border-bottom-width: 1pxpx;margin-top: 40px;margin-bottom: 30px"></div>
</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Herr Fitzek, zu aller erst von mir und The CHAMP talks &#8211; Ihnen und Ihrer Lebensgefährtin als stolze Eltern &#8211; ganz herzliche Glückwünsche zu Ihrem Nachwuchs! Dies ist eine tolle Nachricht in aktuell unruhigen Zeiten. Als `frischgebackene´ Eltern sind die Nächte, vor allem in der Anfangszeit nach der Geburt eines Kindes, ja bekanntlich kurz. Bekommen Sie beide bereits wieder etwas mehr Schlaf? Und haben Sie als Autor das Verfassen Ihrer Texte bereits dem Tages-/Nacht-Rhythmus Ihres Kleinen angepasst?</em></strong><br />
<strong><br />
Sebastian Fitzek</strong>: Ja, klar, das pendelt sich ja alles nach einer gewissen Zeit wieder ein.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><a href="https://www.droemer-knaur.de/buch/sebastian-fitzek-der-heimweg-9783426281550" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2567 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Buchvover_FITZEK.jpg" alt="Fitzek - Der Heimweg" width="289" height="445" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Buchvover_FITZEK.jpg 1600w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Buchvover_FITZEK-195x300.jpg 195w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Buchvover_FITZEK-665x1024.jpg 665w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Buchvover_FITZEK-768x1182.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Buchvover_FITZEK-998x1536.jpg 998w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Buchvover_FITZEK-1331x2048.jpg 1331w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Buchvover_FITZEK-1200x1847.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /></a></p>
<p><strong><em>Kommen wir zu einem Ihrer aktuellen Buchwerke `Der Heimweg´. Worum geht es in dem Werk?</em></strong><br />
<strong><br />
Sebastian Fitzek</strong>: Die Idee zu dem Buch hatte ich, als mir eine Leserin von dem `Heimwegtelefon´ erzählte. Diese Institution gibt es wirklich. Wer sich abends auf der Straße unsicher fühlt, ruft dort an und wird am Telefon nach Hause begleitet. In `Der Heimweg´ sitzt mein Protagonist Jules Tannberg nun an einem solchen Begleittelefon. Er hatte hier aber noch nie eine lebensgefährliche Situation erlebt, bis er mit Klara spricht. Die junge Frau glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Ihrem Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht einmal zwei Stunden an…! &#8211; Die Leserinnen und Leser können sich bei dem Roman somit erneut auf eine spannende Story freuen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Sie gelten als der `Rockstar der Literatur`, der als Bestseller-Autor gerne auch mal mit dem Tourbus auf Lesereise fährt. Jedoch sind Sie trotz aller Erfolge stets fan-nah und bodenständig geblieben. Ist dies &#8211; neben Ihren spannenden Geschichten &#8211; das Geheimnis Ihres Erfolges?</em></strong><br />
<strong><br />
Sebastian Fitzek</strong>: Ich liebe den Kontakt mit Menschen und vor allem mit meinen Leser:innen. Oftmals inspirieren sie mich zu neuen Geschichten wie eben zum Beispiel beim genannten `Der Heimweg´. Ich lege viel Wert auf ihr Feedback und erfahre so oft, wie sie zum Lesen kommen oder andere dazu motivieren. Das ist mir sehr wichtig.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1639045656407" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Ich mache keine Lesungen, bei denen der Autor vorne sitzt und sein eigenes Buch vorliest. Das sollen ja im besten Fall die Leserinnen und Leser selbst tun.&#8220;</p>
<footer>Sebastian Fitzek</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Bei Ihren Buchvorstellungen scheuen Sie sich nicht, ungewöhnliche Wege zu gehen, um die klassische Buch-Lesung durch die Auswahl ungewöhnlicher Locations wie zum Beispiel Zahnarztpraxen oder mit musikalischer Untermalung für Ihre Leserschaft zu einem Gesamterlebnis zu machen. Reizt es Sie, die Grenzen des `klassischen´ Buch-Vorlesens auch mal aufbrechen zu können, damit Ihre Fans und Leserinnen mit allen Sinnen Ihre Bücher erleben können?</em></strong><br />
<strong><br />
Sebastian Fitzek</strong>: Ich will immer Menschen unterhalten. Ich mache daher keine Lesungen, bei denen der Autor vorne sitzt und sein eigenes Buch vorliest. Das sollen ja im besten Fall die Leserinnen und Leser selbst tun (schmunzelt). </p>

		</div>
	</div>

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			<div class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="837" height="194" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Spiele_Fitzek.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="Sebastian Fitzek" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Spiele_Fitzek.jpg 837w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Spiele_Fitzek-300x70.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Spiele_Fitzek-768x178.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 837px) 100vw, 837px" /></div>
		</figure>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Eine in der Vergangenheit von Ihnen mit initiierte, unkonventionelle und doch zukunftsweisende Aktion war die eines `interaktiven Romans´. Hierbei konnten Ihre Fans in einem festgesetzten Zeitraum über soziale Medien gemeinsam mit Ihnen die Handlung Ihres später als kostenfreies E-Book veröffentlichten Romans `Das Profil´ mitbestimmen. </em></strong></p>
<p><strong><em>Was meinen Sie; werden interaktive und digitale Buchkonzepte wie zum Beispiel E-Books das klassische, gedruckte Buch irgendwann zur Gänze ersetzen?</em></strong></p>
<p><strong>Sebastian Fitzek</strong>: Das glaube ich nicht. Es wird hoffentlich immer beides geben.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Letztes Jahr haben Sie ein weiteres Projekt angeregt und mit anderen namhaften Autoren umgesetzt; die Veröffentlichung einer Kurzgeschichtensammlung, dessen Erlös dem finanziell gebeutelten Buchhandel zu Gute kommt. Wie kam es zu dieser Idee, um den Buchhandel zu unterstützen?</em></strong></p>
<p><strong>Sebastian Fitzek</strong>: Es war während des ersten Lockdowns und ich dachte, wann wenn nicht jetzt ist die Zeit für ein solches Projekt, gemeinsam mit den Leserinnen und Lesern ein Buch zu schreiben. Wir hatten alle eben mehr Zeit und der Buchhandel brauchte dringend Unterstützung. So war die Idee hierzu geboren und wir konnten das Projekt in die Tat umsetzen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1639045801494" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Ich rate allen Eltern, sich vor der Geburt zu erkundigen, ob die Klinik in der sie ihr Kind zur Welt bringen wollen, eine Neonatalstation hat.&#8220;</p>
<footer>Sebastian Fitzek</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2575 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Glover_SebastianFitzek-945-of-1363-Edit-scaled.jpg" alt="Sebastian Fitzek The Champ Talks" width="267" height="356" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Glover_SebastianFitzek-945-of-1363-Edit-scaled.jpg 1920w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Glover_SebastianFitzek-945-of-1363-Edit-225x300.jpg 225w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Glover_SebastianFitzek-945-of-1363-Edit-768x1024.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Glover_SebastianFitzek-945-of-1363-Edit-1152x1536.jpg 1152w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Glover_SebastianFitzek-945-of-1363-Edit-1536x2048.jpg 1536w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Glover_SebastianFitzek-945-of-1363-Edit-600x800.jpg 600w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Glover_SebastianFitzek-945-of-1363-Edit-1200x1600.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" /></p>
<p><strong><em>Ehrenamtlich engagieren Sie sich seit Jahren als Schirmherr für den Verein `Das frühgeborene Kind´, eine Herzensangelegenheit. Was würden Sie Eltern von `Frühchen´ gerne mit auf ihren Weg geben, um die anfangs unruhige und schwierige Zeit gemeinsam als Familie zu meistern? </em></strong></p>
<p><strong>Sebastian Fitzek</strong>: Ich rate allen Eltern, sich vor der Geburt zu erkundigen, ob die Klinik in der sie ihr Kind zur Welt bringen wollen, eine Neonatalstation hat. Bei uns war das Gott sei Dank so, aber das war ein großes Glück. Ich würde das niemals mehr dem Zufall überlassen.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_empty_space"   style="height: 25px"><span class="vc_empty_space_inner"></span></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Sie haben uns im Frühjahr überrascht mit Ihrem ersten `Kein Thriller´. Wie kam es dazu?</em></strong></p>
<p><strong>Sebastian Fitzek</strong>: Wir lebten ja schon in einer schlimmen Zeit während der Pandemie, in einem regelrechten `Real-Thriller´. Da konnte ich nicht noch einen fiktiven schreiben. Ich wollte die Leserinnen und Leser hiermit lieber zum Lachen bringen und erinnerte mich daran, dass ich schon mal etwas in der Richtung angefangen hatte. So ist `Der erste letzte Tag´ entstanden, ein Roadtrip mit zwei sehr skurrilen Protagonisten.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1639046017059" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Fünfzehn namhafte Musikkünstler haben Songs für `Playlist´ eingespielt, die Einfluss auf die Romanhandlung haben und umgekehrt. &#8222;</p>
<footer>Sebastian Fitzek</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2571 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Playlist-Cover.png" alt="Sebastian Fitzek Playlist" width="255" height="376" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Playlist-Cover.png 479w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Playlist-Cover-204x300.png 204w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<p><strong><em>Ihr aktuell veröffentlichtes Werk trägt den Titel `Playlist´. Was erwartet uns bei diesem neuen Buch, zu dem es sogar als </em></strong><strong><em>Special eine zusätzliche `Playlist´-Musikversion gibt?</em></strong></p>
<p><strong>Sebastian Fitzek</strong>: Ich habe einen Real Fiction-Thriller geschrieben. Das heißt, hier verschwimmen Realität und Fiktion vollkommen miteinander. Fünfzehn namhafte Musikkünstler wie zum Beispiel Silbermond, Tim Bendzko, Joris, Beth Ditto, Cool Savage und weitere haben Songs für `Playlist´ eingespielt, die Einfluss auf die Romanhandlung haben und umgekehrt. Das ist eine große Kooperation mit Sony. Zudem wird es die Fans des Thrillers `Augensammler´ freuen, dass es in `Playlist´ ein Wiedersehen mit den Protagonisten `Alina Gregoriev und Alexander Zorbach´ geben wird.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Zum Schluss eine persönliche Frage: ausgewählte Werke Ihrer Psychothriller wurden bereits verfilmt oder waren die Grundlage für Theater-Adaptionen. Macht es Sie als Autor persönlich stolz, wenn Sie die von Ihnen erzählten, spannenden Geschichten auch auf der Kinoleinwand, im TV oder der Theaterbühne erleben?</em></strong><em><br />
<strong><br />
Sebastian Fitzek</strong>: </em>Ja, das ist wirklich besonders toll, wenn die literarischen Babys anfangen `zu laufen´ <em>(lacht).</em></p>
<p><strong><br />
<em>Herzlichen Dank für das Interview, Herr Fitzek!</em></strong></p>

		</div>
	</div>

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			<a href="https://sebastianfitzek.de/verfilmungen/" target="_blank" class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="974" height="581" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Verfilmungen_Fitzek.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="Sebastian Fitzek" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Verfilmungen_Fitzek.jpg 974w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Verfilmungen_Fitzek-300x179.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Verfilmungen_Fitzek-768x458.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 974px) 100vw, 974px" /></a>
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			<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em><br />
Interview: Andreas Detert | Fotos: Sebastian Fitzek, Marcus Hoehn, Gene Glover, Droemer Knaur Verlag<br />
</em></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-sebastian-fitzek/">Interview mit Sebastian Fitzek</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Markus Heitz</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-markus-heitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2021 12:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.the-champ-talks.de/?p=2459</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Inspiration lauert überall. Die Denkweise ist entscheidend.“</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1627661724112" >
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			<h3><strong><u>Interview mit Markus Heitz</u></strong></h3>

		</div>
	</div>

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			<h2>„Inspiration lauert überall. Die Denkweise ist entscheidend.“</h2>

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	</div>
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	<div class="mkd-separator" style="width: 60%;border-bottom-width: 1pxpx;margin-top: 40px;margin-bottom: 30px"></div>
</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Herr Heitz, Sie gelten als einer der bekanntesten, deutschen Fantasy-Autoren. Woher stammt Ihre Leidenschaft für die Genres Fantasy, der Horror-Stories und der Science-Fiction?</em></strong><br />
<strong><br />
Markus Heitz</strong>: Ist im Grunde total einfach &#8211; weil ALLES möglich ist. Vorausgesetzt, ich kann es mir vorstellen und ausmalen. Das gilt für das Phantastische ebenso wie das Zukünftige. Und wer gruselt sich nicht gerne im Dunkeln oder in Geisterbahnen, im Kino oder am Lagerfeuer? Auch die Kombination verschiedener Elemente aus den Genres ist mehr als reizvoll und oft geschehen. Es geht immer um abwechslungsreiche, aufregende und packende Geschichten in außergewöhnlichen Welten, die man als Leserschaft gefahrlos besuchen kann, um danach überrascht, erfreut und vielleicht erleichtert in die Realität zurückzukehren. Und ich habe einen riesig-diabolischen Spaß, mir diesen `Ritt´ für die Leserinnen und Leser auszudenken. <em>(lacht)</em></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Welche Autoren und Buchtitel haben Sie in Ihrer Kindheit geprägt?</em></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2469 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Kinderbuch_Markus-Heitz.jpeg" alt="markus heitz monster" width="258" height="339" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Kinderbuch_Markus-Heitz.jpeg 350w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Kinderbuch_Markus-Heitz-229x300.jpeg 229w" sizes="auto, (max-width: 258px) 100vw, 258px" /></p>
<p><strong>Markus Heitz</strong>: Etwas Prägendes als Einzeltitel gab es nicht. Mir war aber recht schnell klar, dass ich Märchen, Sagen und Legenden ziemlich spannend fand. Gleich danach kamen der Grusel, Detektivgeschichten und das Weltall. Da ich Jahrgang 1971 bin, war einer der Helden meiner Kindheit natürlich `Captain Future´. Ich habe stapel- und regelmeterweise Bücher verschlungen, dank unserer Dorfbibliothek &#8211; Comics miteingeschlossen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre fantastischen und spannenden Geschichten?</em></strong><em><br />
</em><br />
<strong>Markus Heitz</strong>: Inspiration lauert überall. Die Denkweise ist entscheidend. Mein Kreativzentrum springt auf Kleinigkeiten an, die mir absurd, besonders, witzig oder unheimlich auffallen. Das können herkömmliche Newsmeldungen, aber ebenso auch Stichwörter in einer Unterhaltung sein, das kann eine Liedzeile sein, der Anblick eines Bildes oder die ultimative Fragestellung an eine Begebenheit: „Was wäre eigentlich gewesen, wenn…“ &#8211; daraus ergeben sich Ideen für Kurzgeschichten und Romane. Dagegen kann ich mich auch nicht wehren, es geschieht einfach. Das macht vermutlich den Unterschied zu weniger kreativen Menschen aus, die dafür aber andere Dinge wesentlich besser können als ich. Ausgleich der Natur, schätze ich. Wichtig ist, sich alles aufzuschreiben. Deswegen habe ich immer ein Notizbuch und zwei Stifte dabei. Bleistift und Kugelschreiber. Für jede Witterung etwas.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Ihr Erstlingswerk von `Die Zwerge´ machte Sie zum Bestsellerautor. Nun haben Sie aktuell im DROEMER-KNAUR Verlag bereits den 6. Band der `Die Zwerge´-Saga veröffentlicht. Worauf können sich Fans bei Ihrer neuen Fortsetzung von `Die Zwerge´ freuen?</em></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2467 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Buch-Cover-DIE-ZWERGE.jpg" alt="die rückkehr der zwerge" width="186" height="289" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Buch-Cover-DIE-ZWERGE.jpg 1600w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Buch-Cover-DIE-ZWERGE-193x300.jpg 193w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Buch-Cover-DIE-ZWERGE-658x1024.jpg 658w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Buch-Cover-DIE-ZWERGE-768x1195.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Buch-Cover-DIE-ZWERGE-987x1536.jpg 987w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Buch-Cover-DIE-ZWERGE-1317x2048.jpg 1317w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Buch-Cover-DIE-ZWERGE-1200x1867.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px" /></p>
<p><strong>Markus Heitz:</strong> Bei knappen 1000 Seiten in zwei Bänden wäre es schwierig, den Inhalt halbwegs adäquat wiederzugeben. Deswegen versuche ich es erst gar nicht. Aber ich kann versprechen: klassische Fantasy, einige Änderungen im Setting, neue Schurken und Widersacherinnen, viel Magie, Drachen, Verrat und Mystik… ach ja, und Liebe! Das muss einfach dazu, als besonderes Gewürz. Habe ich schon Action erwähnt? Nein? Gut: Action. <em>(lacht)</em> &#8211; Einiges. Es geht viel kaputt, das kann ich so zusichern. Es ist einfach zu gut, dass man in einem Roman nicht an ein Budget für Spezialeffekte und Massenschlachten gebunden ist. Die Zwerginnen und Zwerge haben einiges zu tun, um das Geborgene Land zu schützen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1627669975369" >
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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Letztlich dreht sich alles um Storytelling, und dabei ist das Medium egal, ob Buch, Kinder-Bildband, Lied, Computerspiel und vieles mehr.&#8220;</p>
<footer>Markus Heitz</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Sie sind ein bekennender Rollenspiel-Fan. Rührt hiervon Ihre Faszination für Zwerge als Ihre Roman-Protagonisten?</em></strong><em><br />
</em><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2468 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Karte-aus-Buch-DIE-ZWERGE.jpg" alt="karte die zwerge" width="320" height="292" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Karte-aus-Buch-DIE-ZWERGE.jpg 320w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Karte-aus-Buch-DIE-ZWERGE-300x274.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" /><strong>Markus Heitz:</strong> Das kann man so sagen. Wir waren damals zu weniger Spieler, und jeder musste zwei Charaktere leiten, um überhaupt eine Gruppe zu formen. Ich hatte einen Elben und einen Zwerg. Den Elb `erwischte´ es im Rollenspiel recht schnell, aber mein Rollenspielcharakter als Zwerg hielt durch. Ein zähes, eigenwilliges Völkchen mit besonderem Humor, Dickköpfigkeit, Verlässlichkeit und einem guten Geschmack in Sachen Bierbrauerei. Perfekt für eine meiner Geschichten!</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Tauchen Sie heutzutage – wenn es die Zeit als Autor überhaupt zulässt -, noch `bewaffnet´ mit Charakterbogen, Würfel, Abenteuerstory und atmosphärischem Umfeld im Kreis von Freunden noch in solch magische Welten und Abenteuer eines solchen, klassischen Pen- &amp; Paper-Rollenspiels ein? Oder reizt es Sie heute viel mehr, solche Welten und Charaktere selbst zu erschaffen und in Ihren Büchern zum Leben zu erwecken?</em></strong></p>
<p><strong>Markus Heitz:</strong> Mir fehlt leider die Zeit dazu. Mein Ersatzstoff ist sozusagen das Erfinden von neuen Welten und Abenteuern. Ich bin damit Spielleiter, Weltenbauer und Spieler gleichzeitig. Es ist für mich der beste Job, den es geben kann. Dazu kommen ja noch Nebenprojekte, wie Zusammenarbeit mit Bands, wo es mal um Songtexte oder um das Erschaffen eines `Fantasticals´ geht. Letztlich dreht sich alles um Storytelling, und dabei ist das Medium egal, ob Buch, Kinder-Bildband, Lied, Computerspiel und vieles mehr.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Das Pseudonym `Max Voland´ dient zur besseren Abgrenzung und um deutlich zu machen, dass unter Voland nichts Phantastisches in den Werken auftaucht.&#8220;</p>
<footer>Markus Heitz</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Unter Ihrem Pseudonym `Max Voland´ erschien kürzlich zudem der Roman `Die Republik´. Im Gegensatz zu Ihren sonstigen Werken handelt es sich hierbei um einen spannenden Polit-Agenten-Thriller. Dient Ihr Alter-Ego Max Voland dazu, Ihre zuvor gesetzten Grenzen des Schreibens innerhalb des Fantasy- und Science-Fiction-Genres mal aufzubrechen?</em></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2470 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Max-Volland_Die-Republik.jpg" alt="maxim voland die republik" width="216" height="345" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Max-Volland_Die-Republik.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Max-Volland_Die-Republik-188x300.jpg 188w" sizes="auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px" /></p>
<p><strong>Markus Heitz:</strong> Das Pseudonym `Max Voland´  dient zur besseren Abgrenzung und um deutlich zu machen, dass unter Voland nichts Phantastisches in den Werken auftaucht. Ich habe bereits mehrere Thriller geschrieben, aber es zeigte sich, dass sich einige Leserinnen und Leser, die ausschließlich Krimi und Co. lesen, durch meine Fantastikwerke verunsichert werden. Dem wollte ich ein Ende setzen und ein Pseudonym mit klarer Kante anbieten. Mal sehen, wann es mit einem Voland-Werk weitergeht. Ideen sind genug vorhanden, wie immer &#8211; die Zeit fehlt schlicht vor lauter Projekten. Übrigens folgt auch `Die Republik der Fragestellung: Was wäre eigentlich gewesen, wenn…´. Es kann so einfach sein. Man muss nur darauf kommen, aber das gilt ja für alles Kreative.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1627670240672" >
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			<p><strong><em>Neben dem Schreiben von Bestseller-Romane ist Ihre zweite Leidenschaft das Kochen. Kleinere Rezepte von Ihnen sind bereits in Teilen Ihrer Bücher im Anhang eingebunden. Wird es zukünftig mal ein persönliches Kochbuch vom Autor Heitz geben? Und was ist für Sie persönlich das von Ihnen gekochte Lieblingsgericht?</em></strong></p>
<p><strong>Markus Heitz:</strong> <em>(lacht)</em> Ja, das werde ich öfter mal gefragt. Aber ein Kochbuch ist derzeit nicht vorgesehen.</p>
<p>Lieblingsgerichte habe ich so einige, und das geht quer über den Globus. Ich bin bekennender Gewürzfan. Wobei ich schon sagen muss, dass orientalische Rinderhack-Reis-Klößchen, in denen der Reis in einer frischen Zitronensoße mitgegart wird, weit vorne sind. Gerade bei sommerlichen Temperaturen kann man das ausgezeichnet auch kalt essen.</p>
<p><strong><em>Herr Heitz, vielen Dank für das interessante Interview.</em></strong></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em><br />
Interview: Andreas Detert |</em> <em>Fotos: Markus Heitz, Stefan Freund, DroemerKnaur, Bastei Lübbe, Piper</em></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="1103" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/rezept.png" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="schokoladenplätzchen" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/rezept.png 900w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/rezept-245x300.png 245w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/rezept-836x1024.png 836w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/rezept-768x941.png 768w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-markus-heitz/">Interview mit Markus Heitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Wolfgang Hohlbein</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-wolfgang-hohlbein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2021 08:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.the-champ-talks.de/?p=2306</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Es ist für mich immer wieder aufregend und ein besonderes Erlebnis, aus einem kleinen Funken, einer kleinen Idee, ein Feuer einer neuen Geschichte zu entfachen und dann davon ein neues Buch zu entwickeln.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-wolfgang-hohlbein/">Interview mit Wolfgang Hohlbein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3><strong><u>Interview mit Wolfgang Hohlbein &#8211; Teil 1</u></strong></h3>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1627055033857" >
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			<h2>„Es ist für mich immer wieder aufregend und ein besonderes Erlebnis, aus einem kleinen Funken, einer kleinen Idee, ein Feuer einer neuen Geschichte zu entfachen und dann daraus ein neues Buch zu entwickeln.“</h2>

		</div>
	</div>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Herr Hohlbein, Sie sind einer der beliebtesten und erfolgreichsten deutschen Autoren auf dem Gebiet der fantastischen Literatur. Wo nehmen Sie Ihre Ideen für neuer Geschichten und Buchtitel her?</em></strong></p>
<p><strong>Wolfang Hohlbein</strong>: Im Grunde gibt ist nicht `die Quelle´ für Ideen. Vieles entsteht tatsächlich in der Wirklichkeit, denn man kann aus allem eine Geschichte entstehen lassen. Oft sind es Kleinigkeiten, die zu Ideen für einen Handlungsstrang innerhalb einer Geschichte führen. Ganz oft bei fantastischen Romanen sind Inhalte in den Büchern aus Erlebnissen meines Alltags entstanden. Solche teils banalen Kleinigkeiten, teils außergewöhnlichen Erfahrungen inspirieren mich dann beim Schreiben und bilden den Ausgangspunkt einer Geschichte. Es ist wie der erste kleine Kieselstein, der die Lawine für das Buch dann ins Rollen bringt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2319 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-1_Buchtitel_Widersacher.jpg" alt="Die Widersacher" width="230" height="344" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-1_Buchtitel_Widersacher.jpg 318w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-1_Buchtitel_Widersacher-201x300.jpg 201w" sizes="auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px" /></p>
<p>Gerne kann ich Ihnen hierfür eines meiner Lieblingsbeispiele nennen:  Es ist lange her da, war ich im Taunus mit meinem PKW unterwegs. Zu dieser Zeiten gab es jedoch noch keine Navigationsgeräte und schon gar keine Handys. Ich hatte nur noch wenig Benzin im Tank meines Autos, es war tiefster Winter. Ich fuhr über Landstraßen durch Wälder, und – wie sollte es auch anders sein – hatte ich zudem noch meinen Mantel daheim vergessen. Je länger ich so durch einen verschneiten Wald fuhr, ohne Orientierung wo ich war, desto größer wurde meine Sorge mit meinem Auto mitten in diesem `Nirgendwo´ liegen zu bleiben. Mein Puls stieg im gleichen Maße, wie die Nadel meiner Tankanzeige gen Null sank. Doch dann sah ich hinter einigen Bäumen ein Licht eines beleuchteten, alleinstehenden Hauses. Ich überlegte kurz anzuhalten, auszusteigen und am Haus nach dem Weg zu fragen. Jedoch entschied ich mich damals anders und fuhr stattdessen weiter. Minuten später erreichte ich zu meiner Freude eine Tankstelle und somit wendete sich die Situation zum Guten. – Dieses Erlebnis hat mich jedoch für meinen Roman `Der Widersacher´ inspiriert, bei dem das Buch mit dieser erlebten Szene genau so beginnt. Einziger Unterschied zu dem Erlebten ist, dass die Hauptperson des Romans – im Gegensatz zu mir – doch aus dem Auto aussteigt und sich zum Haus im Wald begibt, um dort nach dem Weg zu fragen. Was sich jedoch für die Hauptfigur im Buch dann als verhängnisvollen Fehler entpuppt…! <em>(lacht)</em></p>
<p>Dieses Beispiel dient wunderbar als Blaupause, wie Buchszenen entstehen können oder Ideen für neue Handlungsstränge in Büchern sich entfalten. Oft zum Beispiel, bei meinen fantastischen Geschichten, Romanen mit Handlungen in fremden Welten oder auf anderen Planeten spielen Kleinigkeiten, die ich im realen Leben wirklich erlebt habe, für die Handlung eines Buches dann eine existenzielle Rolle. Bilder sind zudem für mich ein sehr großer Fundus für Ideen. Denn ich betrachte ein Bild und sehe oder interpretiere unter Umständen etwas ganz anderes, als dass das Motiv beim ersten Betrachten erscheint. All dies dient dann als `Aufhänger´ für eine weitere Geschichte. Alles Weitere ergibt sich dann im Fluss des Schreibens. Oft erzählen sich die Geschichten danach dann beinah `wie von selbst´. Meist erfolgt dies unbewusst, als wenn man sich in einen Traum begibt, und die Fantasie und Gedanken wandeln sich beim Schreiben dann in Worte und erzählen dann die Story des jeweiligen Buches.</p>
<p>Es ist für mich immer wieder aufregend und ein besonderes Erlebnis, aus einem kleinen Funken, einer kleinen Idee, ein Feuer einer neuen Geschichte zu entfachen und dann daraus ein neues Buch zu entwickeln.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Ganz oft bei fantastischen Romanen sind Inhalte in den Büchern aus Erlebnissen meines Alltags entstanden.&#8220;</p>
<footer>Wolfgang Hohlbein</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Viele Ihrer Romane greifen ja historische Elemente auf. Die Buchreihe `Die Templerin´ zum Beispiel spielt im nördlichen Deuts</em></strong><strong><em>chland des 12. Jahrhunderts zur Zeit der Kreuzzüge und Tempelritter. Was fasziniert Sie so an dieser historischen Welt des Mittelalters?</em></strong></p>
<p><strong>Wolfgang Hohlbein: </strong>Es ist die Epoche, die mich schon immer am meisten fasziniert hat. Ich habe zum Beispiel als kleiner Junge schon immer gerne mit Ritter-Figuren gespielt. Und irgendwo ist ein Teil dieser Faszination für diese Zeit immer noch in mir. Zwar würde ich um keinen Preis der Welt in dieser mittelalterlichen Zeit gerne gelebt haben, nicht mal als König. Aber ich finde diese romantisierten Bilder, die man persönlich mit der Zeit des Mittelalters verbindet &#8211; tapfere Helden und Ritter, Burgfräulein oder auch fantastische Tierreiche und Welten &#8211; nach wie vor aufregend. Das alles in Büchern mit der Neuzeit und Wirklichkeit zu verbinden und daraus eine Handlung zu entwickeln, das fand ich immer schon toll.</p>
<p>Auch hierfür kann ich Ihnen ein weiteres interessantes Beispiel bieten: Im 12. Jahrhundert haben auf Malta zwölf Johanniter-Ritter eine Festung eine Woche lang gegen dreitausend Angreifer gehalten. Sie waren am Ende zwar leider alle tot, haben sich aber heldenhaft gewehrt. Und in Unterzahl so lange einer solchen Übermacht trotzen zu können, bietet natürlich Raum für Fantasie und die Interpretation einer übernatürlichen Erklärung. Wahrscheinlich war es in Wirklichkeit keine Übernatürlichkeit, sondern vielleicht die Begebenheit der Festung oder der Kampfeswillen der Johanniter-Ritter, die sie zu dieser Leistung geführt hat. Jedoch bot die Story mir eine erneute Idee für die Grundessenz eines weiteren historischen Romans, der dann von mir mit dem Titel `Das Siegel´ umgesetzt wurde.</p>

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			<p><strong><em>Erzählen Sie unseren Lesern doch bitte etwas mehr über die abenteuerliche Reise, die Ihre Protagonisten `Robin´ in `Die Templerin´ erlebt.</em></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2328 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-1_Buchtitel_Hohlbein.jpg" alt="Die Templern Das Band des Schicksals" width="194" height="307" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-1_Buchtitel_Hohlbein.jpg 335w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-1_Buchtitel_Hohlbein-189x300.jpg 189w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /></p>
<p><strong>Wolfgang Hohlbein: </strong>Also, Robin ist erst einmal ein ganz normales Bauernmädchen, dass durch eine Reihe unglücklicher Umstände in den Templerorden verschlagen wird. Sie wird verletzt von den Templern vorgefunden und gesund gepflegt. Sie halten sie im ersten Moment für einen Jungen unter den Umständen wie sie vorgefunden wird und sie spielt die Rolle weiter. Ihre Umgebung weiß nach einer gewissen Zeit schon von ihrer wahren Identität, aber sie ist durch persönliche Kontakte dann im Verlauf des Buches so gut vernetzt, dass sie als Frau in dieser Männergesellschaft erst einmal weiterleben kann. Und es verschlägt sie tatsächlich in den fernen Osten in den Orient, wo sie verkleidet als Tempelritter `ihren Mann steht´.</p>

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			<p><strong><em>`Die Templerin´ ist als Reihe angelegt. Ihre Tochter Rebecca war Co-Autorin der Serie. Wie läuft grundsätzlich die Zusammenarbeit zwischen Ihnen bei dem Verfassen eines Buch-Manuskripts ab?</em></strong><br />
<strong><u><br />
</u>Wolfgang Hohlbein:</strong> Ich halte persönlich relativ wenig davon, wenn man wirklich gemeinsam am Text arbeitet, also an den Worten. Ich denke, da ist `Mord- und Totschlag´ vorprogrammiert, da jeder der Meinung ist, seine Formulierung wäre die bessere. Aber wir arbeiten dann viel an den Geschichten. Das heißt, wir setzen uns zusammen und denken und schreiben gemeinsam an der Rohfassung, sozusagen an dem `Skelett des Buches´. Die Geschichte entsteht dann Stück für Stück während dieser Arbeit. Dann arbeitet man sich daran entlang und einer von beiden schreibt den Schluss. Bei diesem Teil von `Die Templerin´ war es dann eher meine Tochter.</p>
<p>Bei den Geschichten, in denen meine Ehefrau Co-Autorin ist, bilde ich meistens die Schlussfassung ab. Dann mache ich sozusagen `das Fleisch auf das Gerippe´, die letztendliche Ausformulierung. Aber so werfen in dem Schaffungsprozess zwei Leute ihre Ideen zusammen und in dem Fall ergeben dann zwei Mal 50 Prozent nicht 100 Prozent, sondern 200 Prozent. <em>(lacht)</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2322 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-1_Die-Templerin_Collage.jpg" alt="Buchreihe Die Templerin" width="286" height="303" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-1_Die-Templerin_Collage.jpg 584w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-1_Die-Templerin_Collage-283x300.jpg 283w" sizes="auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px" /></p>
<p>Bei jedem Roman geht man jedoch mit völlig anderen Standpunkten an die Sache heran. Meine Frau ist zum Beispiel mehr der Märchentyp und hat einen ganz anderen Blick auf die Geschichten, Wendungen und Ideen, auf die ich gar nicht käme. Und mit meiner Tochter läuft es ähnlich ab. Bei der Reihe von `Die Templerin´ war es so, dass ich die ersten Bände alleine geschrieben habe. Aber irgendwann aus Zeitgründen &#8211; und ehrlich gesagt hatte ich auch ein wenig die Lust verloren, fand die Geschichte aber zu schade, um sie zu beenden – fragte ich meine Tochter, ob Sie Lust hätte, an der Geschichte weiter mitzuwirken. Denn auch sie hat einen leichten `Fable´ für das Mittelalter und ist mittlerweile selbst eine gute Autorin. Und so ergab sich die Zusammenarbeit mit meiner Tochter bei der genannten Buchreihe.</p>

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	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Ihre Ehefrau gilt bei vielen Ihrer märchenhaften Buchwerke als große Inspiration. Ihre gemeinsamen Tochter Rebecca ist zudem wie erwähnt mittlerweile ebenfalls unter anderem als Autorin verschiedenster Jugendbuchromane erfolgreich aktiv. Liegt das `Bücher-Schreiben´ und das Verfassen spannender und fantasievoller Geschichten im Blut der Familie Hohlbein?</em></strong><br />
<strong><u><br />
</u>Wolfgang Hohlbein:</strong> Im Blut, dass weiß ich nicht. Aber es ist das ganze Umfeld bei uns, das sicherlich etwas Besonderes ausmacht. Es dreht sich in unserer Familie vieles um Geschichten, viel um Bücher, um phantastische Welten. Dann ergibt sich das automatisch, glaube ich, wenn man einen leichten Fable für das Erzählen hat, dass man Autor wird. Bei meiner Tochter ist es dann nie so weit gekommen, dass sie sich nur auf das Autorin-Sein beschränken wollte. Sie schreibt ab und zu mal und ihre Bücher sind auch sehr erfolgreich, aber sie ist mehr so eine Allroundkünstlerin. Sie töpfert, sie liebt Bildhauerei, sie malt. Da ist bei ihr das Schreiben nur ein Aspekt.</p>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><em>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Interview: Andreas Detert | Fotos: Tanja Winkler, Heyne, Bastei Lübbe</em></p>

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</div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<a href="https://www.the-champ-talks.de/literatur/interview-mit-wolfgang-hohlbein-teil-2/" target="_self" class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="692" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/buch-teil-2.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="hohlbein" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/buch-teil-2.jpg 900w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/buch-teil-2-300x231.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/buch-teil-2-768x591.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-wolfgang-hohlbein/">Interview mit Wolfgang Hohlbein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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		<item>
		<title>Interview mit Wolfgang Hohlbein &#8211; Teil 2</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-wolfgang-hohlbein-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2021 08:15:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.the-champ-talks.de/?p=2339</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Man muss im richtigen Moment, mit der richtigen Geschichte an den richtigen Verleger geraten - oder an das richtige Publikum.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-wolfgang-hohlbein-teil-2/">Interview mit Wolfgang Hohlbein &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1626882807396" >
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			<h3><strong><u>Interview mit Wolfgang Hohlbein &#8211; Teil 2</u></strong></h3>

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			<h2>„Man muss im richtigen Moment, mit der richtigen Geschichte an den richtigen Verleger geraten &#8211; oder an das richtige Publikum.“</h2>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Mit Ihrem vielfach prämierten und, zusammen mit Ihrer Ehefrau und Co-Autorin Heike Hohlbein 1982 veröffentlichten, ersten Werk `Märchenmond` begann Ihre erfolgreiche, literarische Reise als Autor. Mittlerweile haben Sie bereits über 220 Romane aus den verschiedensten Genres Thriller, Horror, Historie und Science-Fiction veröffentlicht.<br />
Was macht für Sie nach-wie-vor den Reiz von märchenhaften Geschichten aus?</em></strong><em>  </em><br />
<strong><u><br />
</u>Wolfgang Hohlbein:</strong> Also im Grunde sehe ich den Unterschied meiner Bücher in den einzelnen Genres nicht so gravieren. Bis auf die reinen Thriller, die trotz allem einen ganz leichten phantastischen Touch haben, ist alles sehr phantastisch und ein wenig märchenhaft. Manchmal ist dies in großen, manchmal nur in kleinen Schritten neben der Wirklichkeit im jeweiligen Buch präsent.</p>
<p>Im Augenblick schreibe ich gerade einen weiteren Thriller, einen richtigen `Action-Krimi´ sozusagen. Aber selbst bei diesem wird in der Story das Phantastische sicherlich nicht fehlen. <em>(lacht)</em> &#8211; Es gibt Szenen im Buch, bei der die Heldin des Romans sich selbst fragt, ob das Erlebte wahr oder unwirklich ist. Ich überlasse diese Entscheidung dann dem Leser.</p>
<p>Ich bin zudem auch ein großer Filmfan. Wenn ich im Fernsehen im Vorspann des Films jedoch sehe, dass die Geschichte auf wahren Ereignissen basiert, schalte ich meist immer ab. Denn auch hierbei fehlt mir dann das Märchenhafte und Phantastische.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Eines Ihrer Bücher ist nun sogar als Kino</em>&#8211;<em>Verfilmung umgesetzt worden. Worum geht es in dieser Geschichte von `DIE WOLF-GÄNG´?</em></strong><br />
<strong><u><br />
</u>Wolfgang Hohlbein:</strong> `Die Wolf-Gäng´ ist ein Jugendbuch, und eigentlich ist die Story eine `Schnapsidee´ gewesen. Also weniger Schnaps-, eher eine Bier-Idee. <em>(lacht)<br />
</em><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2344 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-2_WOLF-GÄNG-Kinoverfilmung.jpg" alt="Die Wolf-Gäng" width="192" height="272" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-2_WOLF-GÄNG-Kinoverfilmung.jpg 1131w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-2_WOLF-GÄNG-Kinoverfilmung-212x300.jpg 212w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-2_WOLF-GÄNG-Kinoverfilmung-724x1024.jpg 724w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-2_WOLF-GÄNG-Kinoverfilmung-768x1086.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-2_WOLF-GÄNG-Kinoverfilmung-1086x1536.jpg 1086w" sizes="auto, (max-width: 192px) 100vw, 192px" />Horrorgeschichte und Gruselgeschichte für Kinder gibt es ja schon in Massen. Aber eine solche Story muss man ja auch nicht immer so ernst erzählen. Man kann das Ganze ja auch mit Humor darstellen. So kam es dazu, dass die drei Hauptfiguren der `WOLF-GÄNG´ ganz unterschiedlich entwickelt wurden – und dies mit einer großen Prise Humor: Einer der Charaktere ist ein Werwolf mit einer starken Katzenhaarallergie, ein weiterer ein Vampir, der dummerweise kein Blut sehen kann, und die Dritte eine Elfe mit Flugangst. Und die drei tun sich dann zusammen, um in der Story von `Die WOLF-GÄNG´ unter anderem gegen einen bösen Dämon zu kämpfen.</p>
<p>Das Schreiben dieser Geschichte hat mir riesigen Spaß gemacht. Und es ist hoffentlich dann eine spannende Geschichte geworden. Und ein sehr guter Film, wie ich finde. Denn wie gesagt muss nicht jede Geschichte immer ganz ernst dargestellt werden. Man kann eine Geschichte mit auch mit einem `Augenzwinkern´ erzählen.</p>

		</div>
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			<div class="wpb_video_wrapper"><iframe loading="lazy" title="Trailer: Die Wolf-Gäng" width="1060" height="596" src="https://www.youtube.com/embed/MU8iFnZkeDA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Auch wenn eine Verfilmung sicher nie den Reiz und die Geschichte des Buches ersetzen kann, da die Leser mit dem Lesen der Geschichten ja erst „im Kopf“ die jeweilige Story vor Augen haben und die Phantasie angeregt wird – was beim Film ja bereits vorgegeben wird.</em> <em>Macht es Sie trotzdem stolz, Ihre Geschichten auch mal auf der Leinwand oder im TV zu sehen?</em></strong><br />
<strong><u><br />
</u>Wolfgang Hohlbein:</strong> Man kann ein Buch nicht mit einem Film vergleichen. Es ist eine andere Art von Geschichte. Es ist kein Zufall, dass es so lange gedauert hat, bis es zu der ersten Verfilmung eines meiner Bücher kam. Ich habe ganz lange gewartet, bis ich der Meinung war, dass die Technik soweit ist, den einzelnen Elementen des Buches gerecht zu werden, ohne peinlich oder albern zu wirken. Und es hat ebenfalls sehr lange gedauert, bis ich einen Regisseur gefunden habe dem ich zutraue, meine Geschichte zu verfilmen. Christian Becker als Regisseur und die Firma, die `Die WOLF-GÄNG´ verfilmt haben, waren dann für mich die erste und richtige Wahl.</p>
<p>Meiner Meinung nach gibt es nun seit gut zehn Jahren richtig gute Special-Effects. Und so richtig `spitzenmäßig´ sind sie ja erst seit ein paar Jahren. Jedoch haben wir in Deutschland hierbei auch ganz viel Potenzial. Alles schreit immer nach Hollywood, aber Deutschland ist, was die Computertechnik bei Verfilmungen angeht, wirklich weltführend.</p>

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	</div>

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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Man kann ein Buch nicht mit einem Film vergleichen. Es ist eine andere Art von Geschichte.&#8220;</p>
<footer>Wolfgang Hohlbein</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong>Wolfgang Hohlbein:</strong> Man kann als Autor nicht direkt Einfluss nehmen auf die filmische Umsetzung des Buches. Aber man kann natürlich im Vorfeld sagen; „bitte mache das nicht oder dies nicht“, und Einzelheiten werden dann besprochen. Bei der Verfilmung von `Die WOLF-GÄNG´ gab es viele Gespräche zwischen der Produktionsfirma, dem Regisseur und mir vorab. Man hat mir zum Beispiel Bilder von den Hauptdarstellern gezeigt &#8211; viel mehr zwar nicht &#8211; aber dann konnte ich meine Eindrücke und Ideen einfließen lassen, ob der Typ von Schauspieler zu dem jeweiligen Charakter passt oder eben gar nicht. Und mit dieser Abstimmung war ich sehr zufrieden. Es hätte auch einen zweiten und dritten Teil von der WOLF-GÄNG gegeben, aber da kam Corona dazwischen. Corona hat `Die Wolf-Gäng´ buchstäblich gekillt! Es ist eben eine Jugendgeschichte und die Hauptdarsteller sind zwischenzeitlich im realen Leben nun einfach schon zu alt geworden, um nahtlos an die vorherige Story anknüpfen zu können. Es ist so schade, denn es fehlten uns nur noch um die 20.000 Zuschauer im Kino, dann hätte man einen Punkt erreicht an dem man sagt; „wir machen weiter“. Dies blieb uns durch die Schließung der Kinosäle leider nicht vergönnt.   Aber wir hatten wenigstens noch das Glück, den Film im Kino präsentieren zu können, auch wenn es nur von kurzer Dauer war. Andere Filme sind fertig gestellt worden, aber aufgrund der Corona-Maßnahmen gar nicht erst in den Kinos angelaufen.</p>
<p>Ich bin eh kein Mensch, der Katastrophen nachtrauert. Das ist wie bei einem Sturz vom Pferd; wenn man herunterfällt, dann steht man wieder auf und macht weiter. Die nächste Verfilmung ist nun schon in Arbeit. Es gibt ein ernsthaftes Projekt, meinen historischen Roman `Hagen von Tronje´ mit großem Aufwand zu verfilmen. Und da arbeitet man gerade an einem Konzept für das Drehbuch. Zudem wird Amazon den phantastischen Roman `Der Greif´ als sechsteilige Fernsehserie veröffentlichen.</p>

		</div>
	</div>

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			<p><strong><em>Ihr Erstlingswerk `Märchenmond´ hat den Grundstein gelegt für Ihre Karriere als Autor. Mittlerweile sind Sie der wohl erfolgreichste Autor Deutschlands, wenn es um Geschichten aus dem Bereich Fantasy und Jugendbuch geht. Hätten Sie sich das träumen lassen, als Sie Ihr erstes Werk verfasst haben?</em></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2375 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-2_Märchenmond-Cover.jpg" alt="märchenmond" width="215" height="354" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-2_Märchenmond-Cover.jpg 220w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-2_Märchenmond-Cover-182x300.jpg 182w" sizes="auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px" /></p>
<p><strong>Wolfgang Hohlbein:</strong> Träumen lassen schon, klar. Man träumt natürlich immer davon, dass das funktioniert mit der großen Karriere und dem Erfolg. Aber realistisch habe ich es nicht geglaubt, nein. Der erste Erfolg war mehr ein Zufall. Schreiben wollte ich schon immer als Kind und Jugendlicher. Ich habe damals angefangen mit Gespenster- und Horrorgeschichten. Dann war es eine Verkettung von unwirklichen Zufällen. Es gab diesen Schreib-Wettbewerb, für den ich das 395-seitige Manuskript zu Märchenmond zusammen mit meiner Frau geschrieben und eingesendet habe. Wie ich hinterher erfahren konnte, gab es für den Wettbewerb über 1.000 Einsendungen. Und das `Märchenmond´ dann so ein Erfolg wurde, dass konnte keiner ahnen. Es war auch nicht so, dass die Leute dann sofort losgestürmt sind, um das Buch aus den Buchhandlungs-Regalen zu reißen. Aber es war ein ganz guter Erfolg, der Verlag war ebenfalls zufrieden und hat dann gesagt, „Komm, versuchen wir noch einen Roman…“. Das hat sich dann so langsam im Laufe von zwei Jahren aufgebaut. Ich hatte einfach auch das Glück, dass dann die erste Fantasy-Welle anrollte. Und zudem gab zu der damaligen Zeit auch nicht so furchtbar viele andere deutsche Autoren in diesem Genre.</p>

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			<p><strong><em>Was würden Sie angehenden Autoren empfehlen, um mit Ihren Geschichten erfolgreich in die `Welt der Bücher einzutauchen`?</em></strong></p>
<p><strong>Wolfgang Hohlbein:</strong> Es gibt nur einen einzigen Rat, den ich geben kann; Man sollte die Bücher schreiben, die man schreiben möchte. Man sollte nicht auf den Markt schielen und sagen, „au ja, Vampirgeschichten sind gerade IN und dann versuche ich mich dann auch an einer solchen Geschichte“. Wenn man wirklich eine Geschichte erzählen will, wenn man wirklich dazu steht, dann sollte man sie schreiben. Man sollte im Grunde die Bücher schreiben, die man selber lesen würde. Es geht ja nicht nur um das Schreiben. Es gilt ja im Grunde für alles im Leben. Wenn man etwas gerne macht, dann wird es am Ende auch gut.</p>
<p>Hierzu habe ich auch ein Negativbeispiel; Ich bin gelernter Kaufmann und ich war nicht richtig gut in meinen damaligen kaufmännischen Job. Ich habe in dem Beruf keine Karriere gemacht, da es mir in diesem Beruf keinen Spaß gemacht hat. Ich habe den kaufmännischen Beruf eigentlich nur ergriffen, weil es meine Eltern wollten. Und ich hätte wahrscheinlich nur so ein mittelmäßiges Berufsleben geführt und wäre nun seit drei Jahren in Rente. Vielleicht sogar auch ganz glücklich, dass weiß man ja nicht, aber sicherlich auch ohne große Karriere.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2374 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Wolfgang-Hohlbein-4_©-hohlbein.de_-scaled.jpg" alt="wolfgang hohlbein" width="300" height="460" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Wolfgang-Hohlbein-4_©-hohlbein.de_-scaled.jpg 1668w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Wolfgang-Hohlbein-4_©-hohlbein.de_-195x300.jpg 195w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Wolfgang-Hohlbein-4_©-hohlbein.de_-667x1024.jpg 667w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Wolfgang-Hohlbein-4_©-hohlbein.de_-768x1179.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Wolfgang-Hohlbein-4_©-hohlbein.de_-1001x1536.jpg 1001w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Wolfgang-Hohlbein-4_©-hohlbein.de_-1334x2048.jpg 1334w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/Wolfgang-Hohlbein-4_©-hohlbein.de_-1200x1842.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Wenn ich so zurückblicke, habe ich damals immer schon gegen 16:30 Uhr angefangen, die Minuten herunterzuzählen, wann ich endlich mit der Arbeit aufhören kann. Meine Kollegen die zwei Stunden länger geblieben sind und sich dann auch noch Arbeit für das Wochenende mit nach Hause genommen haben, habe ich schlichtweg für `bekloppt´ gehalten. Heute verstehe ich, warum sie es gemacht haben; weil ihnen die Arbeit Spaß gemacht hat. Und so sind meine damaligen Kollegen dann verständlicherweise karrieretechnisch alle an mir vorbeigezogen. Ich glaube jedoch, dass jeder etwas hat, was er besonders gut kann. Nur besteht die Gefahr, dass viele Ihr Begabung gar nicht erst entdecken. Vielleicht sind es auch Talente, mit denen man nicht viel anfangen kann. Aber wenn man etwas wirklich will, etwas wirklich gerne macht, dann wird es auch gut. Ob das dann der große Erfolg wird, das steht dann auf einem anderen Blatt Papier. Es ist so eine Mischkalkulation, die aus einem Drittel Talent, einem Drittel Fleiß und einem Drittel Glück besteht. Man muss im richtigen Moment, mit der richtigen Geschichte an den richtigen Verleger geraten &#8211; oder an das richtige Publikum. Also wäre Märchenmond zwei Jahre früher herausgekommen, wäre ich vielleicht mit wehenden Fahnen untergegangen, da Fantasy damals noch keinen interessiert hat.</p>

		</div>
	</div>

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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Wenn man wirklich eine Geschichte erzählen will, wenn man wirklich dazu steht, dann sollte man sie schreiben. Man sollte im Grunde die Bücher schreiben, die man selber lesen würde. &#8222;</p>
<footer>Wolfgang Hohlbein</footer>
</blockquote>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Bei dem Verfassen Ihrer Romane haben Sie einen außergewöhnlichen, veränderten Zeitrhythmus: Sie schreiben nachts und schlafen dafür vormittags bis mittags. Wie kam es hierzu?</em></strong></p>
<p><strong>Wolfgang Hohlbein:</strong> Dafür gibt es keine tiefenpsychologischen Hintergründe, das war rein praktikabel. Am Anfang hatten wir nur eine kleine Wohnung, aber schon zwei Kinder. Ein eigenes Arbeitszimmer war nicht denkbar. Ich habe so richtig angefangen zu schreiben, als die Kinder im Bett waren und meine Frau auf der Couch eingeschlafen war. Da hatte ich erst die Ruhe dazu zum Schreiben. Mit der Zeit hat sich dies gewandelt. Später hatten wir eine größere Wohnung, danach ein Haus mit einem Arbeitszimmer. Aber ich hatte mich schon so an diesen Rhythmus gewöhnt und das hat sich dann irgendwie ergeben. Dann habe ich die Nachtschicht übernommen bei den Kindern, als sie noch klein waren. Irgendwann habe ich mir so gedacht, ach die Stunde hängst du noch dran und dann machst du sie fertig für den Kindergarten oder später die Schule. Das hat sich dann einfach so eingespielt und hat es hat wunderbar funktioniert. Es hatte rein praktische Gründe. Ich mache das seit fast 40 Jahren so und ich werde mein Leben die nächsten 40 Jahre jetzt auch nicht mehr umstellen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Wann haben Sie gemerkt, dass die Abend- und Nachtstunden für Sie die kreativeren Phasen sind?</em></strong></p>
<p><strong>Wolfgang Hohlbein: </strong>Natürlich ist der innere Schweinehund in den Abend- und Nachtstunden nicht so groß wie tagsüber, wo man schon einmal in die Versuchung kommt, zu denken; „du willst doch bei dem schönen Wetter nicht am Schreibtisch sitzen, gehe doch lieber ins Freibad oder fahre Motorrad“, oder so. Die Verlockung ist nachts um 3 Uhr im Winter dann doch nicht so groß. <em>(lacht)</em></p>
<p>Und ich vermute, das liegt mit daran, dass man nachts eher zur Ruhe kommt und ich dann einfach leichter schreiben kann.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><em>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Interview: Andreas Detert | Fotos: Tanja Winkler, Ueberreiter<br />
</em></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<a href="https://www.the-champ-talks.de/literatur/interview-mit-wolfgang-hohlbein-teil-3/" target="_self" class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="692" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/buch-teil-3.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="Hohlbein Teil 3" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/buch-teil-3.jpg 900w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/buch-teil-3-300x231.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/buch-teil-3-768x591.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-wolfgang-hohlbein-teil-2/">Interview mit Wolfgang Hohlbein &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Wolfgang Hohlbein &#8211; Teil 3</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-wolfgang-hohlbein-teil-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2021 08:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Früher hatte ich es immer für dummes Gerede gehalten, wenn Autoren erzählt haben; `meine Roman-Figuren machen nicht, was ich will´. Heute weiß ich, dies passiert tatsächlich.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-wolfgang-hohlbein-teil-3/">Interview mit Wolfgang Hohlbein &#8211; Teil 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1626882627268" >
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			<h3><strong><u>Interview mit Wolfgang Hohlbein &#8211; Teil 3</u></strong></h3>

		</div>
	</div>

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			<h2>„Früher hatte ich es immer für dummes Gerede gehalten, wenn Autoren erzählt haben; `meine Roman-Figuren machen nicht, was ich will´. Heute weiß ich, dies passiert tatsächlich.“</h2>

		</div>
	</div>
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			<p><strong><em>Ihre zweite Leidenschaft neben dem Geschichtenerzählen ist das Motorradfahren. Ist hierbei auch die Idee für Ihrer spannende Buch-Reihe `Intruder´ entstanden?<br />
</em></strong><br />
<strong>Wolfgang Hohlbein:</strong> Ich fahre Motorrad, wenn es die Zeit zulässt. Das Motorradfahren ist ein Hobby und das soll es auch bleiben. Man wird im Alter ruhiger. Und aus dem Alter, dass ich ein 300 PS-Motorrad fahren muss, bin ich zum Glück heraus. In der Vergangenheit habe ich mir jedoch einen kleinen Traum erfüllt, indem ich mit Freunden sechs Wochen durch Amerika die „klassische“ Motorrad-Routen mit einer Harley Davidson gefahren bin.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2358 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-3_Intruder-Reihe-1.jpg" alt="intruder " width="345" height="271" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-3_Intruder-Reihe-1.jpg 688w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-3_Intruder-Reihe-1-300x235.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" /></p>
<p>Bei der Intruder-Reihe sind daher die meisten Inhalte, die kleinen und zum Teil lustigen oder auch unangenehmen Episoden, wahre Erlebnisse von dieser Motorradtour. Bis auf die `Mordliste´ und den `Indianer´, diese Inhalte habe hinzugefügt. Aber im Grunde ist die Buchreihe ein Reisebericht. Auch die Situation im Buch, in der die alte Indianerin einen Fluch ausgestoßen hat und die Motorräder im Anschluss nicht angesprungen sind, sind wahre Erlebnisse von unserer Tour. Ich bin mir bewusst, dass mit dies wahrscheinlich kein Mensch glaubt, aber es war wirklich so passiert. Sicher gibt es für das Nicht-Anspringen der Motorräder eine ganz logische Erklärung, aber in dem Moment lief es meinen Freunden und mir schon `kalt über den Rücken´.<br />
Ich habe nicht erst nach unserem Motorradurlaub mit dem Schreiben des Buches begonnen, sondern habe mir schon während der Amerika-Motorradtour immer wieder Notizen gemacht, Erlebnisse aufs Band gesprochen und Fotos gemacht. Denn das ist so eine Berufskrankheit, man sieht alles um sich herum mit einem sogenannten `Autorenauge´.</p>
<p>Manchmal erwische ich mich auch dabei, mir selbst den Spaß am Lesen anderer Bücher zu verderben, weil ich denke; „das hätte ich jetzt anders formuliert oder die Wendung gefällt mir jetzt gar nicht“. Das ist dann sicherlich schade. Aber wie schon gesagt, dass ist dann durch die `Autoren-Berufskrankheit´ bedingt. <em>(lacht)</em></p>

		</div>
	</div>

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			<p><strong><em>Was ist aus Ihrer Sicht an Ihren Geschichten das Außergewöhnliche?</em></strong><br />
<strong><u><br />
</u>Wolfgang Hohlbein:</strong> Wenn ich das wüsste, würde ich das Geheimnis für viel Geld verkaufen und mich endgültig zur Ruhe setzen. <em>(lacht)</em> &#8211; Spaß bei Seite: Ich weiß es nicht. Ich hatte wahrscheinlich das Glück, im richtigen Moment den Geschmack der Leser getroffen zu haben. Ich schreibe oder rede eigentlich so, wie `mir der Schnabel gewachsen ist´. Vielleicht habe ich das Glück, dass meine Sprache trivial genug ist, um vielen anderen zu gefallen.</p>

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	</div>

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			<p><strong><em>Gibt es bereits weitere Buchprojekte, die Sie gerne zukünftig umsetzen würden?<br />
</em></strong><strong><u><br />
</u></strong><strong>Wolfgang Hohlbein:</strong> Ja, Sie haben es ja gemerkt, ich habe es in den letzten Jahren ruhiger angehen lassen. Aber ich habe mir fest vorgenommen, jetzt wieder ein bisschen mehr Gas zu geben mit dem Schreiben, weil ich immer wieder feststelle, dass es eben nicht nur mein Beruf ist. Das Schreiben ist mein Hobby geblieben. Ich erzähle einfach gerne Geschichten.  Aber ich bin auch meinen Lesern sehr dankbar, denn ohne sie wäre ich auch nichts.</p>
<p>Zu Ihrer Frage der neuen Buchprojekte kann ich bereits verraten, dass ich gerade an einem neuen Thriller schreibe und hierbei so gut wie fertig bin. Ich weiß nicht, ob der neue Roman in diesem Jahr noch erscheint, aber es ist geplant. Danach schaue ich mal, was kommt. Ich plane wirklich nie groß im Voraus. Ich finde es einfach schön, mich von Ideen auch einmal packen zu lassen. Es gab mal Zeiten, da habe ich ein Manuskript auch einmal länger liegen gelassen, da ich eine weitere Idee für eine andere Geschichte hatte – dies sicherlich zur großen Verzweiflung meines Verlages. Aber wenn ich wirklich das Gefühl habe; „das ist eine tolle Geschichte, die muss ich jetzt erzählen“, dann mache ich dies auch. Ich glaube, auch wenn ich nicht so einen Erfolg hätte, Geschichten hätte ich dennoch geschrieben und sei es nur für die Schublade. Geschichten sind einfach meine große Leidenschaft.</p>

		</div>
	</div>

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			<p><strong><em>Die Digitalisierung durch Hörbücher, eBooks, Podcasts und digitale Bibliotheken nehmen in den Jahren zu. Glauben Sie, dass irgendwann das digitale Lesen am Tablet oder Reader das klassische Buch ersetzen wird?</em></strong><br />
<strong><u><br />
</u></strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2379 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-3_eBook-Schmuckbild.jpg" alt="ebook" width="475" height="356" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-3_eBook-Schmuckbild.jpg 1000w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-3_eBook-Schmuckbild-300x225.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-3_eBook-Schmuckbild-768x576.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-3_eBook-Schmuckbild-800x600.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /><strong>Wolfgang Hohlbein:</strong> Die Digitalisierung ist bereits sehr fortgeschritten, insbesondere bei Computerspielen mit Elementen der virtuellen Realität. Ich glaube, zukünftig kann man Geschichten mit solchen Elementen sicherlich auf einem ganz anderen Niveau erzählen, als es heute möglich ist.</p>
<p>In einem Buch `erlebt´ man ja als Leser das in der jeweiligen Geschichte dargestellte Abenteuer, welches sich der Autor oder die Autorin ausgedacht hat, indem man die passenden Bilder im Kopf erweckt. Aber vielleicht werden wir alle in der Zukunft noch Computerspiele oder-welten entwickelt bekommen, in denen wir die Geschichte dann `wirklich real erleben´ können, im wahrsten Sinne des Wortes: `Nicht nur das Sehen oder Hören am Bildschirm erleben, sondern inmitten einer Geschichte zu sein und diese virtuell zu beeinflussen´, das wird möglicherweise ein denkbares Zukunftsszenario sein. Versuche der IT-Entwickler in diese Richtung gab es ja schon. Da geht es immer schneller mit den technischen Entwicklungen. Ein Buch zu lesen und `zu erleben´ ist dem Grunde nach jedoch auch nichts anderes, nur eben durch die Phantasie des eigenen Geistes beflügelt.</p>
<p>Ich glaube jedoch nicht, dass das digitale Buch das klassische Buch ersetzen wird. Das Fernsehen hat das Kino ja auch nicht ersetzt. Hörbücher, eBooks oder ePaper sind neue Medien, die nun ihren Platz in der Medienwelt erobert haben. Jedoch glaube ich, dass man als Autor durch das digitale Lesen zu dem klassischen Buchmarkt eher eine weitere Leserschaft dazugewinnt.</p>

		</div>
	</div>

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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;In einem Buch `erlebt´ man ja als Leser das in der jeweiligen Geschichte dargestellte Abenteuer, welches sich der Autor oder die Autorin ausgedacht hat, indem man die passenden Bilder im Kopf erweckt.&#8220;</p>
<footer>Wolfgang Hohlbein</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Eine weitere Präsentationsmöglichkeit eines Buches ist eine Autoren-Lesung.<br />
Während einer Lesung live vor Publikum und Fans nehmen Sie Ihre Zuhörer und Fans immer wieder auf eine fantastische Reise in die vorgetragene Geschichte selbst. &#8211; Was macht für Sie bei solchen Lesungen den besonderen Reiz aus? Und was ist Ihnen dabei wichtig?</em> </strong><u></u></p>
<p><strong>Wolfgang Hohlbein:</strong> Ich kann Ihnen nur sagen, was mir persönlich wichtig ist, wenn ich auf eine Lesung gehe; Ich selbst gehe ich nicht zu einer Lesung, um den Autor oder die Autorin nur lesen zu hören. Ich besuche die jeweiligen Veranstaltungen, um den Menschen `hinter dem Buch´ auf der Bühne erleben zu können und um ihn oder sie durch anschließende Fragen besser kennenzulernen. Hier geht es aus meiner Sicht um das Erlebnis als `Gesamtpaket´.</p>
<p>Ich erlebe es bei meinen eigenen Lesungen ebenfalls auch eher selten, dass nach der Lesung dann direkt auch die Veranstaltung beendet ist. Oft gibt es dann noch einen Autoren-Talk, bei dem die Leser- und Hörerschaft durch ihre Fragen mehr über mich als Autor, als Person oder über meine Bücher erfahren können. Und so entsteht eine Interaktion zwischen der Leserschaft und dem Autor, die meiner Meinung nach erst eine gute Lesung ausmacht.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Sie sind ein sehr nahbarer Autor. Gab es bereits Situationen, bei denen Leser Ihnen in Gesprächen oder auch schriftlich Ideen für neue Geschichten gegeben haben, die Sie dann umsetzten konnten?</em></strong><em><br />
</em><strong><u><br />
</u>Wolfgang Hohlbein:</strong> Eine direkte Idee für einen Roman ergab sich daraus bisher nicht, aber Wendungen für ein Buch schon. Jedoch ist es nie vorab eine fertige Geschichte, die man dann umsetzt. Jedoch liebe ich den Austausch mit meiner Leserschaft, die mich durchaus inspiriert.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Sind es auch mal alltägliche Situationen oder ungewöhnliche Erfahrungen, die Ihnen als Inspiration für neue Buch-Plots dienen?</em></strong> <u></u></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2355 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-3_Buchcover-Wyrm.jpg" alt="wolfgang hohlbein wyrm" width="178" height="280" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-3_Buchcover-Wyrm.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/07/TEIL-3_Buchcover-Wyrm-191x300.jpg 191w" sizes="auto, (max-width: 178px) 100vw, 178px" /></p>
<p>Wolfgang Hohlbein: Hierzu fällt mir folgendes Beispiel ein; Die Grundidee zu meinem Roman `Der Wyrm´ ist auf Jamaika entstanden, als wir dort im Urlaub waren. Es war so heiß, dass ich mit meinen Strandschuhen an der Straße festgeklebt bin. Genau diese Erfahrung spiegelt sich in der Anfangsszene dieses historisch-phantastischen Romans wider, der während einer Hitzewelle in Amerika spielt. Denn während nämlich der Protagonist der Story mit einem der ersten Automobile fährt, gehen ihm die Reifen kaputt, da es so heiß ist und die Reifen im Teer der Straße einsinken. &#8211; Es ist ein gutes Beispiel, wie solche Geschichten aus einer alltäglichen Situation inspiriert werden können.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Haben Sie das Ende einer Geschichte eigentlich bereits im Kopf? Oder ist es für Sie beim Schreiben des Manuskripts manchmal auch überraschend, wie sich die jeweilige Story entwickelt?</em></strong><em><br />
</em><strong><u><br />
</u>Wolfgang Hohlbein:</strong> Das Ende eines Buches habe ich zu Beginn des Schreibens schon im Kopf. Zudem weiß ich die Grundidee der Story und worauf ich in der Ausgangssituation im Buch hinauswill. Ich habe sozusagen `den Start und das Ziel´ des Buches im Kopf. Aber der Weg zum Ende des Buches fehlt dann noch. Hierbei lasse ich immer gerne die Geschichte sich entwickeln. Meistens ist das Ende dann jedoch anders, als ich es vorher angedacht hatte. Manchmal überraschen mich auch die Figuren im Buch, die sich innerhalb des Schreibens ebenfalls weiterentwickeln. Früher hatte ich es immer für dummes Gerede gehalten, wenn Autoren erzählt haben; „meine Figuren machen nicht, was ich will“. Heute weiß ich, dies passiert tatsächlich. <em>(lacht)</em> <em> </em></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Ganz herzlichen Dank für das ausführliche und sehr persönliche Interview, Herr Hohlbein!</em></strong><br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<strong><u><br />
</u></strong><em>Interview: Andreas Detert | Fotos: Tanja Winkler, Heyne, Bastei Lübbe </em></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/belletristik/interview-mit-wolfgang-hohlbein-teil-3/">Interview mit Wolfgang Hohlbein &#8211; Teil 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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