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	<title>Sport Archive - The Champ Talks</title>
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	<title>Sport Archive - The Champ Talks</title>
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		<title>Interview mit Marko Pesic</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 15:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Basketball]]></category>
		<category><![CDATA[FC Bayern München]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Was ein ehemaliger Sportler niemals verlieren darf ist der Wettkampfaspekt, jeden Tag besser zu werden, jeden Tag einen Ansporn für sich persönlich zu sehen und jeden Tag gewinnen zu wollen."</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-mit-marko-pesic/">Interview mit Marko Pesic</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3><strong>Interview mit Marko Pesic</strong></h3>

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			<h2><em>„Was ein ehemaliger Sportler niemals verlieren darf ist der Wettkampfaspekt, jeden Tag besser zu werden, jeden Tag einen Ansporn für sich persönlich zu sehen und jeden Tag gewinnen zu wollen.“</em></h2>

		</div>
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</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><em><strong>Herr Pesic, Sie sind nun bereits lange Zeit als Geschäftsführer der FC Bayern München Basketball GmbH tätig. Sowohl in Ihrer aktiven und erfolgreichen Profibasketballer-Zeit sowie als Manager haben Sie dabei bereits viel erlebt. Wo liegt Ihr derzeitiger Fokus?</strong></em></p>
<p><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-3119 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/FCBB_Logo_RGB-965x1024.png" alt="FC Bayern Basketball" width="224" height="238" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/FCBB_Logo_RGB-965x1024.png 965w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/FCBB_Logo_RGB-283x300.png 283w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/FCBB_Logo_RGB-768x815.png 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/FCBB_Logo_RGB-1448x1536.png 1448w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/FCBB_Logo_RGB-1200x1273.png 1200w" sizes="(max-width: 224px) 100vw, 224px" />Marko Pesic: </strong>Wir haben über die letzten Jahre viel Zeit und Geld investiert, um ein Backoffice zu organisieren und aufzubauen, der den heutigen Ansprüchen genügt. Zum Vergleich haben wir in den Anfängen sechs voll angestellte Mitarbeiter gehabt, jetzt sind wir bei klar mehr als fünfzig. Mittlerweile sind wir soweit, dass wir in allen wichtigen Positionen und vor allem in der Führungsebene hervorragende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben. Hierbei versuche ich die Büros bestmöglich zu unterstützen sowohl logistisch, finanziell als auch strukturell bestmögliche Bedingungen zu schaffen, sodass diese Kollegen von mir den Verein weiter nach vorne bringen können.</p>
<p>In den Sommermonaten ist der sportliche Aspekt natürlich immer im Fokus, den Kader der Mannschaft für die kommende Saison zusammenzustellen und Konzepte zu erstellen. Aber eigentlich liegt meine Aufgabe darin, in allen Bereichen unterstützend zur Seite zu stehen, damit die Abteilungen die teilweise sehr hoch gesteckten Ziele erreichen können.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1658103361608" >
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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Ich glaube ein entscheidender Punkt für einen erfolgreichen Übergang in den Businessbereich ist, dass Sportler sich entweder gegen Ende ihrer Sport-Karriere oder sofort nach Karriereende weiterbilden sollten.&#8220;</p>
<footer>Marko Pesic</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>Sie sind ja selbst ehemaliger Profisportler gewesen als langjährige Basketballer auf höchstem Niveau. Während und nach Ihrer aktiven Sportlerkarriere haben Sie zudem mit Ihrem Studium in Sportmarketing und Kommunikation in Venedig und Düsseldorf die Grundlagen für eine nachfolgende, erfolgreiche Business-Karriere als Manager und Unternehmer gelegt. </strong></em></p>
<p><em><strong>Was ist aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung eines ehemaligen Profisportlers bei der Transformation hin zum Unternehmer oder Manager eines Clubs wie Ihrem?</strong></em></p>
<p><strong><img decoding="async" class=" wp-image-3121 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/Pesic_sitzend-auf-baellen-683x1024.jpg" alt="Marco Pesic - The Champ talks" width="340" height="509" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/Pesic_sitzend-auf-baellen-683x1024.jpg 683w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/Pesic_sitzend-auf-baellen-200x300.jpg 200w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/Pesic_sitzend-auf-baellen-768x1152.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/Pesic_sitzend-auf-baellen-1024x1536.jpg 1024w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/Pesic_sitzend-auf-baellen-1365x2048.jpg 1365w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/Pesic_sitzend-auf-baellen-1200x1800.jpg 1200w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/Pesic_sitzend-auf-baellen-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 340px) 100vw, 340px" />Marko Pesic: </strong>Es gibt verschiedene Bausteine, die hierfür wichtig sind. Die erste grundsätzliche Sache ist, dass man verstehen muss, dass man nicht mehr Profisportler ist. Man muss sich im Klaren sein, dass dieses Sportlerleben vorbei ist und man sich in einer anderen neuen Welt bewegen und beweisen muss. Ich glaube, das ist das wichtigste, denn ich habe manchmal das Gefühl, dass viele ehemaliger Profisportler denken, nur weil sie zuvor eine bestimmte Leistung erbracht haben in ihrer Sportlerkarriere, dass dann die Sachen automatisch so weiterlaufen. Der Businessbereich ist jedoch eine ganz andere Welt. Ein entscheidender Punkt für einen erfolgreichen Übergang in den Businessbereich ist, dass Sportler sich entweder gegen Ende ihrer Sport-Karriere oder sofort nach Karriereende weiterbilden sollten. Nur das praktische Wissen aus dem Sport mitzubringen genügt nicht aus, sondern man muss sich auch das theoretische Wissen aneignen, um die Zusammenhänge zu verstehen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>Welche Erfahrungen oder Tugenden aus dem Sport konnten Sie in Ihrer heutigen Position als Geschäftsführer beim FC Bayern München Basketball übernehmen und anwenden?</strong></em></p>
<p><strong>Marko Pesic: </strong>Was ein ehemaliger Sportler niemals verlieren darf ist der Wettkampfaspekt, jeden Tag besser zu werden, jeden Tag einen Ansporn für sich persönlich zu sehen und jeden Tag gewinnen zu wollen. Sowohl in der unternehmerischen Welt als in der sportlichen Welt ist diese Wettkampfeinstellung eine wichtige Eigenschaft, die man als Profisportler sicherlich beibehält und die einen dann auch bei seinen weiteren Aufgaben trägt und prägt.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>Aus dem einstigen Basketball-Projekt von 2010 ist mittlerweile in München ein erfolgreicher Basketball-Vorzeige-Club herangewachsen, der sich sowohl national als auch international etabliert hat. Wie ist der Austausch zwischen Ihnen und Präsident Herbert Hainer, insbesondere auch im Hinblick auf die weitere Ausrichtung des Vereins?</strong></em></p>
<p><strong>Marko Pesic: </strong>Unser Austausch hierzu ist hervorragend. Unser Präsident unterstützt uns sehr und jederzeit, wenn es gewünscht ist. Er ist keiner, der sich aufdrängt, er gibt uns genügend Freiraum und ist ein entscheidender Teil des Ganzen. Durch seine Erfahrung, die er als Person mitbringt aus seinem früheren Berufsleben, strategisch zu denken und Sachen vorauszusehen und diese weiterzuentwickeln, ist Herr Hainer ein unglaublicher Schatz für den FC Bayern München Basketball, von dem wir lernen und aus diesem Schatz wir schöpfen können. Viele haben gesagt; `wenn ein Uli Hoeneß nicht mehr da ist, fehlt ein großer Unterstützer für den Basketball des FC Bayern´. Uli Hoeneß bleibt immer ein Teil unserer Basketballfamilie und auch ein Ratgeber. Doch Herr Hainer unterstützt uns auf seine Weise und kraft seines Amtes und durch seine Persönlichkeit ebenfalls großartig, wofür wir überaus dankbar sind.</p>

		</div>
	</div>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>Jetzt ist der FC Bayern München Basketball nicht nur als Anteilseigner der EuroLeague auf internationaler Ebene im Basketball angekommen, sondern auch zuvor bereits auf dem Parkett der europäischen Königsklasse sehr erfolgreich – mit starker Konkurrenz durch Spitzenteams wie den FC Barcelona, Real Madrid, Maccabi Tel Aviv, Efes Istanbul oder Zalgiris Kaunas. Wie waren Ihre Eindrücke hierzu, vor allem hinsichtlich der Dreifach-Belastung im internationalen Wettbewerb, dem Pokal und dem Ligabetrieb?</strong></em></p>
<p><strong>Marko Pesic: </strong>Wie bei jeder anderen Mannschaft und in anderen Sportarten ist es immer wieder eine Saison mit großen Herausforderungen, die wir sicherlich gut gemeistert haben.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Die abgelaufene Saison kann sicherlich als eine der bisher Besten der Vereinsgeschichte bezeichnet werden durch den Team-Einzug in die Playoffs der EuroLeague &#8211; als erste deutsche Basketballmannschaft überhaupt &#8211; sowie der Vize-Meisterschaft. Wie haben Sie persönlich diese Saison erlebt?</em> </strong></p>
<p><strong>Marko Pesic: </strong>Wir haben als Mannschaft nicht darüber nachgedacht, was in vier oder fünf Wochen ansteht, sondern wir haben von Tag zu Tag gearbeitet – und das mit Erfolg. Zudem haben die Mitarbeiter im Backoffice großartige Arbeit geleistet und nicht minder das Team, sodass wir sicherlich von dieser Saison profitiert haben. Denn wir haben gemerkt, zu was wir unter schwierigeren Umständen in der Lage sind zu leisten.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>Ihr derzeitiger Coach Andrea Trinchieri ist vertraglich noch länger an den Verein gebunden. Fällt es somit für Sie leichter, in die Kaderplanung für die kommende Spielzeit zu gehen?</strong></em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3126" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/Trainer_FC-Bayern-Muenchen-Basketball.jpg" alt="Andrea Trinchieri" width="345" height="202" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/Trainer_FC-Bayern-Muenchen-Basketball.jpg 1004w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/Trainer_FC-Bayern-Muenchen-Basketball-300x176.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/Trainer_FC-Bayern-Muenchen-Basketball-768x451.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" />Marko Pesic: </strong>Ich denke, dass wir mit unserem Sportdirektor Daniele Baiesi und unserem Head-Coach ein Traum-Duo an den richtigen Stellen haben. Beide haben sich für den FC Bayern München Basketball `committed´, was toll für den Verein ist. Denn wir wissen, dass beide nicht nur harte Arbeiter sind, sondern jederzeit auch in der Lage sind, innovative Ideen zu finden und in erster Linie an den Verein denken, was natürlich immer das Wichtigste ist. Wenn jemand denk, seine Interessen vor die des Vereins stellen zu müssen, ist dies ein Problem. Das ist bei den Beiden nie der Fall. Genau das begeistert mich an ihnen. Bei jedem Vorschlag, jeder Entscheidung, die Daniele und Andrea treffen, steht immer der Verein an erster Stelle. Das macht das gemeinsame Arbeiten natürlich deutlich einfacher.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1658103537579" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Unser Ziel ist es sicherlich, die Qualität des Kaders punktuell zu erhöhen, aber vor allem uns in der Breite gut aufzustellen.&#8220;</p>
<footer>Marko Pesic</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>Die Kaderplanung für die kommende Saison läuft ja bereits auf Hochtouren. Bekannte Leistungsträger wie Vladimir Lucic, Augustine Rubit oder Nick Weiler-Babb haben bereits Ihre Verträge verlängert, neue Spieler &#8211; wie der frühere deutsche Nationalspieler Elias Harris &#8211; sind hinzugekommen.<br />
Wo liegt in der Besetzung des Kaders für die neue Saison Ihr Hauptaugenmerk? </strong></em></p>
<p><strong>Marko Pesic: </strong>Wie jeden Sommer, wenn wir den Kader für die nächste Saison planen – und meistens machen wir uns bereits im März oder April Gedanken hierzu – ist es wichtig, das große Ganze im Fokus zu haben. Denn uns ist wichtig, dass man sowohl in der Liga als auch in der EuroLeague mit guten Konzepten Erfolg haben kann.</p>
<p>Was wir am Ende der vergangenen Saison gemerkt haben, war, dass wir zwar qualitativ gute Entscheidungen getroffen haben in Bezug auf die Mannschaft, wir jedoch zum Ende der Saison viele Probleme mit Verletzungen und Krankheiten hatten. Sie haben uns zum Ende hin und vor allem in den Playoffs die Meisterschaft gekostet. Unser Ziel ist es sicherlich, die Qualität des Kaders punktuell zu erhöhen, aber vor allem uns in der Breite gut aufzustellen.</p>
<p>Wir haben im Vorfeld ein Budget für Verstärkungen, welches feststeht. Nun haben wir uns entschieden, dieses Budget jetzt nicht nur in zwei Spieler zu investieren, sondern in der Breite Qualität zu halten und dazuzugewinnen. Und ich glaube, dass ist uns bisher sehr gut gelungen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1658103652671" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Ich glaube, dass wir auf der einen Seite den Amateur-Basketball stärken sollten – und mit Amateur-Basketball meine ich präziser den Jugendbasketball.&#8220;</p>
<footer>Marko Pesic</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>Bekannte NBA-Größen wie Derrick Williams, Greg Monroe, Bostjan Nachbar oder Dorell Wright bereicherten als Spieler in den letzten Jahren bereits die easyCredit BBL. Aufgrund des vielerorts eingeschränkten Team-Budgets werden Spielerverpflichtungen dieses Kalibers jedoch für viele Clubs zukünftig schwerer zu realisieren sein. Was denken Sie; kann die Liga auch ohne diese hochkarätigen NBA-Namen für Zuschauer attraktiv bleiben?</strong></em></p>
<p><strong>Marko Pesic: </strong>Ich denke auf jeden Fall. Die easyCredit BBL hat sich in den letzten vier, fünf Jahren von der Qualität her wirklich deutlich und durchgehend gesteigert, wie ich finde. Nicht nur bei Bayern München, sondern auch bei Alba Berlin und vielen anderen deutschen Top-Mannschaften spielen heutzutage Spieler, bei denen man vor Jahren es vielleicht noch als utopisch angesehen hätte, dass diese internationalen Top-Spieler überhaupt den Weg nach Deutschland suchen.</p>
<p>Zudem haben sich die deutschen Basketballvereine in der vergangenen Pandemie-Zeit als verlässliche Partner für die Spieler, Berater und auch Trainer erwiesen. Ich glaube, dass der Spieler- und Trainer-Markt es schätzt, dass man sich auf deutsche Basketballvereine verlassen kann. Sicherlich wird sich das auch zukünftig an den starken Team-Kadern der einzelnen Mannschaften und der individuellen Qualität der Spieler widerspiegeln, so dass man in den nächsten Jahren womöglich die stärkste easyCredit Basketball-Bundesliga aller Zeiten sehen wird.</p>

		</div>
	</div>

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	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>Ihr Club in München ist trotz wirtschaftlicher Einschnitte – u. a. bedingt durch den zwischenzeitlichen Wegfall der Ticketing-Einnahmen &#8211; nach wie vor wirtschaftlich solide aufgestellt. BBL-Clubs in regionalerem Umfeld und mit kleinerem Etat kämpfen jedoch stark mit den Auswirkungen.<br />
Was ist für Sie ausschlaggebend, um zukünftig Normalität in den Basketball-Hallen wiederherzustellen?</strong></em></p>
<p><strong>Marko Pesic: </strong>Das ist sicherlich ein vielschichtiges Problem. Ich glaube, dass wir auf der einen Seite den Amateur-Basketball stärken sollten – und mit Amateur-Basketball meine ich präziser den Jugendbasketball. Denn wir haben in den letzten zwei Jahren sicherlich eine Generation an Basketballtalenten verloren, da diese in verschiedenen Jahrgangsstufen für eine längere Zeit eigentlich überhaupt gar keinen Wettkampf gehabt haben. Wenn man Jugendprogramme führt, die auch leistungsorientiert sind und die nicht nur als Breitensport fungieren, ist diese `verlorene´ Zeit sehr schwer aufzufangen. Ich denke daher, dass dies eine Seite ist, bei der wir wirklich viel investieren müssen. Und mit Investition meine ich nicht unbedingt Geld, sondern wir müssen viel Einstellung zur Unterstützung und auch viel politisches Geschick zeigen, dass man diese jungen Basketballtalente &#8211; angefangen von der U12 bis zur U19 &#8211; wieder in den regelmäßigen Wettkampf schicken kann, so dass diese nicht die Lust am Basketball verlieren und wir somit nicht noch mehr Nachwuchs einbüßen.</p>
<p>Andererseits muss ich sagen, dass die easyCredit BBL das Problem mit den verringerten Zuschauerzahlen gut gemeistert hat und zukünftig gut aufgestellt ist. Obwohl es in der Pandemiezeit sicherlich schwer war, hat die Basketball-Bundesliga mittelfristig Wege gefunden, aufgetretene Probleme zu lösen. Und das ist aus meiner Sicht ein ganz wichtiger Punkt.</p>
<p>Wenn man sich die heutigen Einnahmequellen der BBL-Teams anschaut, muss man jedoch Realist sein. Im Vergleich zum Fußball, bei dem heutzutage hohe Einnahmen durch den Rechte-Verkauf der TV-Spielübertragungen generiert werden und diese prozentual gesehen deutlich mehr Bedeutung im Budget haben, sind beim Basketball Sponsoring und Ticketing für die finanzielle Planung existentiell.<br />
Wenn eines dieser beiden Eckpfeiler wegbricht, dann wird es schwer das aufzufangen, wenn es länger als ein Jahr andauert.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1658103735676" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Ich wünsche mir, dass die deutsche Politik den Sport insgesamt im Fokus hat und nicht nur durch Fußball definiert. Und ich würde mir wünschen, dass man den Sport zukünftig vielleicht als Teil einer Lösung und nicht als Problem sieht.&#8220;</p>
<footer>Marko Pesic</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Hätten Sie einen Wunsch an die Politik, die das Ganze in gewisser Weise ja stark beeinflusst hat?</em> </strong></p>
<p><strong>Marko Pesic: </strong>Was ich zu hundert Prozent weiß ist, dass die Vereine exzellente Hygienekonzepte entwickelt haben und hierbei hervorragend gearbeitet wurde und keine Probleme entstanden sind. Das ist glaube ich eine gute Referenz, das hierfür hart gearbeitet und auch wirklich viel Geld investiert wurde, um gesundheitstechnisch alles gut aufzustellen.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass die deutsche Politik den Sport insgesamt im Fokus hat und nicht nur durch Fußball definiert. Sport ist nicht nur Fußball. Und ich würde mir wünschen, dass man den Sport zukünftig vielleicht als Teil einer Lösung und nicht als Problem sieht.</p>

		</div>
	</div>
<div class="wpb_gallery wpb_content_element vc_clearfix vc_custom_1658107817472" ><div class="wpb_wrapper"><div class="wpb_gallery_slides wpb_flexslider flexslider_fade flexslider" data-interval="5" data-flex_fx="fade"><ul class="slides"><li><a class="" href="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/DJI_0225-1024x576.jpg" data-lightbox="lightbox[rel-2851-3123028573]"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/DJI_0225-1024x576.jpg" class="attachment-large" alt="Audi Dome" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/DJI_0225-1024x576.jpg 1024w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/DJI_0225-300x169.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/DJI_0225-768x432.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/DJI_0225-1536x864.jpg 1536w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/DJI_0225-1200x675.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></li><li><a class="" href="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/hires_Business_VIP_2018_11_CK50566-1024x683.jpg" data-lightbox="lightbox[rel-2851-3123028573]"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/hires_Business_VIP_2018_11_CK50566-1024x683.jpg" class="attachment-large" alt="FCB VIP Loungue" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/hires_Business_VIP_2018_11_CK50566-1024x683.jpg 1024w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/hires_Business_VIP_2018_11_CK50566-300x200.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/hires_Business_VIP_2018_11_CK50566-768x512.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/hires_Business_VIP_2018_11_CK50566-1536x1024.jpg 1536w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/hires_Business_VIP_2018_11_CK50566-1200x800.jpg 1200w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/hires_Business_VIP_2018_11_CK50566-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></li></ul></div></div></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>Sie haben es ja angedeutet, dass ja nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch wirtschaftliche Aspekte eine große Rolle spielen, um auf der Vereinsebene gut aufgestellt zu sein. Wie ist Ihre Einschätzung hierzu: Welche Akzeptanz erfährt der Basketball mittlerweile in Deutschland?</strong></em></p>
<p><strong>Marko Pesic: </strong>Ich glaube eine ganz gute Akzeptanz. Ich kann nicht für jeden Verein sprechen, aber wenn ich für den FC Bayern München Basketball sprechen kann, fühlen wir uns schon gerne gesehen. Auch bei unseren Partnern und Fans genießen wir hohes Vertrauen, weil wir ein verlässlicher Partner sind. Und auch die easyCredit Basketball-Bundesliga gilt ebenfalls als ein sehr angesehener Partner, der das einhält, was er verspricht. Und ich hoffe, das diese Akzeptanz weiterhin so anhält.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>In naher Zukunft soll der SAP-Garden mit ca. 12.000 Plätzen den jetzigen Audi Dome als Ihre Spielstätte ablösen. Welche Möglichkeiten wird die neue Halle Ihrem Team, dem Basketballsport in München sowie Unternehmen als Sponsoren-Partner zukünftig bieten?</strong></em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3128 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/1_Mittelkreis_FCBB_Web-Call-Background_16x9.jpg" alt="FC Bayern Basketball Stadion" width="360" height="203" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/1_Mittelkreis_FCBB_Web-Call-Background_16x9.jpg 800w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/1_Mittelkreis_FCBB_Web-Call-Background_16x9-300x169.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/1_Mittelkreis_FCBB_Web-Call-Background_16x9-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px" />Marko Pesic: </strong>Aus meiner Sicht wird der sportliche Erfolg nicht von der neuen Halle abhängig sein, auch wenn uns der SAP-Garden sicherlich zukünftig eine einzigartige Heim-Spielstätte bieten wird. Es wird vielmehr davon abhängen, wie gut wir als Verein arbeiten werden in nächster Zeit, bevor der SAP-Garden kommt. Da gilt es, sich weiterhin sehr anzustrengen und zu konzentrieren, bis man alles so gut vorbereitet hat, dass uns die neue Heim-Arena sicher `auf die nächste Stufe schießen´ wird. Ich bin fest davon überzeugt, dass die neue Spielstätte mit all ihren Kapazitäten, die der FC Bayern München Basketball zusammen mit dem SAP-Garden entworfen hat und weiterhin entwickeln wird, den Verein auf eine neue Ebene heben wird im europäischen Basketball.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Durch Ihre Funktion als CEO des FC Bayern München Basketball sind Sie nach wie vor eng mit dem Sport verbunden. Spielen Sie eigentlich auch selbst noch ‘hobbymäßig‘ mit dem orangen Leder, wenn es die Zeit neben der Rolle als Manager zulässt?</em> </strong></p>
<p><strong>Marko Pesic: </strong>Nein, nicht mehr. Ich habe 2006 mit dem Profibasketball aufgehört und habe seitdem glaube ich höchstens zwei Mal noch organisiert gespielt.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Also haben Sie auch keinen Korb an der Garagenwand, oder ähnliches?</em> </strong></p>
<p><strong>Marko Pesic: </strong>Nein, nein. <em>(lacht)</em> Wenn ich mit etwas abschließe, dann ist das auch endgültig. Und es ist sicher auch besser so. Nicht, dass ich wieder Geschmack bekomme zu spielen und irgendwann wieder auftauche in der Regionalliga oder bei den Alt-Herren. <em>(lacht)</em></p>
<p>Ich bin in meiner jetzigen Funktion so nah dran an den Spielern und am Sport, da brauche ich all dies nicht mehr. Zudem ist die Verletzungsgefahr, je älter man wird, umso größer und ich möchte gerne gesund bleiben und nicht ausfallen und habe mich somit entschieden, zum eigenen Spiel Distanz zu halten.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1658104110646" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Werden wir jedes Spiel gewinnen? Wahrscheinlich nein. Aber wir werden versuchen jedes Spiel so anzugehen, dass wir die Chance haben zu gewinnen.&#8220;</p>
<footer>Marko Pesic</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

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			<div class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/PESIC-FCBB-Berlin_cEirich_20190623_546-1024x683.jpg" class="vc_single_image-img attachment-large" alt="Marko Pesic The Champ talks" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/PESIC-FCBB-Berlin_cEirich_20190623_546-1024x683.jpg 1024w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/PESIC-FCBB-Berlin_cEirich_20190623_546-300x200.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/PESIC-FCBB-Berlin_cEirich_20190623_546-768x512.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/PESIC-FCBB-Berlin_cEirich_20190623_546-1536x1024.jpg 1536w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/PESIC-FCBB-Berlin_cEirich_20190623_546-1200x800.jpg 1200w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/07/PESIC-FCBB-Berlin_cEirich_20190623_546-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div>
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	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>Sie kommen aus einer Basketballer-Familie; Sie selbst können auf zahlreiche Erfolge als Basketballprofi zurückblicken, Ihr Vater Svetislav Pesic ist einer der renommiertesten Basketball-Trainer in Europa und Ihr Schwager Jan Jagla ist ebenfalls ein erfolgreicher, ehemaliger Profibasketballer. Welche Themen überwiegen bei Ihnen zu Hause am Küchentisch, wenn die Familie zu Besuch ist; basketballspezifische oder alltagsspezifische Themen?</strong></em></p>
<p><strong>Marko Pesic: </strong>Basketball ist meistens im Fokus. Es sind immer interessante Gespräche, denn auch meine Mutter ist ehemalige Basketballerin und meine Schwester hat ebenfalls bereits gespielt. Jeder hat seine eigene Perspektive. Als Familie haben wir sowieso immer einen tollen Austausch, aber meistens ist das zentrale Thema bei uns `Basketball´.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Abschließend Ihre Einschätzung: Was können die Basketball-Fans vom FC Bayern München Basketball in Zukunft erwarten?</em> </strong></p>
<p><strong>Marko Pesic: </strong>Wir werden versuchen wie zuvor schnellen und attraktiven Basketball zu spielen. Und egal, gegen wen wir spielen, werden wir immer auf Sieg spielen, das ist sicher. Werden wir jedes Spiel gewinnen? Wahrscheinlich nein. Aber wir werden versuchen jedes Spiel so anzugehen, dass wir die Chance haben zu gewinnen. Das haben die Fans letztes Jahr sehr geschätzt an unserer Mannschaft &#8211; den Kampfgeist, den Willen und den Charakter. Daher werden wir als Verein und als Mannschaft auch in Zukunft genauso weitermachen. Und dann werden wir sehen, mit welchen Ergebnissen wir abschließen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong>Herzlichen Dank für das tolle Interview Herr Pesic – und Ihnen sowie Ihrem Team weiterhin viel Erfolg!</strong></em></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em><br />
Interview: Andreas Detert | Fotos: FC Bayern München Basketball<br />
</em></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-mit-marko-pesic/">Interview mit Marko Pesic</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Robin Gosens</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-mit-robin-gosens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2022 17:33:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[DFB]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Inter Mailand]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.the-champ-talks.de/?p=3005</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Es ist unglaublich wichtig zu träumen, denn nur wer Träume und Ziele hat, hat auch etwas worauf er hinarbeiten kann und wofür es sich lohnt zu kämpfen.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-mit-robin-gosens/">Interview mit Robin Gosens</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1653410466998" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3><strong>Interview mit Robin Gosens</strong></h3>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1653410481546" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h2>„Es ist unglaublich wichtig zu träumen, denn nur wer Träume und Ziele hat, hat auch etwas worauf er hinarbeiten kann und wofür es sich lohnt zu kämpfen.“</h2>

		</div>
	</div>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3001 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/210413_Gosens_inklSPIEGELBests_300dpi_cmyk-658x1024.jpg" alt="" width="300" height="467" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/210413_Gosens_inklSPIEGELBests_300dpi_cmyk-658x1024.jpg 658w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/210413_Gosens_inklSPIEGELBests_300dpi_cmyk-193x300.jpg 193w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/210413_Gosens_inklSPIEGELBests_300dpi_cmyk-768x1195.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/210413_Gosens_inklSPIEGELBests_300dpi_cmyk-987x1536.jpg 987w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/210413_Gosens_inklSPIEGELBests_300dpi_cmyk-1316x2048.jpg 1316w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/210413_Gosens_inklSPIEGELBests_300dpi_cmyk-1200x1867.jpg 1200w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/210413_Gosens_inklSPIEGELBests_300dpi_cmyk.jpg 1593w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Herr Gosens, Sie sind als Profifußballer erfolgreich. Nun haben Sie bei dem Verlag EDEL BOOKS mit gerade einmal siebenundzwanzig Jahren Ihre Autobiografie `Träumen lohnt sich – Mein etwas anderer Weg zum Fußballprofi´ veröffentlicht. Was hat Sie hierzu bewogen?</em></strong></p>
<p><strong>Robin Gosens:</strong> Bewogen dazu hat mich vor allem die Tatsache, dass meine Story sich doch sehr von denen anderer Profis unterscheidet. Darüber hinaus habe ich viele Nachrichten erhalten, in denen Menschen schrieben, dass sie meine Geschichte inspirierend finden. Daraus ist dann die Idee entstanden, das alles aufzuschreiben, um vielleicht andere zu motivieren. Zudem habe ich auf viele Dinge im Profigeschäft eine klare Meinung, und das Buch hat mir die Plattform gegeben, diese mal ausführlich zu schildern.<em><br />
</em></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Ihr Werk war sogar unter der finalen Auswahl als `Fußballbuch des Jahres´. Ist Ihnen das Schreiben genauso leichtgefallen wie der Umgang mit dem Fußball auf dem grünen Rasen? </em></strong></p>
<p><strong>Robin Gosens:</strong> Ich liebe Bücher seit ich klein bin und habe immer viel gelesen. Mein großer Traum war es immer, irgendwann mal ein eigenes Buch zu schreiben. Dass das so ein Erfolg wird und so viel Spaß gemacht hat, hätte ich aber nicht gedacht. An dieser Stelle ist es aber auch richtig, meinem guten Freund Mario zu danken, der mir bei der Umsetzung des Buches sehr geholfen hat.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3007 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Robin-Gosens_Inter-Mailand.jpg" alt="Robin Gosens The Champ talks" width="260" height="302" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Robin-Gosens_Inter-Mailand.jpg 347w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Robin-Gosens_Inter-Mailand-258x300.jpg 258w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" />Aktuell ist Italien der Lebensmittelpunkt von Ihnen und Ihrer Familie. Eine neue sportliche Heimat haben Sie mit dem aktuellen Vereinswechsel zu Inter Mailand gefunden. Haben Sie sich in Ihrem neuen Team und außerhalb des Platzes schon eingelebt?</em></strong></p>
<p><strong>Robin Gosens: </strong>Auf jeden Fall. Glücklicherweise ging mit dem Wechsel kaum eine Veränderung einher, was das private Leben betrifft. Wir wohnen weiterhin in Bergamo, weil wir die Stadt lieben, und Italien ist mittlerweile sowieso unser zweites Zuhause geworden.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1653410890193" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Niemals aufhören zu träumen. Das ist das Motto, das mich ein Leben lang begleitet und mich ehrlich gesagt auch sehr weit gebracht hat.&#8220;</p>
<footer>Robin Gosens</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Seit 2020 sind Sie zudem Fußball-Nationalspieler, tragen das Trikot der DFB-Auswahl und erreichten mit dem Deutschen Team und Ihnen als Stammspieler bei der EM 2021 das Achtelfinale. Durch Ihre ebenfalls bestehenden niederländischen Wurzeln gab es zuvor jedoch auch die Anfrage seitens des damaligen Oranje-Trainers Ronald Koeman an Sie und somit die Möglichkeit, grundsätzlich für die niederländische Fußball-Nationalmannschaft zu spielen. Warum haben Sie sich für das deutsche DFB-Team entschieden?<br />
</em></strong><strong><br />
Robin Gosens: </strong>Letztlich ganz einfach, weil ich mich mehr als Deutschen sehe. Ich bin hier aufgewachsen und habe meine Jugend in Deutschland verbracht. Die emotionale Verbindung zu Holland gibt es auf jeden Fall, aber zu Deutschland ist sie deutlich größer.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>In Ihrem Buch schildern Sie Ihren Weg vom fußballbegeisterten Jugendlichen, der in der Stadion-Kurve beim Spiel seine sportlichen Idole anfeuerte, hin zum jetzigen Profifußballer. Heute sind Sie für die nächste Generation einer dieser Vorbilder und haben hierfür sogar eine eigene `Träumen lohnt sich-Stiftung´ ins Leben gerufen. Welchen Rat würden Sie jungen Talenten geben?</em></strong></p>
<p><strong>Robin Gosens:</strong> Niemals aufhören zu träumen. Das ist das Motto, das mich ein Leben lang begleitet und mich ehrlich gesagt auch sehr weit gebracht hat. Es ist unglaublich wichtig zu träumen, denn nur wer Träume und Ziele hat, hat auch etwas, worauf er hinarbeiten kann und wofür es sich lohnt zu kämpfen. Deswegen ist mein Rat, dass es sich lohnt zu träumen und alles für seine Träume zu geben.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Traeumen-lohnt-sich-Stiftung_©-Carsten-Kobow-1024x576.jpg" class="vc_single_image-img attachment-large" alt="Robin Gosens - Träumen lohnt sich" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Traeumen-lohnt-sich-Stiftung_©-Carsten-Kobow-1024x576.jpg 1024w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Traeumen-lohnt-sich-Stiftung_©-Carsten-Kobow-300x169.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Traeumen-lohnt-sich-Stiftung_©-Carsten-Kobow-768x432.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Traeumen-lohnt-sich-Stiftung_©-Carsten-Kobow-1200x675.jpg 1200w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Traeumen-lohnt-sich-Stiftung_©-Carsten-Kobow.jpg 1360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div>
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	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Wenn Sie zwei Momente in Ihrer bisherigen Profisportler-Karriere hervorheben würden, die Ihnen emotional am wertvollsten erscheinen, welche wären das? </em></strong></p>
<p><strong>Robin Gosens: </strong>Das erste Fußball-Länderspiel für Deutschland und das Tor in der CL für Atalanta gegen Donzesk waren die für mich emotionalsten Momente in meiner bisherigen Sportlerkarriere.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1653410909437" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;&#8230; ich habe immer daran geglaubt, Profi-Fußballer werden zu können.&#8220;</p>
<footer>Robin Gosens</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Sie sind gebürtig aus Emmerich in NRW und begannen mit sechs Jahren Ihren fußballerischen Weg bei Ihrem Jugendverein Fortuna Elte. Später sollten Profistationen in den Niederlanden und Italien bei Vitesse Arnheim, Atalanta Bergamo und bei Ihrem jetzigen internationalen Spitzenclub in Mailand sowie Erfahrungen in der Champions League folgen. Hätten Sie sich diese Karriere als Profifußballer `träumen lassen`?</em></strong></p>
<p><strong>Robin Gosens: </strong>Dass es diese Ausmaße annimmt, hätte ich nicht gedacht, so ehrlich muss ich schon sein. Aber ich habe immer daran geglaubt, Profi-Fußballer werden zu können. Und als ich dann erst einmal Profi war, war für mich klar, dass ich jeden Tag alles geben werde, um so hoch wie möglich zu kommen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Als ursprünglicher Berufswunsch war der Polizeidienst angedacht. Doch bekanntlich kam es anders. Wie haben Sie sich damals gefühlt, als Sie ein Scout von Arnheim zu Probetraining eingeladen und Ihnen damit den Weg in den Profifußball geebnet hat?<br />
</em></strong><em><br />
</em><strong>Robin Gosens: </strong>Es war für mich der `Gamechanger´, die zweite Chance, für die ich immer gekämpft habe nach dem Misserfolg beim Training in Dortmund. Es war der Moment, an dem ich realisiert habe, dass ich nochmal die Chance bekomme, meine Träume zu erfüllen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Sie kommen aus einer fußballbegeisterten Familie. Ihr Vater war Ihr erster Trainer in der Kindheit und Jugend. Auch über diese Erlebnisse und Erfahrungen schreiben Sie in Ihrem biografischen Roman. Noch heute ist Ihr Vater offiziell Ihr Berater für das Sportbusiness. Welche Personen, neben Ihren Eltern, haben Sie fußballerisch oder auch menschlich noch geprägt, um zu dem Robin Gosens zu werden, der Sie heute sind?</em></strong></p>
<p><strong>Robin Gosens: </strong>Auf jeden Fall meine Schwester, die die nicht so einfache Aufgabe hatte – und noch immer hat –irgendwie immer im Schatten zu stehen. Das tut mir leid, aber gleichzeitig gibt sie mir unglaublich viel Kraft und Energie und ist ein Vorbild für mich, weil sie ihren eigenen Weg geht, egal welche Widerstände kommen. Darüber hinaus meine Verlobte Rabea, die mich bei jeder einzelnen Station begleitet hat und eigentlich immer mein sicherer Hafen ist. Für sie bin ich vor allem Robin, der Mensch und nicht der Fußballer, weswegen ich mit ihr am besten abschalten kann.</p>

		</div>
	</div>

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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Ich kann Menschen erreichen und sensibilisieren, und das sehe ich absolut als wichtige Aufgabe an, gerade bei Themen wie `Mobbing´.&#8220;</p>
<footer>Robin Gosens</footer>
</blockquote>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>In Ihrer Biografie schildern Sie nicht nur die positive Entwicklung Ihrer Sportlerkarriere, sondern gehen darin bewusst auch auf Ihrerseits begangene Fehler in der Vergangenheit ein. Ein Fokus liegt hierbei auf das Thema `Mobbing´, bei dem Sie in der Kindheit eher Täter als Opfer waren und dieses mit Ihrer heutigen Lebenserfahrung bereuen. Wie wichtig ist es Ihnen, mit der Thematisierung eines solchen, leider heutzutage immer noch geltenden `Tabuthemas´, die Jugend hierfür und für einen positiven, menschlichen Umgang miteinander zu sensibilisieren?</em></strong></p>
<p><strong>Robin Gosens: </strong>Ich halte das für sehr wichtig, weil ich einen großen Vorteil gegenüber anderen Menschen habe, die nicht so in der Öffentlichkeit stehen: die Reichweite. Ich kann Menschen erreichen und sensibilisieren, und das sehe ich absolut als wichtige Aufgabe an, gerade bei Themen wie `Mobbing´.</p>

		</div>
	</div>

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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Es ist kein Geheimnis, dass der Fußball immer mehr der Kommerzialisierung zum Opfer fällt.&#8220;</p>
<footer>Robin Gosens</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Ihren Traum von einer Sportlerkarriere konnten Sie sich mittlerweile mit Arbeit, Einsatz, Leidenschaft und Talent realisieren. Jedoch gibt es im Profisport nicht nur sonnige Aspekte, sondern durchaus auch Schattenseiten. In Ihrem Buch greifen Sie in einem Kapitel genau diese Kehrseite auf und beschreiben, dass aus Ihrer Sicht im Sportbusiness existenzielle Faktoren wie Spaß am Sport, Empathie und ´der Mensch hinter dem/der Sportler(in)´ immer mehr in den Hintergrund treten. Stattdessen überwiegt das Business, der Leistungsdruck, der Fokus auf Verträge, Geld für Vereine und Verbände sowie die Steigerung des `Marktwertes des einzelnen Sportlers´. – Eine ähnliche Systemkritik äußerte auch der ehemalige Borussia Mönchengladbach- Sportdirektor Max Eberl bei seinem Rücktritt vom Amt und Verein. – Braucht es aus Ihrer Sicht einen strukturellen Wandel im Sportbusiness hin zu einer Rückbesinnung auf die grundlegenden Werte und zu mehr Menschlichkeit?</em></strong></p>
<p><strong>Robin Gosens: </strong>Das wäre wünschenswert, aber gleichzeitig auch nicht realistisch. Es ist kein Geheimnis, dass der Fußball immer mehr der Kommerzialisierung zum Opfer fällt. Ich bin nicht naiv, denn auch ich profitiere durch gute Verträge von dem System und sollte mich daher nicht beschweren. Dennoch sehe ich die Gefahr, dass wir uns immer mehr von den Fans entfernen und der Fußball zu sehr Business und zu wenig Emotion und Leidenschaft wird. Das finde ich bedenklich!</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="572" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/DFB-Team-Gosens_Copyright_Philipp-Reinhard-1024x572.jpg" class="vc_single_image-img attachment-large" alt="Robin Gosens Nationalmannschaft" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/DFB-Team-Gosens_Copyright_Philipp-Reinhard-1024x572.jpg 1024w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/DFB-Team-Gosens_Copyright_Philipp-Reinhard-300x168.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/DFB-Team-Gosens_Copyright_Philipp-Reinhard-768x429.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/DFB-Team-Gosens_Copyright_Philipp-Reinhard-1200x671.jpg 1200w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/DFB-Team-Gosens_Copyright_Philipp-Reinhard.jpg 1360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Sie sind seit Ihrer Kindheit Fan des FC Schalke 04. Als Profi hat es Sie bisher jedoch noch nicht in die 1. Fußball-Bundesliga verschlagen. Würde für Sie zu einem späteren Zeitpunkt in Ihrer Sportlerkarriere ein Engagement bei einem deutschen Fußballclub – und unter Umständen vielleicht sogar bei Ihrem `Herzensverein`, der erneut wieder in der 1. Liga spiel &#8211; überhaupt in Frage kommen?</em></strong></p>
<p><strong>Robin Gosens: </strong>Ja. Definitiv! Einer meiner größten verbliebenen Träume in meiner Karriere ist das Spielen in der Bundesliga.<strong><br />
</strong></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Sie sprechen neben Deutsch und Englisch auch Niederländisch und Italienisch fließend. Welche Vorteile – neben dem Erlernen einer neuen Sprache – hat es aus Ihrer Sicht, in einem heimatfernen Land sportlich und menschlich Erfahrungen zu sammeln? </em></strong></p>
<p><strong>Robin Gosens:</strong> Meiner Meinung nach ist es für die Persönlichkeitsentwicklung essentiell. Ich habe das große Glück, unterschiedliche Kulturen und Sprachen kennenzulernen, und die Möglichkeit, mir von jeder Kultur das Beste herauszufiltern, das mir hilft, ein kompletterer Mensch zu werden. Für mich ist das ein großes Privileg.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Neben dem Fußball studieren Sie an der SRH-Fernhochschule-Riedlingen den Studiengang `Psychologie´. Warum haben Sie sich für diese Thematik entschieden? Und sollte es Ihrer Meinung nach – auch bei einer erfolgreichen Sportlerkarriere – neben dem Sport immer auch einen `Plan B´ für die Zukunft geben?</em></strong></p>
<p><strong>Robin Gosens</strong>: Die Karriere ist endlich, das steht fest. Fußballer kann ich bis 35-40 Jahren sein, dann war‘s das. Im besten Fall habe ich dann noch 40 Jahre Lebenszeit, die ich optimal nutzen will. Viele Spieler stehen nach der Karriere ratlos da und wissen nicht so recht, wie es weitergehen soll. Dem will ich vorbeugen, weswegen ich es sehr wichtig finde, sich frühzeitig zu orientieren. Psychologie ist ein spannendes Thema, weil es mich zwingt, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen.</p>
<p><strong><em>Vielen Dank für das tolle Interview, Herr Gosens!</em></strong></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em><br />
Interview: Andreas Detert / Fotos: Robin Gosens privat, EDEL BOOKS, Inter Mailand, Philipp Reinhard, Carsten Kobow<br />
</em></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-mit-robin-gosens/">Interview mit Robin Gosens</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Bob Hanning</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-mit-bob-hanning/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2022 00:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Füchse Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[VFL Potsdam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.the-champ-talks.de/?p=2979</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Ich habe schnell gemerkt, dass ich Menschen führen kann.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-mit-bob-hanning/">Interview mit Bob Hanning</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1653347795661" >
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			<h3><strong>Interview mit Bob Hanning</strong></h3>

		</div>
	</div>

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			<h2>„Ich habe schnell gemerkt, dass ich Menschen führen kann.“</h2>

		</div>
	</div>
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	<div class="mkd-separator" style="width: 60%;border-bottom-width: 1pxpx;margin-top: 40px;margin-bottom: 30px"></div>
</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Herr Hanning, Sie gelten als die wohl schillerndste Persönlichkeit im Deutschen Handball und als einer der einflussreichsten Handball-Funktionäre dieser Zeit. So leiteten Sie von 2013 bis 2021 als Vizepräsident des Deutschen Handballbundes die Geschicke dieses faszinierenden Sports. Warum nun der &#8211; für viele wohl überraschende &#8211; Rücktritt Ihrerseits nach den Olympischen Spielen in Tokio? War es für Sie an der Zeit für eine berufliche Veränderung und Neuausrichtung?<br />
</em></strong><strong><br />
</strong><strong><em><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2997 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Hanning-als-Funktionaer.jpg" alt="Bob Hanning The Champ talks" width="350" height="245" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Hanning-als-Funktionaer.jpg 694w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Hanning-als-Funktionaer-300x210.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></em></strong><strong>Bob Hanning:</strong> Ich habe immer gesagt, ich werde die Position für zwei Amtszeiten bekleiden und für mich geht es hier immer um das Amt, nicht um die handelnde Person. Ich glaube, wir konnten in den letzten Jahren viel bewegen und der Weg für neue Kräfte ist jetzt geebnet. Zumal uns mit dem Jahrzehnt des Handballs in Deutschland eine große Chance bevorsteht.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1653349642112" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Ich wollte ein ehrliches Buch schreiben. Es geht nicht darum, irgendjemanden mit diesem Buch zu schaden. Ich wollte zeigen, wer der Mensch hinter den bunten Pullovern ist.&#8220;</p>
<footer>Bob Hanning</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Zeitgleich mit dem Rücktritt von Ihrem DHB-Posten ist nun bei EDEL BOOKS Ihr Buch `HANNING. MACHT. HANDBALL´ erschienen, welches Sie zusammen mit den Sport-Journalist Christoph Stukenbrock verfasst haben. Welche Herausforderungen gab es für Sie als Buch-Autor. Und auf welche `Geheimnisse` kann sich die Leserschaft und Handball-Fangemeinde freuen?     </em></strong></p>
<p>Bob Hanning: Ich wollte ein ehrliches Buch schreiben. Es geht nicht darum, irgendjemanden mit diesem Buch zu schaden. Ich wollte zeigen, wer der Mensch hinter den bunten Pullovern ist. Eigentlich hatte ich vor, ein Buch über Führung zu schreiben, doch am Ende ist es ein sehr persönlicher Einblick in mein Leben, meine Karriere, meine Liebe zum Handball geworden. Und natürlich ist auch die ein oder andere pikante Story enthalten. Aber das muss man schon selbst lesen. <em>(lächelt)</em></p>

		</div>
	</div>

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	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Das Vorwort Ihres Buches wurde von der deutschen Handball-Legende Stefan Kretzschmar verfasst. Wie ist Ihre Beziehung zu ihm? Und wie kam es dazu, dass er für Ihr Buch die einleitenden Worte erstellt hat?<br />
</em><br />
Bob Hanning</strong><em>: </em>Eigentlich war der Plan, dass Stefan einen Klappentext schreibt. Am Ende ist es ein komplettes Kapitel geworden. Der Verlag hatte mich nochmal intensiv gefragt, ob ich das wirklich so im Buch haben möchte. Aber ich sagte bereits, es soll ein ehrliches Buch sein. Und so hat Stefan ein komplettes Kapitel geschrieben, in dem er unsere nicht immer ganz einfache Beziehung von den Anfängen bis heute exzellent beschreibt.<em><br />
</em></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1653349697316" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Wir verfolgen eine Strategie, gemeinsam mit den Füchsen und Potsdam das größte Nachwuchsleistungszentrum Europas zu errichten.&#8220;</p>
<footer>Bob Hanning</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em><strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2990 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/fuechse-berlin-logo.png" alt="Füchse Berlin Logo" width="220" height="251" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/fuechse-berlin-logo.png 860w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/fuechse-berlin-logo-264x300.png 264w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/fuechse-berlin-logo-768x874.png 768w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" />Nach zahlreichen Trainerstationen und Ihrer langjährigen Funktionärsarbeit sind Sie aktuell erfolgreich als Manager des Handball-Bundesligisten `Füchse Berlin´ und zudem seit kurzem auch als Cheftrainer des kooperierenden Drittliga-Vereins `1. VfL Potsdam´ verantwortlich. Wie lassen sich diese zwei unterschiedlichen Funktionen für Sie thematisch und zeitlich vereinbaren?       </strong></em></p>
<p>Bob Hanning: Ich stehe nach wie vor morgens in der Halle und möchte junge Talente fördern. Der 1. VfL Potsdam hat die letzten neun Jahre versucht, in die 2. Handball-Bundesliga aufzusteigen und ist jedes Mal gescheitert. Wir verfolgen eine Strategie, gemeinsam mit den Füchsen und Potsdam das größte Nachwuchsleistungszentrum Europas zu errichten. Vor den Toren Berlins einen Zweitligisten zu haben, bei dem unsere jungen Talente gefördert werden, ist dafür unabdingbar. Deshalb habe ich den VfL Potsdam übernommen und aktuell spielen wir die Aufstiegsrunde für die zweite Liga.</p>

		</div>
	</div>

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	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Sie sind dem Handball-Sport seit langem eng verbunden und waren selbst als Handball-Torwart im Profisport aktiv. Woher rührt Ihre Leidenschaft für diesen Sport? </em></strong></p>
<p>Bob Hanning: Ich bin gegenüber der Gruga-Halle in Essen aufgewachsen, damals war der TUSEM Essen der große Handballverein. Aus meinem Zimmer im Hochhaus konnte ich die Halle sehen. Meine Eltern waren keinesfalls begeistert, meine Faszination für den Sport war aber unheimlich groß. Sie dachten ich wäre bei Theaterkursen, stattdessen war ich aber in der Halle und habe trainiert. Ich habe schnell gemerkt, dass ich Menschen führen kann, und seien wir ehrlich: Mit meiner Körpergröße ist es schwer, erfolgreich Handball zu spielen. Auch das habe ich schnell gemerkt. <em>(lacht)</em><strong><br />
</strong></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2988 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Hanning-Cover_©EdelSports-660x1024.jpg" alt="" width="281" height="436" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Hanning-Cover_©EdelSports-660x1024.jpg 660w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Hanning-Cover_©EdelSports-193x300.jpg 193w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Hanning-Cover_©EdelSports-768x1191.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Hanning-Cover_©EdelSports-990x1536.jpg 990w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Hanning-Cover_©EdelSports-1321x2048.jpg 1321w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Hanning-Cover_©EdelSports-1200x1861.jpg 1200w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Hanning-Cover_©EdelSports.jpg 1630w" sizes="auto, (max-width: 281px) 100vw, 281px" />In `HANNING. MACHT. HANDBALL.´ rekapitulieren Sie neben sportlichen Erfolgen und Ihrem `Bob `n´ Roll´-Reformwillen auch Kontroversen mit dem damaligen DHB-Verbandspräsidenten oder den bis heute anhaltenden Zwist mit dem ehemaligen Bundestrainer Heiner Brand. – War Ihre Intention beim Schreiben des Buches, hiermit zu polarisieren? Oder dient es Ihnen persönlich auch als positiven, reinigenden Abschluss einer für Sie durchaus aufreibenden Funktionärszeit, um dadurch ohne Groll in eine positive Zukunft mit neuen Projekten starten zu können?</em></strong></p>
<p><strong>Bob Hanning: </strong>Reinen Tisch machen brauche ich nicht, denn ich bin mit der Situation im Klaren. Für den ein oder anderen mag das Thema polarisierend klingen, doch ich habe offen und ehrlich meine Denkweise geschildert, ohne jemanden zu beleidigen. Das Ende meiner Amtszeit beim DHB war dann der richtige Zeitpunkt, damit abzuschließen. Wir sind weder im Streit auseinandergegangen, noch habe ich mit dem Buch Benzin ins Feuer gegossen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Ihre zweite Leidenschaft scheint die Mode zu sein. Denn mit Ihren schillernden und ausgefallenden Outfits und Pullovern gelten Sie als charismatischer `bunter Hund´ im Sportbusiness, der jedoch zu jeder Zeit authentisch sich und seiner Linie treu geblieben ist. Was fasziniert Sie am Thema Fashion?</em></strong></p>
<p><strong>Bob Hanning: </strong>Ich wollte zu Beginn meiner Amtszeit ein wenig Farbe ins Spiel bringen, die normalen Anzüge fand ich zu langweilig. Und mittlerweile habe ich auch Gefallen daran gefunden. Und wenn mich die Leute dadurch wiedererkennen, kann das nur positiv für den Handball sein, wenn der Sport es sonst schon nicht in die Berichterstattung schafft.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Ihre sportliche Passion galt immer auch der Nachwuchsförderung. Als Sportfunktionär haben Sie hierbei die sportlichen Weichen für eine positive Zukunft des Verbandes und des deutschen Handballs gelegt. Die Fangemeinde kann sich auf die in Deutschland anstehenden Turniere der `Junioren-WM 2023´, der `Handball-EM 2024 der Männer´, der `Handball-WM 2025 der Frauen´ und die Handball-WM 2027 der Männer freuen.<br />
Wenn Sie zurückblicken: Wie beurteilen Sie die letzten Jahre? Und welche Veränderungen waren aus Ihrer Sicht entscheidend – und notwendig – im den Deutschen Handball im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu halten?    </em></strong></p>
<p>Bob Hanning: Als ich 2013 angefangen habe, wurden die Werbebanden noch `angetackert´. Heute ist der DHB ausvermarktet und wir können uns die Partner aussuchen. Ich bin mit dem Thesenpapier `Amateure hoffen, Profis arbeiten´ angetreten und heute arbeitet der Verband mindestens 80 Prozent nach diesem Papier. Wir haben durch die Coronapandemie eine ganze Generation Handballer verloren, die es jetzt gilt, wieder zurückzugewinnen. Der Nachwuchs- und Breitensport ist hier der Schlüssel zum Erfolg.</p>

		</div>
	</div>

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	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Gebürtig kommen Sie aus Essen, Ihr Lebensmittelpunkt ist jedoch Berlin und für Ihre zwei sportlichen Wirkungsstätten pendeln Sie aktuell zwischen der Hauptstadt und Potsdam. Was ist für Sie persönlich das Besondere an Berlin &#8211; und was zeichnet für Sie dagegen Potsdam aus?<br />
</em></strong><strong><br />
Bob Hanning: </strong>Die Geschäftsstelle der Füchse Berlin liegt direkt am Gendarmenmarkt und jedes Mal &#8211; was nicht so oft vorkommt &#8211; wenn ich Zweifel habe, gehe ich raus und denke: `Möchtest du an einem anderen Ort arbeiten? – Nein´. Ich fühle mich wohl in Berlin, auch wenn ich aktuell meinen Traum erfülle und ein Haus am See in Wandlitz baue. Das wird mein Rückzugsort sein. Der Luftschiffhafen in Potsdam, ebenfalls am Wasser gelegen, gefällt mir sehr. Es ist wie ein kleiner Rückzugsort aus der großen Hauptstadt Berlin und dennoch nah am Geschehen.</p>

		</div>
	</div>

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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Mit dem 1. VfL Potsdam wollen wir in die 2. Bundesliga aufsteigen, ein anderes Ziel gibt es nicht.&#8220;</p>
<footer>Bob Hanning</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2986 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2022/05/Logo_vfl_potsdam.gif" alt="VFL Potsdam Logo" width="220" height="270" />Mit dem 1. VfL Potsdam spielen Sie derzeit die Aufstiegsrunde in die 2. Handball-Bundesliga, die Füchse Berlin sind aktuell als Dritter der 1. Handball-Bundesliga ebenfalls erfolgreich im Umfeld der Champions League oder des EHF-Cup angesiedelt. &#8211; Welche mittelfristigen Ziele sind aus Ihrer Sicht für beide Teams realistisch? Und welche Projekte würden Sie als sportlicher Verantwortlicher beider Vereine gerne zukünftig umsetzen?  </em></strong></p>
<p>Bob Hanning: Mit dem 1. VfL Potsdam wollen wir in die 2. Bundesliga aufsteigen, ein anderes Ziel gibt es nicht. So hätten wir dann die erste bis dritte Liga im Erwachsenenbereich abgedeckt. Dazu spielt unsere Füchse-Jugend wieder einmal um die deutsche Meisterschaft. Mit den Füchsen Berlin wollen wir auch in den nächsten Jahren international spielen. Hier sind wir auf einem guten Weg. Wir wollten die Lücke zu Flensburg und Kiel schließen, das ist uns gelungen. Nach der EHF European League in den letzten Jahren wollen wir weiter nach oben. Das wäre dann die Champions League.<em><br />
<strong><br />
</strong></em></p>
<p><em><strong>Herr Hanning, besten Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg.  </strong></em></p>

		</div>
	</div>

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			<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em><br />
Interview: Andreas Detert / Fotos: EdelSports, Sascha Klahn, Lächle, Füchse Berlin, VFL Potsdam<br />
</em></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-mit-bob-hanning/">Interview mit Bob Hanning</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Stephan Baeck &#124; RheinStars Köln Basketball</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-mit-stephan-baeck-rheinstars-koeln-basketball/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 12:21:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Basketball]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Unser Sport bereitet einen gut auf die Herausforderungen im Leben vor.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-mit-stephan-baeck-rheinstars-koeln-basketball/">Interview mit Stephan Baeck | RheinStars Köln Basketball</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3><strong><u>Interview mit Stephan Baeck | RheinStars Köln Basketball</u></strong></h3>

		</div>
	</div>

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			<h2>„Unser Sport bereitet einen gut auf die Herausforderungen im Leben vor.“</h2>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2616 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/logo.jpg" alt="Rhein Stars Köln" width="300" height="300" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/logo.jpg 400w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/logo-300x300.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/logo-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>Herr Baeck, Sie haben als `Kölsche Jung´ in der Domstadt sportlich in verschiedensten Funktionen im Kölner Basketball bereits alles erlebt. Trotz aller Höhen und Tiefen sind Sie nach ihrer aktiven Karriere Ihrer Heimatstadt jedoch immer treu geblieben. Sind einer der offiziellen Sportbotschafter der Stadt. Was macht für Sie die Faszination am Basketball in Verbindung mit der Stadt Köln aus? </em><u></u></strong></p>
<p>Stephan Baeck: Ich bin hier aufgewachsen, als Köln eine wirkliche Sportstadt war mit vielen Sportarten, die groß und erfolgreich waren. In meiner Kindheit und Jugend waren das der Fußball mit dem 1. FC Köln, die Kölner Haie im Eishockey, Basketball mit dem BSC Saturn Köln, das Leichtathletik-Sportfest des ASV Köln, die Sporthalle mit den legendären Sechstage-Rennen. So bin ich sportlich sozialisiert worden. Basketball hat in Köln bis heute eine riesige Community. Und auch der Spitzenbasketball kann in dieser Stadt erneut seinen Platz finden, der dann wieder jungen Spielern aus der Region eine Perspektive gibt. So wie ich eine hatte. Da gebe ich nicht auf, weil ich glaube, dass es funktioniert.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Sie waren in Ihrer aktiven Profisportlerzeit auf dem Parkett sehr erfolgreich: der Gewinn der Deutschen Basketball-Meisterschaft, der Korac-Cup-Gewinn, Ihre Karriere in der Basketball-Nationalmannschaft sowie der Gewinn der Europameisterschaft 1993 und die Teilnahme an den legendären Olympischen Spielen 1992 sind nur einige dieser Erfolge. Welche Erfahrungen aus dieser Zeit als Basketballprofi können Sie heute als Manager nutzen?<br />
</em></strong><strong><em><br />
</em></strong><strong>Stephan Baeck:</strong>  Es gibt ja immer mehrere und auch unterschiedliche Faktoren für den Erfolg. Wobei es immer wichtig ist im Basketball, als Mannschaft extrem gut zu funktionieren. Zu Beginn meiner Karriere in Köln habe ich eine Gruppe von Spielern erlebt, die sich fast wie Freunde getroffen haben, um gemeinsam zu spielen. Bei ALBA Berlin habe ich verstanden, wie helfend und zielführend es sein kann, wenn die Organisation sehr gut funktioniert, die nötigen Bedingungen schafft und den Grundstein für Erfolge legt. In Griechenland, bei meiner Auslandsstation, habe ich gelernt, dass es auch wichtig sein kann, nicht nach rechts oder links zu schauen, sondern sich persönlich als Profi durchzusetzen. Auch von allen Trainern habe ich etwas `mitgenommen´.<br />
Bei Svetislav Pesic habe ich verstanden und erlebt, wie leistungsfördernd es sein kann, alle auf ein Ziel einzuschwören &#8211; wie beim EM-Titelgewinn 1993. Dazu kommt natürlich in den Jahrzehnten ein mehr und mehr gewachsenes Netzwerk, das gerade jetzt in unserer Phase von großer Bedeutung ist.</p>

		</div>
	</div>

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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Wir haben eine Situation, in der wir Partner haben, die unsere Ideen zur Förderung von jungen Menschen und zur Entwicklung des Basketballs teilen und persönlich mit Leben füllen. Das ist für unsere Sportart, für unsere Entwicklung im Rheinland und für uns selbst als Organisation ein Geschenk.&#8220;</p>
<footer>Stephan Baeck</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Die RheinStars Köln wurden und werden durch verschiedene regional sowie überregional ansässige Unternehmen als Businesspartner unterstützt. So zum Beispiel durch den Immobilienspezialisten Jamestown, dem Marktführer für US-Immobilienfonds für Privatanleger in Deutschland. Oder durch die Vermögensverwalter Flossbach von Storch, aber auch durch den Fußball-Star und der Köln-Legende Lukas Podolski als Gesellschafter. &#8211; Welche Vorteile bieten aus Ihrer Sicht breiter aufgestellte Kooperationen im Gegensatz zu den früheren Strukturen des Mäzenatentums?</em></strong><strong><em><br />
</em></strong><strong><u><br />
</u></strong></p>
<div id="attachment_2618" style="width: 370px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2618" class=" wp-image-2618" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51430-scaled.jpg" alt="Rhein Stars Köln" width="360" height="240" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51430-scaled.jpg 2560w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51430-300x200.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51430-1024x681.jpg 1024w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51430-768x511.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51430-1536x1022.jpg 1536w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51430-1200x799.jpg 1200w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51430-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px" /><p id="caption-attachment-2618" class="wp-caption-text">Andrej Mangold (RheinStars Koeln #0), Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB, Rheinstars Koeln vs. Iserlohn Kangaroos am 13.02.2021 in der Basketball Campus Koeln in Koeln (Nordrhein-Westfalen)</p></div>
<p><strong>Stephan Baeck:</strong> Alle Profisportklubs haben sicher irgendwo das Ziel, sich breiter aufzustellen. Wenn wir ehrlich sind, schaffen das allenfalls einige Klubs im Fußball. Alle anderen Klubs, zu denen dann auch wir zählen, sind darauf angewiesen, dass sich Menschen einbringen, die von der jeweiligen Idee des Klubs begeistert sind, mitgenommen werden und es dann als sinnvoll ansehen, den Weg des Klubs und die Organisation zu unterstützen. Wir haben eine Situation, in der wir Partner haben, die unsere Ideen zur Förderung von jungen Menschen und zur Entwicklung des Basketballs teilen und persönlich mit Leben füllen. Das ist für unsere Sportart, für unsere Entwicklung im Rheinland und für uns selbst als Organisation ein Geschenk.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Neben jungen Talenten aus ganz Deutschland stehen dieses Jahr mit den ehemaligen Bundesligaspieler Andrej Mangold und gestandenen Spieler wie Viktor Frankl-Maus oder Thomas Michel im Kader, dazu kommen US-Spieler. Welche Ziele haben Sie sich und dem Team mittel- und langfristig für den Basketball in Köln gesetzt?</em></strong></p>
<p><strong>Stephan Baeck:</strong> Zu allererst wollen wir unseren `Basketball-Campus´ <em>powered by Flossbach von Storch</em> mit seinen Trainingsbedingungen etablieren. Der Campus mit seiner Ausstattung und den fünf Spielfeldern, dem Athletikbereich, der Physiotherapie, den Büros und dem Veranstaltungsraum und Lounge ist sicherlich einer der Topadressen in Deutschland. Mit ihm wollen wir auch den Grundstein legen für unsere sportliche Entwicklung in den kommenden Jahren. Wenn 2024 die Radrennbahn in Müngersdorf als Spielstätte mit einer ausreichenden Zuschauerkapazität für die höheren Ligen fertiggestellt wird, wollen wir in die ProA aufsteigen und dann auch wieder den Angriff auf die Bundesliga starten. Das sind unsere mittel- bis langfristige Ziele.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="1198" height="520" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Campuswork.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="Rhein Stars Köln" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Campuswork.jpg 1198w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Campuswork-300x130.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Campuswork-1024x444.jpg 1024w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/Campuswork-768x333.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1198px) 100vw, 1198px" /></div>
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	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Die Position des Head-Coaches ist nun mit dem erfahrenen Trainer und Spielerentwickler Simon Cote besetzt. Was versprechen Sie sich von dieser Personalie?<br />
</em></strong><strong><u><br />
</u></strong><strong>Stephan Baeck:</strong> Simon ist genau der Trainer, den wir in unserer jetzigen Situation an unserer Seite brauchen. Er bringt viel Erfahrung mit aus dem Aufbau von anderen – bis heute sehr erfolgreichen – Organisationen wie zum Beispiel der `Academy´ in Frankfurt. Simon soll hier mit uns die Strukturen aufbauen und auf Jahre hinaus etablieren. Er hat zudem einen Blick für Talente, fordert viel von uns, ist dabei positiv und bringt sich überall ein. So können wir als Organisation wachsen und besser werden.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1639053085453" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Im Profisport steht und fällt alles mit Wirtschaftspartnern, die sich über Jahre und vielleicht sogar über Dekaden einbringen. &#8222;</p>
<footer>Stephan Baeck</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Und wie schätzen Sie als Geschäftsführer der RheinStars die Zukunft des Standortes aus wirtschaftlicher Sicht ein – vor allem mit dem Bezug auf den Basketball Campus Köln und die positiven Entwicklungen in der Hallenfrage?</em></strong><em><br />
</em><strong><u><br />
</u></strong></p>
<div id="attachment_2623" style="width: 371px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2623" class=" wp-image-2623" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51091-scaled.jpg" alt="Rhein Starts Köln" width="361" height="240" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51091-scaled.jpg 2560w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51091-300x200.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51091-1024x681.jpg 1024w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51091-768x511.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51091-1536x1022.jpg 1536w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51091-1200x799.jpg 1200w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/download_gmlfoto_51091-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 361px) 100vw, 361px" /><p id="caption-attachment-2623" class="wp-caption-text">Vincent Lamont Golson Jr (RheinStars Koeln #2), Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB, Rheinstars Koeln vs. WWU Baskets Muenster am 16.01.2021 in der Basketball Campus Koeln in Koeln (Nordrhein-Westfalen)</p></div>
<p><strong>Stephan Baeck:</strong> Wir haben mit `Jamestown und Flossbach von Storch´ sowie auch schon in den Jahren zuvor mit unserem langjährigen Hauptsponsor `Weinor´ eine tolle Entwicklung genommen. Im Profisport steht und fällt alles mit Wirtschaftspartnern, die sich über Jahre und vielleicht sogar über Dekaden einbringen. Zusammen mit den entstehenden Spielstätten und mit unseren Partnern &#8211; mit denen, die bereits dabei sind und denen, die noch dazukommen werden &#8211; haben wir eine Perspektive, um mit dem Standort Köln wieder nach oben schauen zu können. So entsteht wiederum eine Chance, ganz viel in die Community zurückzugeben. Ich bin aktuell sehr optimistisch.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1639054702835" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Unser Sport bereitet einen gut auf die Herausforderungen im Leben vor. Mit all seiner Vielfalt von Möglichkeiten, die jeder einzelne für sich nutzen kann.&#8220;</p>
<footer>Stephan Baeck</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

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			<div class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1920" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_6336-scaled.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="Rhein Stars Köln" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_6336-scaled.jpg 2560w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_6336-300x225.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_6336-1024x768.jpg 1024w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_6336-768x576.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_6336-1536x1152.jpg 1536w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_6336-800x600.jpg 800w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_6336-1200x900.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></div>
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	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Was würden Sie, aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrung im Profibasketball, jungen Talenten raten, die heutzutage eine professionelle Basketballkarriere anstreben – besonders im Hinblick auf eine Laufbahn nach ihrer aktiven Zeit?<br />
</em></strong><em><br />
</em><strong>Stephan Baeck:</strong> Es gibt viele Wege, ein professioneller Basketballspieler zu werden. Manche spielen von Klein auf in Mannschaften und entwickeln sich von Auswahlmannschaft zu Auswahlmannschaft. Andere wiederum kommen als Quereinsteiger erst im späteren Alter hinzu. Im Basketball ist es möglich, Sport mit der Schule, einer Ausbildung oder später mit einem Studium zu verbinden. Nach dem Abitur oder einer Ausbildung zum Beispiel kannst du als junger Spieler oder Spielerin zwei, drei Jahre investieren, um zu schauen, ob es mit einer Profikarriere klappt. Vielleicht sogar mit einer langjährigen Karriere als Profibasketballer. Wichtig ist mir &#8211; ist uns &#8211; dass man als Teil unseres Programms mit beiden Beinen im Leben steht. Unser Sport bereitet einen gut auf die Herausforderungen im Leben vor. Mit all seiner Vielfalt von Möglichkeiten, die jeder einzelne für sich nutzen kann. Der junge Stephan Baeck würde sich auf jeden Fall heute genau die Chancen bei den RheinStars anschauen.</p>
<p><strong><em>Herr Baeck, herzlichen Dank für das interessante Interview! </em></strong></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em><br />
Interview: Andreas Detert  |  Fotos: RheinStars Köln, KORAKOM, Gero Müller-Laschet, Marcus Müller-Saran<br />
</em></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Fernanda Brandão</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/business-lifestyle/interview-mit-fernanda-brandao/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2021 14:39:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business & Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Textilien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.the-champ-talks.de/?p=2122</guid>

					<description><![CDATA[<p>"Die Begegnung mit einem Schamanen führte mich in den Amazonas-Regenwald, zu dem Stamm der Kaxinawa."</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/business-lifestyle/interview-mit-fernanda-brandao/">Interview mit Fernanda Brandão</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1624807370577" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3><strong><u>Interview mit Fernanda Brandão</u></strong></h3>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1624807390227" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h2>&#8222;Die Begegnung mit einem Schamanen führte mich in den Amazonas-Regenwald, zu dem Stamm der Kaxinawa.&#8220;</h2>

		</div>
	</div>
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	<div class="mkd-separator" style="width: 60%;border-bottom-width: 1pxpx;margin-top: 40px;margin-bottom: 30px"></div>
</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Frau Brandão, Sie sind eine der bekanntesten deutschen Fitnesstrainerinnen, beliebter TV-Star, ehemalige Sängerin, Buchautorin und erfolgreiche Unternehmerin. Woher rührt Ihr Elan, neue Projekte zu starten?</em></strong></p>
<p><strong>Fernanda Brandão</strong>: Meine Neugier ist das, was mich immer wieder aus meiner Komfortzone raus treibt und mich neue Dinge angehen lässt. Ich brauche Vielseitigkeit und Abwechslung. Ich liebe es, Neues zu erfahren und zu erlernen, um anschließend das Wissen zu teilen und weiterzugeben.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Man sagt, Hamburg ist das Tor zur Welt und ich kann es bestätigen.&#8220;</p>
<footer>Fernanda Brandão</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong><em>Gebürtig stammen Sie aus einer Künstlerfamilie aus Belo Horizonte in Brasilien, zogen aber mit neun Jahren bereits mit Ihrer Mutter nach Deutschland und leben seit dieser Zeit in Hamburg.</em></strong><strong> <em>Was lieben Sie &#8211; neben Familie und Freunden &#8211; an der Hansestadt am meisten?</em></strong></p>
<p><strong>Fernanda Brandão</strong>: Ich bin in Hamburg aufgewachsen, habe dann lange in Berlin, sowie in München und auf Ibiza gewohnt. In London habe ich auch viel Zeit verbracht, aber es zog mich nach Hamburg zurück. Am meisten liebe ich definitiv das Wasser. Die Alster, die Elbe, den Hafen&#8230;!</p>
<p>Man sagt, Hamburg ist das Tor zur Welt und ich kann es bestätigen. Diese Stadt öffnete für mich und meine Familie eine Tür zu einer neuen Welt. Dafür sind wir unheimlich dankbar. Ich liebe auch, wie grün unsere Hansestadt ist. Ich entdecke bis heute immer noch neue grüne Flächen, das macht mich sehr glücklich.</p>

		</div>
	</div>

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<p class="mb-0">&#8222;Ginga by Fernanda Brandao´ ist eine Fusion aus Capoeira, klassischen Fitness-Übungen und Tanz.&#8220;</p>
<footer>Fernanda Brandão</footer>
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			<p><strong><em>Schon im Alter von sechzehn Jahren waren Sie eine der jüngsten lizensierten Fitnesstrainerinnen Deutschlands. Mittlerweile sind Sie eine der bekanntesten und beliebtesten Fitness-Coaches und entwickeln unzählige Fitness-Workouts. Was ist das Besondere an dem von Ihnen entwickelten Home-Workout `GINGA´.</em></strong></p>
<p><strong><em><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2134 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Ginga-DVD.jpg" alt="Ginga Brandao" width="320" height="213" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Ginga-DVD.jpg 800w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Ginga-DVD-300x200.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Ginga-DVD-768x512.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Ginga-DVD-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" /></em></strong></p>
<p><strong>Fernanda Brandão</strong>: `Ginga by Fernanda Brandao´ ist eine Fusion aus Capoeira, klassischen Fitness-Übungen und Tanz. Das fullbody-HIT-Workout trainiert Kraftausdauer, Koordination &amp; Flexibilität.</p>
<p>Ideal, um Muskeln zu definieren, Ausdauer zu erlangen und Pfunde zu verlieren. `Ginga´ hat den brasilianischen Flow und das Training macht großen Spaß.</p>
<p><strong><em>Auch als Unternehmerin sind Sie sehr erfolgreich. So zum Beispiel gibt es mit `Fernanda Brandao´, `pure aqua´ und `brasilian summer´ mehrere von Ihnen individuell entwickelte Eau de Parfums. Wie ist bisher Ihre Erfahrung, eigene Düfte kreieren und anbieten zu können?</em></strong></p>
<p><strong>Fernanda Brandão</strong>: Wir haben insgesamt sechs Düfte auf den Markt gebracht und es war immer wieder ein toller Schaffungsprozess, bis die Essenz auf dem Punkt war. Der eigene Duft ist so einzigartig wie eine Unterschrift. Diesen zu kreieren verlangt Geduld und auch Mut, etwas Neues auszuprobieren. Dazu kommt noch das komplette Design von Flakon und Verpackung, die die Geschichte des Duftes widerspiegeln. Wir wurden sogar für unsere Verpackung ausgezeichnet. Mir hat es viel Freude gemacht, die Sprache der Sinne mit Düften anzusprechen.</p>
<p><strong><u><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2136 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Fernanda-Brandao_Laufen.jpg" alt="Start 2 Run Brandao" width="240" height="450" /></u></strong></p>
<p><strong><em>Zudem startet aktuell in Deutschland Ihre eigens entwickelte Lauf-App `Start 2 Run´. Was bietet die App für Beginner und Fortgeschrittene im Laufsport?  </em></strong></p>
<p><strong>Fernanda Brandão</strong>: Die App ist für alle geeignet, egal ob Marathon Läufer, oder Anfänger. Du kannst dich optimal auf dein Laufziel vorbereiten. Für Neulinge ist die App sehr empfehlenswert, denn man lernt dabei richtig zu laufen. Mit Intervallen zwischen Gehen und Laufen tastet man sich ans Laufen heran. In einem 10 Wochen Programm wird man auf seine ersten 5km vorbereitet. Ich war keine Läuferin und habe durch die App gelernt das Laufen zu lieben.</p>

		</div>
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<p class="mb-0">&#8222;Themen wie Nachhaltigkeit, Fair Trade und gute Arbeitsbedingungen waren vor einigen Jahren noch nicht so transparent, wie heute.&#8220;</p>
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			<p><strong><em>Sie sind ebenfalls bereits seit langer Zeit als Markenbotschafterin des Sportartikelherstellers PUMA aktiv. Was macht für Sie eine gute Markenbotschafterin aus – und welche Eigenschaften muss eine für Sie passende Marke haben, damit Sie diese vertreten können?</em></strong></p>
<p><strong>Fernanda Brandão</strong>: Um eine Marke zu vertreten ist es essenziell, sich damit zu identifizieren. Es geht aber weit über die Looks und Qualität der Produkte hinaus. Heutzutage ist es wichtiger denn je sich mit der Philosophie und den Werten einer Marke, sowie ihre Produktionsbedingungen und Verkaufsstrategie auseinander zu setzen.</p>
<p>Themen wie Nachhaltigkeit, Fair Trade und gute Arbeitsbedingungen waren vor einigen Jahren noch nicht so transparent, wie heute. Mit diesem Bewusstsein ist es keine leichte Aufgabe, sich für die richtigen Firmen zu entscheiden.</p>
<p><strong><em>Fitness und Sport begleitet Ihr Leben. Als bekennender Fußballfan haben Sie hierbei sogar die WM begleitet oder drücken leidenschaftlich Ihrem Herzensverein Borussia Dortmund die Daumen. Warum eigentlich BVB, wo Ihr Lebensmittelpunkt doch Hamburg ist?</em></strong></p>
<p><strong>Fernanda Brandão</strong>: Ich mag den BVB, es ist ein Verein mit viel Herz. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit Puma habe ich oft mit den BVB zu tun gehabt und mir viele Spiele angeschaut.</p>
<p>Es gibt einige Fußball-Vereine, mit denen ich sympathisiere. Als Hamburgerin ist es definitiv der FC St. Pauli, denn ich mag die Underdogs.</p>

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			<div class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="553" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Fernanda-Brandao_Ginga.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="Puma Brandao" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Fernanda-Brandao_Ginga.jpg 800w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Fernanda-Brandao_Ginga-300x207.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Fernanda-Brandao_Ginga-768x531.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></div>
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			<p><strong><em>Vor kurzem haben Sie mit einigen BVB-Profis wie Jude Bellingham oder Emre Can interaktive Workouts für BVB-Fans präsentiert.</em></strong><em> <strong>Wie kam es zu dieser Kooperation? Und konnten Sie sich danach noch das Stadion im Detail anschauen oder eines der Spiele genießen? </strong></em></p>
<p><strong>Fernanda Brandão</strong>: Gemeinsam mit dem Telekommunikationsanbieter 1&amp;1 haben wir kurze Training-Sessions mit den Spielern des BVBs für eine Online Reihe gemacht. Das hat viel Spaß gemacht, die Jungs sind sehr nett und natürlich auch super fit. Leider gab es anschließend kein Spiel, sondern war ein regulärer Trainingstag.</p>

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			<p><strong><em>In Ihrem aktuellen Buch `KAXINAWA´ greifen Sie die Thematik bedrohter indigener Völker am Amazonas auf. Was hat Sie zu dem Schreiben dieses Buches bewegt? Und was können die Leser(inn)en in diesem Werk erfahren?</em></strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2145 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Buchcover-KAXINAWA_Fernanda-Brandao.jpg" alt="KAXINAWA Brandao" width="240" height="375" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Buchcover-KAXINAWA_Fernanda-Brandao.jpg 800w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Buchcover-KAXINAWA_Fernanda-Brandao-192x300.jpg 192w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Buchcover-KAXINAWA_Fernanda-Brandao-654x1024.jpg 654w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2021/06/Buchcover-KAXINAWA_Fernanda-Brandao-768x1202.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" />Fernanda Brandão</strong>: Ich bin selber indigene Abstammung in der fünften Generation, wusste aber bis dahin wenig über meine Wurzeln. Nach dem mein Opa in meinem Armen starb, stellte ich mir viele tiefgründige Lebensfragen. Diese Fragen führten mich an viele Orte, wo ich am Bach Antworten und Heilung suchte. Die Begegnung mit einem Schamanen führte mich in den Amazonas-Regenwald, zu dem Stamm der Kaxinawa. Das alles erzähle ich in meinem Buch und auch wie das Hilfsprojekt `Children of the Forgotten´ entstanden ist.</p>
<p><strong><em>Ihr weiteres Projekt, was Ihnen persönlich am Herzen liegt, ist `Children of the Forgotten´. </em></strong><strong><em>Was macht dieses Projekt für Sie persönlich so wertvoll?</em></strong></p>
<p><strong>Fernanda Brandão</strong>: Wir unterstützen indigene Völker beim Aufbau nachhaltiger Infrastruktur und Bildung. Wir haben seit Beginn des Projektes viele Brunnen bauen können, sowie verschiedene Kinder in ihrer Schulbildung unterstützen können.  Wir arbeiten mit dem Volk der Kaxinawa und starten jetzt Projekte mit dem Volk der Ashaninka.</p>
<p>Für mich war es ein großer Schatz, die Lebensweise der Indigenen kennenzulernen. Sie leben im Einklang mit der Natur, sie haben Respekt und Demut vor ihr. Sie sehen sich als Teil davon, das was wir Stadtmenschen verlernt haben. Sie besitzen ein unglaubliches Wissen über das Leben mit den Elementen, über die Tiere, die Pflanzen und über Heilung auf körperlicher und seelischer Ebene.</p>
<p>Als ich dort war, haben sie mich um Hilfe angefleht. Sie brauchen eine Stimme und wollen endlich gehört werden. Mit dem Aussterben des Waldes verlieren sie ihren Lebensraum, ihr Volk und ihre Kultur. Dabei spielen die Indigenen eine entscheidende Rolle beim Erhalt des Regenwaldes. Sie schützen den Wald für uns, doch wer schützt sie?</p>
<p><strong><em><br />
Haben Sie vielen Dank für das tolle Interview Frau </em></strong><strong><em>Brandão!</em></strong><br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em>Interview: Andreas Detert | Fotos: Daniela Glunz, EDEL Books, AB GLANZ Entertainment GmbH</em></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/business-lifestyle/interview-mit-fernanda-brandao/">Interview mit Fernanda Brandão</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Thomas Müller</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-thomas-mueller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2020 14:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Textilien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.the-champ-talks.de/?p=1054</guid>

					<description><![CDATA[<p>"Die Freude am Spiel steht für mich über allem und die werde ich mir auch nicht nehmen lassen."</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-thomas-mueller/">Interview mit Thomas Müller</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3><strong><u>Interview mit Thomas Müller</u></strong></h3>

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	</div>

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			<h2>&#8222;Die Freude am Spiel steht für mich über allem und die werde ich mir auch nicht nehmen lassen.&#8220;</h2>

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	<div class="mkd-separator" style="width: 60%;border-bottom-width: 1pxpx;margin-top: 40px;margin-bottom: 30px"></div>
</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Herr Müller, Ihr fußballerisches Talent wurde früh erkannt – bereits im Alter von zehn Jahren kamen Sie zur Jugendmannschaft des FC Bayern München. Seit Langem sind Sie Fußball-Nationalspieler und eine feste Größe Ihres Vereins. Trotzdem gibt es ein Leben neben dem Fußball: Mit Ihrer Frau teilen Sie die Leidenschaft für Pferde und engagieren sich darüber hinaus seit 2011 für das Projekt einer Onlineberatungsstelle für trauernde Kinder und Jugendliche, das Teil der ‘Nicolaidis YoungWings-Stiftung‘ ist. Wie bringen Sie das alles unter einen Hut?</em><br />
</strong></p>
<p><strong>Thomas Müller:</strong> Der Fokus liegt natürlich auf dem Fußball, der absolut oberste Priorität hat. Anders ist es auch nicht möglich, Woche für Woche seine Topleistung abzurufen. Bei den anderen Projekten versuche ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten bestmöglich einzubringen. Der Bereich Pferdesport ist für mich ein wichtiger Ruhepol und Rückzugsort, um den Trubel des Fußballs zu kompensieren. Auch Golf ist eine gute Ausgleichsmöglichkeit, um abseits des Fußballs mal mit Freunden in der Natur ‚herunterzufahren‘. Die Stiftungsarbeit hat in den letzten Jahren einen festen Platz bei mir eingenommen. Wir haben gemeinsam schon viel erreicht und haben weiterhin noch Großes vor.</p>

		</div>
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<p class="mb-0">&#8222;Die Stiftungsarbeit hat in den letzten Jahren einen festen Platz bei mir eingenommen.&#8220;</p>
<footer>Thomas Müller</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Sie bezeichnen ‘YoungWings‘ als Ihr Herzensprojekt. Warum ist es Ihnen so wichtig und auf welche Weise setzen Sie sich dafür ein?</em></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1789 alignleft" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/10/LOGO_Nicolaidis_youngwings_transparent.png" alt="Nicolaidis YoungWings Stiftung" width="282" height="103" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/10/LOGO_Nicolaidis_youngwings_transparent.png 692w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/10/LOGO_Nicolaidis_youngwings_transparent-300x110.png 300w" sizes="auto, (max-width: 282px) 100vw, 282px" /><strong>Thomas Müller</strong><strong>:</strong> Die Stiftung ist ein langjähriger Wegbegleiter von mir. Wir haben 2011 unsere Partnerschaft begonnen. Ich versuche dem Thema Trauer und Trauerarbeit den nötigen Platz in der Gesellschaft zu geben und bemühe mich, meinen Teil dazu beizutragen, um eine stetige Unterstützung und Weiterentwicklung des Projekts zu garantieren. Im Laufe der Zeit sind mir das YoungWings-Team und die betreuten Kinder und Jugendlichen natürlich ans Herz gewachsen. Deshalb organisieren wir jedes Jahr mit dem Benefiz-Golfturnier und dem Charity-Schafkopfturnier zwei Großevents, die bei den Partnern, Unterstützern und Freunden sehr beliebt sind und einen wichtigen Teil der finanziellen Bedürfnisse der Nicolaidis YoungWings Stiftung decken.</p>
<p><strong><em>Vieles in Ihrem Leben läuft buchstäblich ‚rund‘ für Sie. Ihr Beruf als Fußballer fordert Sie jedoch auch physisch und psychisch gleichermaßen hart. Wie lebt es sich unter großem Erfolgsdruck und wie bewahren Sie sich trotzdem die Freude am Spiel?</em></strong><br />
<strong><u><br />
</u>Thomas Müller:</strong> Es ist richtig, dass der Beruf viel von einem abverlangt. Vor allem die öffentliche Bewertung und ständige Beobachtung beim FC Bayern München und zuvor auch in der Nationalmannschaft. Wie bereits beschrieben habe ich jedoch zum Glück meine benötigten Rückzugsorte gesucht und gefunden. Die Freude am Spiel steht für mich über allem und die werde ich mir auch nicht nehmen lassen. Ob Jubelarien oder Generalkritik von den Medien oder Zuschauern, man darf sich die Lockerheit nicht nehmen lassen. Eine gute Selbstreflexion und ein ruhiges privates Umfeld helfen hier enorm.</p>

		</div>
	</div>

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<p class="mb-0">&#8222;Die Freude am Spiel steht für mich über allem und die werde ich mir auch nicht nehmen lassen.&#8220;</p>
<footer>Thomas Müller</footer>
</blockquote>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Haben Sie heute schon eine Idee, was für Sie einmal nach Ihrer aktiven Zeit als Fußballer kommen soll? </em><em>Können Sie sich vorstellen, später einmal ins Unternehmertum zu wechseln, ein Schritt, den ehemaligen Fußball-Kollegen wie zum Beispiel Philipp Lahm bereits während ihrer aktiven Karriere vorbereitet haben?</em></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1793 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/10/FCBayern-Logo-3C.png" alt="" width="136" height="136" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/10/FCBayern-Logo-3C.png 1181w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/10/FCBayern-Logo-3C-300x300.png 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/10/FCBayern-Logo-3C-1024x1024.png 1024w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/10/FCBayern-Logo-3C-150x150.png 150w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/10/FCBayern-Logo-3C-768x768.png 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/10/FCBayern-Logo-3C-550x550.png 550w" sizes="auto, (max-width: 136px) 100vw, 136px" /><strong>Thomas Müller:</strong> Konkret habe ich noch keine Pläne, was genau nach meiner Karriere kommen soll. Ich will mir da alle Möglichkeiten offenhalten. Einen Schritt in Richtung Unternehmertun will ich auf keinen Fall ausschließen. Ich habe während meiner bisherigen Laufbahn einige interessante Schnittstellen und</p>
<p>Kontakte geknüpft. Der Fußball wird nach meiner aktiven Karriere sicherlich weiterhin eine wichtige Rolle spielen. In welcher Funktion genau, das weiß ich noch nicht. Aber ich habe keine Angst, dass mir irgendwann ‚die Decke auf den Kopf fallen‘ wird.</p>
<p><strong><em>Herr Müller, haben Sie vielen Dank für das Interview!</em></strong></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em>Interview: Andreas Detert | Fotos: Management Thomas Müller, adidas</em></p>

		</div>
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</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-thomas-mueller/">Interview mit Thomas Müller</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Julius Dittmann</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-julius-dittmann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2020 13:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Skateboard]]></category>
		<category><![CDATA[Titus GmbH]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.the-champ-talks.de/?p=924</guid>

					<description><![CDATA[<p>"Skateboarding ist zudem eine Philosophie, die viele Einsichten und praktische Erkenntnisse bietet, auch für das Unternehmertum"</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-julius-dittmann/">Interview mit Julius Dittmann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Interview mit Julius Dittmann</h3>

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			<h2>&#8222;Skateboarding ist zudem eine Philosophie, die viele Einsichten und praktische Erkenntnisse bietet, auch für das Unternehmertum&#8220;</h2>

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</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Herr Dittmann, Sie haben anfangs mit Skateboarding im Herzen den Skateboard-Großhandel `24/7 Distribution´ aufgebaut. Nun führen Sie bereits seit Jahren die Titus GmbH.</em> <em>Was war Ihre größte Herausforderung, diese mittlerweile weltweit bekannte und in der Skateboard-Szene führende Marke &#8211; gegründet von Ihrem Vater und Skateboard-Pionier Titus Dittmann Ende der 70er Jahre in Münster &#8211; weiterzuentwickeln? </em></strong></p>
<p><strong>Julius Dittmann:</strong> Wow &#8211; ja, die Anfangszeit mit der Crew bei der `24/7´ war spannend, denn alles war so frisch und neu. Wenn ich zurückblicke, sehe ich heute, wie engstirnig ich damals manchmal war. <em>(lacht) </em>Aber ich konnte in dieser Zeit sehr viel lernen und bin dankbar für das Arbeiten mit dem motivierten Team von `24/7´. Wir haben damals alles in Frage gestellt und experimentiert. Ständig ging es darum, das Unternehmen weiterzuentwickeln, und dies wurde zur Routine. Und diese Gewohnheit und Erfahrung war im Gepäck, als ich die Führung von Titus übernahm. Auch nach fünfzehn Jahren ist das der Antrieb, genau wie im Skateboarding. Aus Gewohnheit immer wieder die Perspektive erweitern, sich wagen und dranbleiben.</p>

		</div>
	</div>

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	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Es war eine Umstellung, von einem kleinen Team in größere Strukturen mit Abteilungsleiter/innen und Co. zu wechseln. Es liegt eine Menge Potenzial darin, die Hierarchien flexibel zu halten. Seit 2018 bauen wir bei Titus die Teamleiterstrukturen stetig weiter aus. Hierbei schaffen wir einerseits mehr Verantwortung, ermöglichen jedoch auch mehr Gestaltungsspielraum für jeden einzelnen. So ist jeder des Teams eingeladen, die Geschichte von Titus aktiv mitzuschreiben.</p>
<p><strong><em>Viele Teile des Geschäfts wurden unter Ihrer Leistung digital neu aufgestellt.</em> <em>Was haben Sie verändert? Und was steht noch im Fokus, um die Marke weiter zu modernisieren?</em></strong></p>
<p><strong>Julius Dittmann:</strong> Die zunehmende Vernetzung der Welt erlebte ich als Kind und Jugendlicher bereits 1998 mit, indem ich mit fünfzehn Jahren meine erste Webseite direkt in HTML programmierte. Das war einige Zeit vor CSS-Sheets und der nachfolgenden `Klick dir deine Webseite zusammen´-Zeit. &#8211; Zehn Jahre `fast forward´ erfolgte der Generationswechsel in der Führung bei Titus.</p>
<p>Als erstes wurde bei Tutus der komplette Online-Shop (<a href="http://www.titus.de">www.titus.de</a>) erneuert. Jetzt gab es Filterfunktionen für die User, beispielsweise um Produkte nach Größe und Farbe zu filtern. Prozessbezogene Dinge entwickelten wir zudem über die Jahre stetig weiter. So wurden die Buchhaltungsabläufe digitalisiert und ein Mindestbestand-System bei den Flächen eingeführt, um die lokalen Läger zu reduzieren.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<blockquote class="blockquote">
<p class="mb-0">&#8222;Skateboarding ist zudem eine Philosophie, die viele Einsichten und praktische Erkenntnisse bietet, auch für das Unternehmertum&#8220;</p>
<footer>Julius Dittmann</footer>
</blockquote>

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			<p>Das Leben ist jedoch voller `Lerngelegenheiten´. Viel gelernt haben wir zum Beispiel bei einem weiteren Relaunch des Online-Shops im Jahr 2017. Hierbei gab es beim Webshop anfangs Probleme, da es lange Online-Ladezeiten der Website gab, der Webshop teilweise sogar offline war oder die Kunden die Website im Browser gar nicht angezeigt bekamen. In solchen Momenten hilft nur: Ärmel hochkrempeln. Genau das haben wir getan, die Prozesse entknotet und weiterentwickelt. Die erfreuliche Nebenwirkung: Das Team ist dabei noch enger zusammengewachsen.</p>
<p>Skateboarding ist zudem eine Philosophie, die viele Einsichten und praktische Erkenntnisse bietet, auch für das Unternehmertum. Beide haben viel gemeinsam. Man scheitert immer mal wieder, aber es gilt, weiter dranbleiben, dranbleiben &amp; dranbleiben. Es braucht viel Übung und Optimismus. Daraus hat sich mein Instagram-Lieblingshashtag #keeppushingandsmile entwickelt.</p>
<p><strong><em>Thema Internationalisierung: &#8211; Wie wichtig ist es Ihnen, die Menschen über die Grenzen Deutschlands hinaus für Skateboarding zu begeistern? Und was planen Sie hierfür in naher Zukunft?</em></strong></p>
<p><strong>Julius Dittmann:</strong> Alle Menschen für Skateboarding zu begeistern, das ist unser Ziel. Frankreich war das erste Land, das wir in der Muttersprache angesprochen haben. Zugegeben, wir hatten nur einen groben Plan und durften viel lernen. Heute achten wir auf Standardisierung und Skalierbarkeit, arbeiten bewusst mit Menschen aus unserer Szene zusammen und haben Native-Speaker im Kundenservice der Länder.</p>
<p>Heute sind wir in fünf Sprachen in 39 Ländern präsent &#8211; im Mai 2020 kamen trotz weltweiter Coronakrise Japan, Singapur und Thailand dazu.</p>
<p><strong><em>Wie ist das Zusammenspiel der Marke TITUS und der Trends auf dem Markt? Und welche Rolle spielen dabei die Wünsche eurer Kunden?</em></strong></p>
<p><strong>Julius Dittmann: </strong>Skateboarding entwickelt sich stetig weiter. Ob bei den angesagten Tricks, dem Style, der Sprache oder der Klamotte – all das faszinierte mich schon immer!</p>
<p>Aktuelles Beispiel: Olympia hat Skateboarding für die Spiele in Tokyo erstmals in ihr Programm aufgenommen. Das wird sehr diskutiert. Viele befürchten die eigentliche Kultur von Skateboarding, die Essenz, geht dabei verloren. Und ja, es werden sich Strukturen bilden, die es vorher so eher im klassischen Sport und bei Olympia gibt. Gleichzeitig wird ein Teil von Skateboarding sich wieder verändern, weiterentwickeln, den neuen Gegebenheiten anpassen, sich adaptieren &#8211; und die Essenz, dass was Skateboarding ausmacht, dabei in die Zukunft bringen.</p>
<p><strong><em>TITUS steht nicht nur für Skateboards, sondern auch für stylische Mode.</em> <em>Wie wichtig ist das Thema Streetwear in eurem Portfolio?</em></strong></p>
<p><strong>Julius Dittmann:</strong> Sowohl die Titus-Streetwear als auch Schuhe und Sneaker sind ein Teil von dem, was wir verkörpern. Das führen wir auch stetig weiter. Der Fokus liegt auf Marken, die sich im Bereich Skateboarding engagieren. In unserer Strategiearbeit haben wir unsere Ankermarken dabei klar definiert. Dadurch sichern wir den Fokus.<br />
<em><br />
<strong>Was macht für Sie den Reiz beim Skateboarden aus? Und wo fahren Sie persönlich am liebsten; in einer Halfpipe im Skatepark oder einfach über verschiedene Hindernisse in der City? </strong></em></p>
<p><strong>Julius Dittmann:</strong> Skateboarding bedeutet so viel und dabei hat jeder seine eigene Interpretation. Für mich ist es das `Dranbleiben´, die stetige Weiterentwicklung. Dabei braucht es viel Übung, denn man scheitert häufig.</p>
<p>Wenn ich zum Beispiel bei der Deutschen Skateboard Meisterschaft mit skate, faszinierend mich immer wieder das Miteinander. Es kann nur einer gewinnen, doch es ist wie eine große Session mit Freunden. Wenn Jemand einen guten `Run´ hat, dann flippen alle aus. Man freut sich für den anderen, unterstützt und feiert sich. Das pusht und jeder kann sein eigenes Limit weiterentwickeln. Genauso empfinde ich es auch am Skatespot. Egal ob man gerade einen ersten `Ollie´ macht, oder jemand `einen krassen Trick raushaut´ &#8211; das mitzuerleben, wie jemand sein eigenes Limit erreicht und die Extra-Meile gegangen ist, um dies zu schaffen, bereitet einem tiefe Freude und motiviert enorm.</p>
<p>Ganz besonders ist es für mich zudem, in DIY* <em>(*Do-It-Yourself)</em> &#8211; Skatespots oder an DIY-Skateparks zu skaten. Hier spürt man, wieviel Arbeit und Liebe in das Bauen dieser Skateparks gesteckt wurde. In jedem dieser Skateparks oder -spots steckt viel Energie drin und es geht ums Anpacken als Gemeinschaft.<em><br />
</em></p>

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<p class="mb-0">&#8222;Es gibt viele Wege erfolgreich zu sein. Wichtig ist, die eigenen Werte im Fokus zu haben und so auf sich selbst und seine Umgebung zu achten&#8220;</p>
<footer>Julius Dittmann</footer>
</blockquote>

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			<p><em><strong>Mit dem Skateboard Tricks zu machen erfordert Übung – und ist jedes Mal ein kreativer Prozess.</strong></em><strong> <em>Wie wichtig ist Kreativität bei Ihrem täglichen Arbeitsalltag und bei der Umsetzung von Projekten im Team?</em></strong></p>
<p><strong>Julius Dittmann:</strong> Skateboarding, Kunst, Musik &#8211; und damit auch Kreativität &#8211; gehören zusammen. So leben wir das auch bei Titus.</p>
<p><strong><em>Was halten Sie von der Aussage, dass man als Unternehmer &#8211; oder auch als Skateboarder &#8211; nur erfolgreich sein kann, wenn man `sein eigenes Ding macht, und das mit Leib und Seele`?</em></strong></p>
<p><strong>Julius Dittmann:</strong> Mit Seele dabei sein &#8211; präsent im hier und jetzt. Das ist so einfach gesagt, und bedeutet so viel. Mir fällt es selbst manchmal schwer. Es gibt viele Wege erfolgreich zu sein. Wichtig ist, die eigenen Werte im Fokus zu haben und so auf sich selbst und seine Umgebung zu achten.</p>
<p><em>Die Mediaplattform VICE und die Firma Porsche haben vor einiger Zeit ein ca. 20-minütigen Videoporträt über Sie als Skateboarder, Unternehmer und Familienvater auf YouTube und Amazon-Prime präsentiert. Dabei reden Sie über die Verknüpfung von Beruf, Leidenschaft und Familie. Wie kann man aus Ihrer Sicht eine optimale Work-Life-Balance schaffen?</em></p>
<p><strong>Julius Dittmann:</strong> Ziel ist es, mein unternehmerisches Schaffen, das Skaten und die Familie unter einen Hut zu bekommen. Das erfordert viel Aufmerksamkeit und Wahrnehmung.</p>
<p>Die Balance zwischen den Dingen erfordert Aufmerksamkeit. Mal hat der eine Bereich einen größeren Bedarf, dann der andere. Unser Leben ist eine fortlaufende Entwicklung und jeder Mensch hat individuelle Einflüsse &#8211; wie kann es da eine optimale Formel geben?</p>

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			<p><strong><em>Eine Ihrer Aussagen war auch, dass man durch eigene Projekte, wie zum Beispiel der aktiven Entwicklung und Mitgestaltung von Skateparks, `einem toten Ort Seele verleihen` kann. Wie meinen Sie das?</em></strong></p>
<p><strong>Julius Dittmann:</strong> Oh ja, da sprechen Sie auf die DIY-Aktivitäten an, die ich initiiere und unterstütze. Wenn Menschen mit dem gleichen Interesse sich zusammenschließen, jahrzehntelang verlassenen Gebäuden und Architektur durch den Bau von eigenen Skateboard-Rampen ein neues Leben einhauchen, dann dort mit Ihren Freunden und allen Interessierten skaten und hierbei eine gute Zeit haben und sich weiterentwickeln &#8211; das haucht Orten eine Seele ein.</p>
<p><strong><em>Kann man sagen, dass Sie Ihr Hobby zum Beruf gemacht haben? </em></strong></p>
<p><strong>Julius Dittmann:</strong> Hobby? Beruf? Glücklich ist, wer weiß, was Berufung bedeutet und die Balance für die Bereiche pflegt, die persönlich guttun. Da sind wir dann meist auch am besten, wenn wir von ganzem Herzen bei der Sache sind.<br />
<em><br />
<strong>Eine persönliche Frage zum Schluss: Ihr Lebensmotto lautet `Keep Pushing and Smile´. Was ist damit gemeint?</strong></em></p>
<p><strong>Julius Dittmann:</strong> Es wäre traurig, morgens aufzustehen und nicht zu wissen, wozu. Skateboarding liefert die passende Philosophie; mit aller Energie Herausforderungen angehen, Grenzen neu setzen, Erfolge mit Gleichgesinnten feiern, für das nächste Abenteuer vorbereiten.</p>
<p>Ruhephasen sind wichtig, um die Seele baumeln zu lassen und Kraft zu tanken und dann mit voller Energie erneut `die Ärmel hochzukrempeln´. Auch gilt es, bei Rückschlägen dranzubleiben und dabei das Lächeln im Gesicht zu behalten, da diese `Lerngelegenheiten´ uns wachsen lassen. Da haben Leben und Skateboarding viel gemeinsam: #keeppushingandsmile.</p>
<p><em><strong>Herzlichen Dank für das Interview Herr Dittmann – und beste Grüße nach Münster!</strong></em></p>
<p>Interview: Andreas Detert | Fotos: Titus GmbH / Julius Dittmann / Dennis Scholz / Thomas Gentsch</p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-julius-dittmann/">Interview mit Julius Dittmann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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		<title>Interview mit Wolfgang Wiedlich &#124; Telekom Baskets Bonn</title>
		<link>https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-mit-wolfgang-wiedlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Detert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2020 15:38:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Basketball]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Ohne sportlichen Ehrgeiz geht gar nichts."</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-mit-wolfgang-wiedlich/">Interview mit Wolfgang Wiedlich | Telekom Baskets Bonn</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkd-section mkd-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkd-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1612626097541" >
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			<h3>Interview mit Wolfgang Wiedlich, Präsident der Telekom Baskets Bonn e.V. und Geschäftsführer der BonBas GmbH</h3>

		</div>
	</div>

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			<h2>„Ohne sportlichen Ehrgeiz geht gar nichts.“</h2>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Herr Wiedlich, Sie sind Mitgründer des Telekom Baskets Bonn e.V. und Initiator und Erbauer des Telekom Dome, der in Clubhand befindlichen Heimspielstätte der Telekom Baskets. Zudem sprechen über 40 Jahre Engagement für den Bonner Basketball und das hierfür Ihnen verliehene Bundesverdienstkreuz am Bande für sich. Was treibt Sie nach wie vor an und was macht für Sie die Faszination dieses Sports – speziell in Bonn – aus?</em></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2895 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/Telekom_Baskets_Bonn_Logo.png" alt="Telekom Baskets Bonn Logo" width="198" height="276" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/Telekom_Baskets_Bonn_Logo.png 690w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/Telekom_Baskets_Bonn_Logo-216x300.png 216w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" /></p>
<p><strong>Wolfgang Wiedlich:</strong> Erbauer des Telekom Dome bin ich freilich nicht, das war ein Team baukompetenter Basketballverrückter, dazu Privatpersonen, die bis heute teilweise das wirtschaftliche Risiko schultern. Das waren/sind alles keine Millionäre, aber wir hatten uns bei dem 17-Millionen-Projekt geschworen, nicht mehr auszugeben als zur Verfügung stand. Inzwischen treibt mich die soziale und wirtschaftliche Verantwortung an, das Projekt von der Rasierklinge eines hohen Kapitaldienstes wegzuführen. Inklusive Profisportler und hauptamtliche Trainer haben wir inzwischen 40 Angestellte. Nach 12 Jahren im Dome sind wir inzwischen in halbwegs sicheren Gewässern. Basketball ist eine Weltsportart, in Deutschland eine Randsportart, aber in Bonn die seit den 1970-er Jahren gewachsene Publikumssportart Nummer eins und das mit weitem Abstand. Das Spiel ist schnell, unberechenbar in seinem Verlauf, ständig passiert etwas, und der Unterhaltungsfaktor ist umso höher, desto tiefer die auf den Tribünen versammelte Regelkunde ist. Natürlich haben wir auch viele Besucher, die reine Eventzuschauer sind.</p>

		</div>
	</div>
<div class="wpb_gallery wpb_content_element vc_clearfix vc_custom_1644348870288" ><div class="wpb_wrapper"><div class="wpb_gallery_slides wpb_flexslider flexslider_fade flexslider" data-interval="10" data-flex_fx="fade"><ul class="slides"><li><a class="" href="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/2013-09-01_Telekom_Dome_Basketsring_1_Bonn_IMG_0812-1024x389.jpg" data-lightbox="lightbox[rel-1688-3254577926]"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="973" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/2013-09-01_Telekom_Dome_Basketsring_1_Bonn_IMG_0812-scaled.jpg" class="attachment-full" alt="Telekom Dome" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/2013-09-01_Telekom_Dome_Basketsring_1_Bonn_IMG_0812-scaled.jpg 2560w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/2013-09-01_Telekom_Dome_Basketsring_1_Bonn_IMG_0812-300x114.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/2013-09-01_Telekom_Dome_Basketsring_1_Bonn_IMG_0812-1024x389.jpg 1024w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/2013-09-01_Telekom_Dome_Basketsring_1_Bonn_IMG_0812-768x292.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/2013-09-01_Telekom_Dome_Basketsring_1_Bonn_IMG_0812-1536x584.jpg 1536w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/2013-09-01_Telekom_Dome_Basketsring_1_Bonn_IMG_0812-1200x456.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></li><li><a class="" href="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/csm_5a_623ed7f925.jpg" data-lightbox="lightbox[rel-1688-3254577926]"><img loading="lazy" decoding="async" width="802" height="262" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/csm_5a_623ed7f925.jpg" class="attachment-full" alt="Telekom Dome" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/csm_5a_623ed7f925.jpg 802w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/csm_5a_623ed7f925-300x98.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/csm_5a_623ed7f925-768x251.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/csm_5a_623ed7f925-800x262.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 802px) 100vw, 802px" /></a></li></ul></div></div></div>
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<p class="mb-0">&#8222;Auf unserer Geschäftsstelle, wozu auch der Bereich Hallentechnik gehört, ist zum Beispiel Inklusion am Arbeitsplatz gelebter Alltag.&#8220;</p>
<footer>Wolfgang Wiedlich</footer>
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			<p><strong><em>Die Telekom Baskets Bonn treten künftig weiter in der von der FIBA-Europe initiierten `Basketball Champions League` (BCL) an. Welche Kriterien sprachen am Ende bei Ihnen für diesen hochkarätig besetzten Wettbewerb und was versprechen Sie sich von der Teilnahme?</em></strong></p>
<p><strong>Wolfgang Wiedlich:</strong> Sich international zu messen, gehört zu unserer DNA, und viele Zuschauer in Bonn schätzen BCL-Heimspiele als Basketball-Feinkost. Außerdem rechnet sich der Wettbewerb für uns, zudem ist er gut organisiert. Mit mehr als 20 Playoff-Teilnahmen in 24 Erstliga-Jahren sind wir national einer der erfolgreichsten deutschen Clubs, irgendwann werden wir auch international mal ein Ausrufezeichen setzen.</p>
<p><strong><em>Sport als Wirtschaftsfaktor ist unverkennbar und zunehmend präsenter. Der Basketball bietet der Wirtschaft mittlerweile eine hochwertige Plattform, um die jeweilige Philosophie, die Portfolios und Produkte unterschiedlichster Unternehmen im Rahmen des Basketballs werbewirksam zu platzieren – und im Gegenzug den Basketballsport in der jeweiligen Region zu unterstützen. </em></strong><em><strong>Welche Rolle spielen solche hochwertigen Kooperationen für die Telekom Baskets und welche Chancen und Mehrwerte bietet aus Ihrer Sicht der Basketball in Bonn bestehenden und zukünftigen Partnerunternehmen, um sich im Rahmen dieses begeisternden Sports zu präsentieren?</strong></em></p>
<p><strong>Wolfgang Wiedlich:</strong> Solche Kooperationen bestehen bei uns teilweise seit mehr als 20 Jahren. Im Fokus hierbei stehen in erster Linie unsere Fans, die auch für unsere Kooperationspartner entscheidende Zielgruppe darstellen. In der derzeitigen, schwierigen Pandemie-Zeit ist eine Zuschauerbeteiligung ja leider nicht umsetzbar, jedoch die mediale Präsenz über das TV oder die Streaming-Dienste nach-wie-vor präsent.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2890 alignright" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/640_innen_live.jpg" alt="Telekom Dome innen" width="420" height="236" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/640_innen_live.jpg 420w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/640_innen_live-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /></p>
<p>Unter `normalen Bedingungen` bieten wir jedoch ein klassisches Familienevent in aufregender Atmosphäre auf hohem sportlichem Level in einer tollen und mit 6000 Plätzen richtig dimensionierten Arena. Eine Studie der Düsseldorfer Otto Beisheim School of Management hat ergeben, dass Kaufkraft und Bildungsgrad unserer Zuschauer sowie unser CSR-Faktor überdurchschnittlich sind, was auch den Unternehmen in der Region nicht verborgen geblieben ist. Diese <em>Corporate-Social-Responsibility (CSR) erstreckt sich etwa über Schulen, Vereine und Behinderten-Organisationen. Auf unserer Geschäftsstelle, wozu auch der Bereich Hallentechnik gehört, ist zum Beispiel Inklusion am Arbeitsplatz gelebter Alltag.</em></p>

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<p class="mb-0">&#8222;Ohne sportlichen Ehrgeiz geht gar nichts.&#8220;</p>
<footer>Wolfgang Wiedlich</footer>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong><em>Sie haben mit der Deutschen Telekom AG einen kompetenten Hauptsponsor an Ihrer Seite, der unter anderem auch durch seinen HD-Online-Streamingdienst nicht nur die Spiele der Telekom Baskets Bonn, sondern auch den deutschen und europäischen Basketball im Besonderen präsent in Szene setzt. Welche Rolle spielt die nunmehr über 20-jährige enge Zusammenarbeit für ein erfolgreiches Standort-Marketing des Basketballs in der Region?  </em></strong><br />
<strong><u><br />
</u></strong><strong>Wolfgang Wiedlich:</strong> Das ist das Fundament überhaupt. Die Telekom hat sich bei uns bereits zu Zweitliga-Zeiten Anfang der 1990er Jahre engagiert. Ohne einen starken und verlässlichen Partner an unserer Seite hätten wir uns an das Hallenabenteuer vermutlich gar nicht erst gewagt. Die Telekom war gerade zu Anfang ihres Engagements in Sachen Sport-Präsentation auch ein strenger Zuchtmeister, was uns weitergebracht hat. Dieses Engagement ist kein Selbstläufer, sondern auch ein Vertrauensvorschuss, den man von Clubseite rechtfertigen muss. Gleichzeitig ist die BonBas GmbH, der wirtschaftliche Träger des Bundesliga-Teams und der Halle samt Ausbildungszentrum, weitgehend autonom geblieben und trägt alle Risiken.</p>
<p><strong><u></u><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2897 aligncenter" src="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/TelekomBasketsBonn-Teamfoto_Wolterfoto-de-1024x724.jpg" alt="Telekom Baskets Bonn Team" width="1024" height="724" srcset="https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/TelekomBasketsBonn-Teamfoto_Wolterfoto-de-1024x724.jpg 1024w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/TelekomBasketsBonn-Teamfoto_Wolterfoto-de-300x212.jpg 300w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/TelekomBasketsBonn-Teamfoto_Wolterfoto-de-768x543.jpg 768w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/TelekomBasketsBonn-Teamfoto_Wolterfoto-de-1536x1086.jpg 1536w, https://www.the-champ-talks.de/wp-content/uploads/2020/02/TelekomBasketsBonn-Teamfoto_Wolterfoto-de-1200x849.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></em></strong></p>
<p><strong><em>Wie schätzen Sie die Zukunft des Bonner Basketballs ein? Was kann die Mannschaft aus Ihrer Sicht zukünftig erreichen?<br />
</em></strong><br />
<strong>Wolfgang Wiedlich:</strong>  Ohne sportlichen Ehrgeiz geht gar nichts. Seit dem „Marktzutritt“ der Wirtschaftsmacht Bayern München 2013 und der Integration des Bamberger Basketballs in einen Automobilzulieferer-Konzern ist es natürlich sportlich schwieriger geworden, eine Playoff-Finalserie zu erreichen, was wir zuvor fünf Mal geschafft hatten. Aber vor diesem Problem stehen natürlich auch viele Mit-Konkurrenten in der Liga. Bisher haben die meisten Bonner Fans die neue Situation seit 2013 realistisch begleitet, und das Event in der Halle hat sich dadurch auch nicht verschlechtert. Leider sind wir inzwischen im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW der einzige Basketball-Bundesligist: Düsseldorf, Köln, Leverkusen, Hagen – alle weg. Das spiegelt einmal eine gewisse Zähig- und Beständigkeit des Standorts Bonn, zum anderen sehnen wir uns natürlich nach einem NRW-Derby. Mit der eigenen Halle sind die Weichen für den Weiterbestand von Spitzenbasketball in Bonn jedenfalls gestellt.</p>
<p><em> Interview: Andreas Detert / Foto: Telekom Baskets Bonn, Wolfgang Wiedlich</em></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://www.the-champ-talks.de/sport/interview-mit-wolfgang-wiedlich/">Interview mit Wolfgang Wiedlich | Telekom Baskets Bonn</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.the-champ-talks.de">The Champ Talks</a>.</p>
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